Gesundheit Starke Regelblutung? Das kann an einer Impfung mit mRNA-Impfstoffen liegen

00:30  01 dezember  2022
00:30  01 dezember  2022 Quelle:   merkur.de

Paul-Ehrlich-Institut: Präsident beantwortet Fragen zu Impf-Nebenwirkungen

  Paul-Ehrlich-Institut: Präsident beantwortet Fragen zu Impf-Nebenwirkungen Prof. Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, gibt umfänglich Auskunft über Nebenwirkungen der COVID-19-Impfstoffe.Berliner Zeitung: Welche Aufgabe hat das PEI, um die Sicherheit von Impfstoffen zu überprüfen bzw.

Starke Regelblutung? Das kann an einer Impfung mit mRNA-Impfstoffen liegen

Viele Frauen berichten nach einer Covid-19-Impfung von Menstruationsbeschwerden. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat die Impfreaktion nun genauer untersucht.

Bereits zu Beginn der Corona-Impfungen berichteten einige Patientinnen von einer ungewöhnlich starken und veränderten Regelblutung. Dass die Beschwerden auf die mRNA-Impfstoffe zurückzuführen seien, wiesen sowohl Hersteller als auch Zulassungsbehörden weltweit zunächst zurück. Auch deutsche Behörden wie das Paul-Ehrlich-Institut sprachen sich gegen einen Zusammenhang zwischen Impfung und Menstruationsbeschwerden aus. Wissenschaftler konnten nun allerdings anhand mehrerer Studien belegen, dass manche Frauen durchaus in Folge einer Impfung mit einem mRNA-Impfstoff unter einer verstärkten und verzögerten Monatsblutung leiden.

Nein, mRNA-Impfstoffe töten nicht massenhaft Ungeborene

  Nein, mRNA-Impfstoffe töten nicht massenhaft Ungeborene Seit der Zulassung der mRNA-Impfstoffe gegen Corona im Dezember 2020 wurden in Deutschland mehr als 63 Millionen Menschen geimpft. Laut Berichten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) gebe es mit Blick auf schwere Nebenwirkungen keinen Grund zur Sorge. Trotzdem teilten User Mitte August 2022 einem Videoausschnitt, in dem der Mikrobiologe Sucharit Bhakdi fälschlicherweise behauptet, mRNA-Impfstoffe würden die Gefäßwände von Geimpften und deren Ungeborenen zerstören. Expertinnen und Experten erklärten gegenüber AFP, dass dies nach aktueller Datenlage jedoch nicht geschehe sei. Auch gibt es keine massenhafte, durch mRNA-Impfungen ausgelöste Fehlgeburten.

Starke Regelblutung? Das kann an einer Impfung mit mRNA-Impfstoffen liegen

Bereits seit Längerem ist bekannt, dass bei einer Impfung gegen das Coronavirus mit einem mRNA-Impfstoff verschiedene Nebenwirkungen auftreten können. Viele Frauen berichteten in Folge der Impfung zudem über eine veränderte Menstruation. Ob es einen Zusammenhang zwischen der Impfung und einer verzögerten oder verstärkten Regelblutung gibt, war jedoch lange unklar.

  Starke Regelblutung? Das kann an einer Impfung mit mRNA-Impfstoffen liegen © Bereitgestellt von Merkur Foto © Panthermedia / Imago

Eine Evaluation aller verfügbaren Daten aus Studien, Spontanmeldungen und medizinischer Literatur zu den Auswirkungen der Corona-Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna hat nun ergeben, dass heftige Menstruationsblutungen als mögliche Nebenwirkung in Folge einer Impfung auftreten können. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) will dies nun auch in die Fach- und Gebrauchsinformationen der Corona-Impfstoffe aufnehmen. So kamen die Experten zu dem Schluss, „dass zumindest eine begründete Möglichkeit besteht, dass das Auftreten starker Menstruationsblutungen in ursächlichem Zusammenhang mit diesen Impfstoffen steht“.

Influenza: Kommt der Universal-Impfstoff gegen Grippe?

  Influenza: Kommt der Universal-Impfstoff gegen Grippe? Fachleute arbeiten in den USA an einer Universal-Impfung gegen die Grippe. An der aktuellen Studie ist ein Vater der mRNA-Impfung beteiligt. Philadelphia – Die Grippe ist ein äußerst unangenehmer Gegner. Es gibt drei Typen (A, B und C) des Influenzavirus, von denen vor allem die Typen A und B für den Menschen gefährlich werden können. Weil sich Influenzaviren ständig verändern und neue Subtypen bilden, können Menschen im Laufe ihres Lebens immer wieder an der Grippe erkranken. Eine Folge: Der Influenza-Impfstoff wird jährlich angepasst, die Grippe-Impfung muss jährlich neu verabreicht werden.

Nichts verpassen: Alles rund ums Thema Gesundheit und Wohlbefinden finden Sie im regelmäßigen Gesundheits-Newsletter unseres Partners Merkur.de.

Starke Regelblutung? Impfung wird trotzdem empfohlen

Nach einer Covid-19-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff kann die Regelblutung bei manchen Frauen stärker als sonst ausfallen. Dies kann nach Angaben der Europäischen Arzneimittelagentur nach der ersten oder zweiten, aber auch nach einer Boosterimpfung der Fall sein. Obwohl die Beschwerden meist vorübergehend auftraten und als nicht schwerwiegend eingestuft wurden, helfen die Ergebnisse, das Vertrauen in die Medizin zu stärken. So wird von der Corona-Impfung deswegen nicht abgeraten. Die Produktinformationen sollen demnach lediglich um einen entsprechenden Hinweis ergänzt werden.

Bis zu 42 Prozent der menstruierenden Personen sind laut einer aktuellen Studie von den unbeabsichtigten Folgen einer Impfung betroffen. Auch bei denjenigen, die durch die Menopause oder durch Medikamente eigentlich keine regelmäßigen Blutungen mehr hatten, kam es in Folge der Impfung zu Durchbruchsblutungen. Trotzdem weisen die Behörden darauf hin, dass Menstruationsstörungen sehr verbreitet seien und es für Veränderungen viele mögliche Gründe gebe.

Fragen Sie einen Experten: Ist Rote Beete gut für Diabetiker? .
Nach Schätzungen der American Cancer Society werden in den USA im Jahr 2022 über 99.700 neue Fälle von Melanomen diagnostiziert. Obwohl ältere Erwachsene anfälliger für die Entwicklung von Melanomhautkrebs sind, sind die Raten zwischen allen Altersgruppen in den letzten Jahren gestiegen. Während die genaue Ursache des Melanoms nicht bekannt ist, wurden einige Fälle an die UV -Strahlenexposition gebunden, berichtet die Mayo Clinic .

usr: 0
Das ist interessant!