Gesundheit Das sind die beliebtesten Speisepilze

16:41  06 oktober  2022
16:41  06 oktober  2022 Quelle:   selbst.de

Pilze in Bayern teilweise weiterhin radioaktiv belastet

  Pilze in Bayern teilweise weiterhin radioaktiv belastet Pilze in Bayern sind auch Jahrzehnte nach der Tschernobyl-Katastrophe zum Teil noch mit radioaktivem Cäsium belastet. Darauf wies das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am Montag in Salzgitter nach der Veröffentlichung des neuen Pilzberichtes hin. Die Pilze seien vor allem mit Cäsium-137-Isotopen kontaminiert, die hauptsächlich vom Reaktorunfall in Tschernobyl im April 1986 stammen. Cäsium-137 kann sich laut Deutschem Krebsforschungszentrum (DKFZ) im Knochengewebe einlagern und dort das Erbgut schädigen. Langfristig kann das zu Knochenkrebs und Leukämie führen.

Speisepilze © BauerStock / Marina Khilko Speisepilze Im Wald Pilze sammeln gehen: Vor allem im feuchtwarmen Herbst werden Feinschmecker in den heimischen Wäldern fündig! Wie Sie essbare Waldpilze aufstöbern und was die beliebtesten Speisepilze sind, erfahren Sie hier.

Im Herbst füllt die Natur unsere Teller im Überfluss. Für eine reiche Ernte, auf die Bauern und Hobby-Gärtner eine ganze Saison hingearbeitet haben, wird nun auch Erntedank gefeiert. Ohne gärtnerisches Zutun bereichern nun auch mit großer Vielfalt Wald- und Speisepilze in Deutschland die herbstliche Küche!

Deutsche Waldpilze gibt es in einer ungeheuren Vielfalt. Es gibt so viele Pilze-Arten, dass die Auswahl der besten Pilze nicht immer leicht fällt. Da nicht alle Waldpilze-Arten essbar sind, ist es überlebenswichtig, das Sammler essbare Pilze erkennen lernen und von giftigen heimischen Pilzen sicher zu unterscheiden wissen. Denn Pilze bestimmen will geübt sein:

Sächsische Schweiz gehört zu beliebtesten Nationalparks

  Sächsische Schweiz gehört zu beliebtesten Nationalparks Deutschlandweit liegt die Sächsische Schweiz in einem Ranking auf Rang drei, im Osten ganz vorn. Für Touristiker ein Hoffnungsschimmer nach dem Waldbrand.Für den Tourismusverband Sächsische Schweiz ist das Ergebnis ein Grund zur Freude – und nach dem Waldbrand ein Hoffnungsschimmer für die bevorstehende Herbstsaison. "So eine Auszeichnung tut besonders in Tagen wie diesen gut", sagt Tino Richter, Geschäftsführer des Tourismusverbandes und dankt allen, die die Region nach vorn gewählt haben. Die Urlaubsgäste sollen wissen: "Die wildromantische Felsenwelt der Sächsischen Schweiz hat an ihrer Attraktivität nichts eingebüßt.

Praxistipp: Um Giftpilze zweifelsfrei von Esspilzen unterscheiden zu können, reicht es in der Regel nicht aus, ausschließlich anhand von Bildern die Speisepilze bestimmen zu wollen – zu groß ist die Verwechslungsgefahr allein anhand von Pilzfotos oder Pilzbildern! Nehmen Sie auf Ihre ersten Pilz-Sammlung(en) unbedingt einen erfahrenen Pilzen-Kenner mit, der Ihnen hilft, heimische essbare Pilze sicher zu identifizieren und die besten Speisepilze im Wald aufzuspüren!

Für eine erste Orientierung, welche Esspilze im heimischen Wald wachsen, dient die folgende Speisepilze-Liste. Eine Galerie mit Bildern der beliebtesten Speisepilze, die das Erkennen von essbaren Pilzen in der Natur erleichtert, finden Sie hier>>

Einfaches Rezept: Champignon-Cremesuppe mit Speck

  Einfaches Rezept: Champignon-Cremesuppe mit Speck Herbstzeit ist Suppenzeit! Und da Champignons gerade Saison haben, bereiten wir liebend gern Champignon-Cremesuppe mit würzigem Speck zu © STAUB Pilze wie Champignons haben wieder Saison! STAUB Im Spätsommer beginnt die Pilz-Saison: Ob Steinpilze, Morcheln oder Pfifferlinge – die schmackhaften Gewächse können in vielen verschiedenen Variationen zu einem leckeren Gericht verarbeitet werden. Zu den Klassikern der Speisepilze gehört nach wie vor der Champignon. Er lässt sich als Salat, Beilage oder eben als cremige Champignon-Suppe genießen.

Die 11 beliebtesten Speisepilze

Pur als Pilzragout, als exklusive Beilage oder in Soßen – Speisepilze setzen der herbstlichen Küche das kulinarische i-Tüpfelchen auf. Heimische Pilze stehen bei den Deutschen ganz oben auf der Speisekarte – so wie diese Liste zeigt:

  • (Zucht-)Champignon
  • Herbsttrompete
  • Parasol / Riesenschirmling
  • Pfifferling
  • (Edel-)Reizker
  • Schopftintling (Spargelpilz)
  • (Austern-/Kräuter-)Seitlinge
  • Semmelstoppelpilz
  • Steinpilz
  • Stockschwämmchen
  • Wiesenegerling
  • (Wiesen-Champignon)

Neben diesen Pilzen lohnt es sich auch einmal Maronenröhrling, Mönchskopf, Rötender Wulstling (Perlpilz), Judasohr (Mu-Err / Chinamorchel), Shiitake oder Speisemorchel zu probieren, wenn sich die Gelegenheit bietet.

Ist ungiftig gleich essbar? Und sind essbare Pilze gleich Speisepilze?

Nein. Viele Pilze sind genießbar – aber schwer oder gar unbekömmlich! Nicht jeder essbare Pilze gilt als Speisepilze. Um das Prädikat Speisepilz zu erhalten, müssen vier Faktoren erfüllt werden:

Darf man Champignons eigentlich roh essen? Darauf sollten Sie unbedingt achten

  Darf man Champignons eigentlich roh essen? Darauf sollten Sie unbedingt achten Champignons sind nicht nur lecker, sondern auch gesund und können auf vielfältige Weise zubereitet werden. Doch kann man Champignons auch roh essen?Lesen Sie auch: Beliebter Speisepilz: Pilzsaison hat begonnen: So gesund sind Pfifferlinge!

  • Es besteht nur ein geringe Verwechslungsgefahr mit anderen Pilzen
  • Die Pilzart ist leicht zu bestimmen
  • Der Pilz ist nicht selten (hohes Vorkommen)
  • Das Myzel bringt einen ergiebigen und schmackhaften Fruchtkörper hervor

Wer sich unsicher im Bestimmen von Pilzen ist, sollte immer einen Fachmann zu Rate ziehen. Praxistipp: Eine Speisepilze-Liste hat die Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V. herausgegeben!

Die häufigsten Fragen zur Zubereitung von Speisepilzen

Für die Speisepilze in Deutschland wurden über die Jahrhunderte viele leckere Pilz-Rezepte entwickelt.  Durch die Vielfalt der Speisepilze-Sorten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Doch vor dem Nachkochen des Lieblings-Pilzrezepts steht die fachgerechte Zubereitung der Waldpilze. Der folgende Beitrag erklärt, worauf man achten sollte, wenn man Pilze selbst zubereiten will:

Wie soll man Pilze säubern?

Pilze richtig putzen ist nicht schwer. Mit einer weichen Bürste “fegen” Sie lose Erde einfach vom Fruchtkörper ab. Festsitzenden Schmutz feinsäuberlich abschneiden. Warum soll man Pilze nicht waschen? Weil sich der Fruchtkörper dabei mit Wasser vollsaugt und der Pilz sein Aroma verliert.

Pilzsaison beginnt: Das müssen Sammler wissen

  Pilzsaison beginnt: Das müssen Sammler wissen Die deutsche Pilzsaison 2022 dürfte aufgrund des Wetters ertragreich ausfallen. Was Pilzsammler beachten müssen.Grundsätzlich gilt – nur bekannte Pilze essen. Auch ein Pilzbuch oder das Internet helfen oft nicht weiter, weil Original und Abbildung für einen ungeübten Sammler nicht immer eindeutig zuzuordnen sind. Pilzapps können beim Erkennen zwar helfen, Pilzsucher sollten sich jedoch „keinesfalls allein auf die Identifizierung per App verlassen“, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).

Wie lange halten Pilze?

Die Frage “Ab wann sind Pilze schlecht?” stellt sich jeder Pilz-Gourmet. Schließlich will man sich an schlechten Pilzen nicht den Magen verderben. Andererseits will man keinen Pilz wegschmeißen, der noch gut ist. Frische Pilze halten sich richtig gelagert (s. u.) im Kühlschrank bis zu vier Tage. Verzehren Sie frische Pilze so schnell wie möglich – ohne Kühlung spätestens am Tag nach dem Sammeln!

Woran erkennt man, dass Pilze schon schlecht sind?

Verdorbene Pilze erkennt man daran, dass sie modrig riechen, matschig geworden sind, Flecken am Hut zeigen und Lamellen sowie Schnittflächen sich verfärben. Ab wann Pilze nicht mehr gut sind, hängt vor allem von der Lagerung ab.

Wie kann man Pilze aufbewahren?

Frisch gesammelte Speisepilze sollten Sie sofort verarbeiten. Zur Not können Sie Pilze auch in ein trockenes Baumwolltuch einschlagen und im Gemüsefach des Kühlschranks oder im Erdkeller für 2-3 Tage lagern.

Waldpilze: Frische Pilze aus dem Wald

Die allermeisten heimischen Speisepilze stammen aus dem Wald. Wer sich fragt: “Was für Pilze gibt es im Wald?” braucht nur in der obigen Liste der beliebtesten Speisepilze stöbern. Mit Ausnahme asiatischer Importe und Zucht-Varianten sind die Pilze in unseren Wäldern und Wiesen zu finden.

Pilze zubereiten

  Pilze zubereiten Im Herbst gibt es wieder mehr Regen. Doch das graue Wetter hat auch seine Vorteile. Denn jetzt kann man wieder selbst gesammelte Pilze zubereiten. Wie die Pilze am besten schmecken, erfahren Sie hier.Champignon, Pfifferling und Steinpilz: Das sind wohl die beliebtesten Pilze. Diese kann man auch sogar in den heimischen Wäldern sammeln. Hat man dabei Angst die falschen Pilze zu sammeln oder Lust auf exotischere Pilze (z.B. Shiitake-Pilze), kann man sich frische Pilze kaufen.

Aber wo findet man Pilze im Wald?

Das hängt vom jeweiligen Waldpilz ab! Jeder Pilz hat ein bevorzugtes Habitat, das die für ihn besten Wachstumsbedingungen bietet. Manche Pilze mögen es feuchter, andere bevorzugen bestimmte Wirte (wie der Fichten-Steinpilz). Alle Pilze brauchen Wärme zum Wachsen, deswegen sind lichte Wälder, Lichtungen und Randlagen besonders geeignet, um Pilze im Wald zu finden. Ist der Waldboden vergleichsweise kahl und nur spärlich mit Moosen und Flechten bewachsen, fällt das Pilzsuchen im Wald leichter. Praxistipp: Eine Liste mit geeigneten deutschen Wäldern zum Pilzesuchen finden Sie hier.

Wann gibt es Pilze?

Im Supermarkt gibt es Zucht-Pilze das ganze Jahr hindurch. Doch frische Pilze haben Saison! Dann wachsen viele Speisepilz-Sorten in großer Zahl frei im Wald, kommen frisch auf den Teller und schmecken am besten. Allerdings hat jeder Pilz seine eigene Hoch-Zeit. Die gilt es zu kennen, um zu wissen ab wann kann man Pilze suchen kann. Die im Boden gespeicherte Wärme und die hohe Feuchte durch ansteigende Niederschläge im Herbst begünstigen z. B. das Wachstum von Steinpilzen, Pfifferlingen und Champignons. Andere Pilzarten wie Maronen und Hallimasch findet man bereits ab August im Wald. Selbst zwischen März und Juni kann man sogenannte Frühpilze sammeln: Aber Vorsicht – die Pilze, die nun Saison haben, bergen eine hohe Verwechslungsgefahr mit ungenießbaren Artverwandten!

Wie sollte man Pilze ernten?

Pilz-Experten raten dazu, Pilze immer komplett zu ernten – also samt Stiel und Bodenansatz aus der Erde zu ziehen. Denn wie die Stielbasis des Fruchtkörpers aussieht, hilft beim Bestimmen des Pilzes – gerade für weniger geübte Pilzsucher eine hilfreiche Entscheidungshilfe! Ist die Pilzart sicher bestimmt, können Sie den Bodenansatz mit einem sauberen, scharfen Messer gerade abschneiden (damit die Pilze im Korb nicht verschmutzen).

Speisepilze länger haltbar machen

  Speisepilze länger haltbar machen Pilze sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Doch gerade selbst gesammelte Pilze halten nicht lange. Wenn Sie die Pilze trocknen, müssen Sie diese aber nicht direkt verarbeiten.Obwohl man im Wald nur eine begrenzte Menge an Pilzen sammeln darf, kann es schon mal passieren, dass man doch zu viele sammelt. Da diese sich im Kühlschrank aber nicht so lange halten, sollte man die Pilze trocknen. Nach dem Pilze trocknen halten diese deutlich länger und können auch ungekühlt gelagert werden.

Praxistipp: Wenn Sie Pilze mit dem Messer ernten, befreien Sie zunächst die Stielbasis von Laub und Moos. Das Messer dient dann als Hebel, um den Fruchtkörper samt Stiel und unterirdischen Teilen tief aus dem Boden herauszuholen. Oft entscheidet gerade der Pilzfuß über die eindeutige Bestimmung des Pilzes. Anschließend Moos wieder an die Fundstelle zurücklegen und festdrücken.

Wem gehören die Pilze aus dem Wald?

Ganz einfach: Seinem Eigentümer! Das können Privatleute sein oder auch Kommunen und Gemeinden. Dennoch darf jeder Bürger auch private Wälder “zu Erholungszwecken” betreten. Das garantiert das Betretungsrecht in Paragraph 14 Abs. 1 des Bundeswaldgesetzes, wie D.A.S. informiert. Auch das Pflücken von Blumensträußen oder eben das Sammeln von Pilzen ist erlaubt. Die rechtliche Grundlage bildet hierfür die sogenannte Handstraußregelung im Bundesnaturschutzgesetz (§ 39 Abs. 3 BNatSchG).

Wie viele Pilze sind erlaubt?

Das heißt aber nicht, dass Sie nun Körbeweise Pilze aus dem nahen Wald schaffen können, um sie dann im Extremfall sogar weiterzuverkaufen. Gewerbsmäßiger Pilzdiebstahl kann mit hohen Strafen geahndet werden. Aber wie viele Pilze pro Person sind kein Problem? „Wer aber nur für den privaten Gebrauch eine schmackhafte Beilage zum Sonntagsbraten sammelt, braucht keine Angst zu haben“, so Alexander Zeihe, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände – Die Waldeigentümer (AGDW). Hier lohnt es sich auch vor dem Gang in die Pilze die in Ihrem Bundesland gültigen Regeln und Höchstmengen für Pilze in Erfahrung zu bringen. Die lokalen Forstämter sind hier kompetente Ansprechpartner.

Steinpilze trocknen: Einfache Anleitung zum Nachmachen .
Von Juni bis November ist Steinpilz-Saison. Dieses Jahr war die Ernte besonders ergiebig. Wie du deine Steinpilze für eine längere Haltbarkeit trocken kannst, erfährst du hier. Im Herbst zieht es viele Pilzsammler in die Wälder. Gerade der Steinpilz ist einer der beliebtesten Speisepilze und war dieses Jahr besonders häufig zu finden. Doch wie kann man den Pilz am besten trocknen und lagern? Wir haben die Antwort darauf. Bevor du die Steinpilze trocken kannst, solltest du sie erstmal gut vorbereiten.

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