Gesundheit RKI: Viele Klinikeinweisungen wegen Atemwegsinfektionen

07:10  09 dezember  2022
07:10  09 dezember  2022 Quelle:   fr.de

Coronavirus: RKI registriert 96.367 Neuinfektionen – Inzidenz steigt auf 466,0

  Coronavirus: RKI registriert 96.367 Neuinfektionen – Inzidenz steigt auf 466,0 Es kommt mit Ansage: Mit dem Herbst zieht die Zahl der Corona-Ansteckungen wieder an. Aber auch bei Schnupfen, Husten und Heiserkeit verzeichnet das RKI ein erhöhtes Niveau. © Peter Kneffel / dpa Akute Atemwegserkrankungen wie Covid-19 machen nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit mehr Menschen in Deutschland zu schaffen als in Vorjahren zur gleichen Zeit. »Der Infektionsdruck nimmt jetzt im Herbst in allen Altersgruppen der Allgemeinbevölkerung wieder deutlich zu«, heißt es im Covid-19-Wochenbericht vom Donnerstagabend, der sich teilweise auch auf andere Erkrankungen der Atemwege bezieht.

Atemwegskrankheiten © Arno Burgi/dpa Atemwegskrankheiten

RKI: Viele Klinikeinweisungen wegen Atemwegsinfektionen

Werte so hoch wie sonst bei schweren Grippewellen: Viele Menschen haben mit Atemwegserkrankungen zu kämpfen, manche müssen ins Krankenhaus. Bei Corona bleibt eine klare Trendumkehr aber erst einmal aus.

Berlin - Nach zwei Wintern mit weniger Erkältungs- und Grippeviren im Zuge der Corona-Pandemie sind in Deutschland derzeit außergewöhnlich viele Menschen wieder davon betroffen. „Die Anzahl der Krankenhauseinweisungen mit schwerer akuter Atemwegsinfektion liegt insgesamt auf einem hohen Niveau, vergleichbar zum Wertebereich auf dem Höhepunkt früherer Grippewellen“, schreibt das RKI in seinem Covid-19-Wochenbericht von Donnerstagabend.

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Unterdessen ist ein Beginn der befürchteten Corona-Winterwelle in diesen Daten bisher nicht sicher ablesbar. Das RKI schreibt zwar von einer Zunahme der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz in der vergangenen Woche im Vergleich zur Vorwoche um acht Prozent. Ob es sich dabei um einen Trend handelt, könne aber noch nicht abschließend bestätigt werden. Zuletzt lagen die Werte längere Zeit auf ähnlichem Niveau.

Zwei Millionen Arztbesuche wegen Atemwegserkrankungen

Das RKI unterstreicht, dass für vorige Woche eine Zahl von insgesamt 9,5 Millionen akuten Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung angenommen werde - das sei über dem Niveau der Vorjahre zum Höhepunkt schwerer Grippewellen. Die Zahl der Arztbesuche wegen Atemwegserkrankungen wird auf zwei Millionen geschätzt - so viel wie „sonst nur in Spitzenwochen starker Grippewellen“. Neben verstärktem Transmissionsgeschehen könne der Wert aber auch damit zusammenhängen, dass Menschen bereits mit milden Symptomen zum Arzt gehen, hieß es.

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Bei rund 330 stichprobenartig untersuchten Patientenproben aus Arztpraxen zeigte sich, dass vorrangig Grippe, das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) und „zu einem geringeren Teil“ Corona vorkamen. Das vollständige Geschehen lässt sich kaum erfassen.

Die Grippewelle in Deutschland hat dieses Mal früh begonnen: nach RKI-Definition in der Woche bis 30. Oktober. In den beiden Wintern zuvor waren Wellen wegen der Pandemie und den dagegen getroffenen Maßnahmen weitgehend ausgeblieben. Experten befürchteten daher mehr anfällige Menschen in der Bevölkerung. Der Höhepunkt von Grippewellen wird normalerweise oft nach dem Jahreswechsel verzeichnet. Der Verlauf einer Saison gilt als schwer vorherzusehen. dpa

Die Corona-Fallzahlen für Deutschland am Samstag .
Das Robert Koch-Institut veröffentlicht die aktuellen Corona-Fallzahlen für Deutschland. Die Entwicklung der Daten am Samstag (10. Dezember) im Überblick. Berlin/Frankfurt – Das Robert Koch-Institut hat die bundesweite Corona-Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag (10. Dezember) mit 223,3 angegeben. Dies ist der Wert, den das RKI-Dashboard um 5.00 Uhr auflistet. Am Samstag der Vorwoche hatte die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 207,0 gelegen.Die Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionslage.

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