Gesundheit Grazer Forscher: Junk Food macht depressiv

14:00  11 juli  2018
14:00  11 juli  2018 Quelle:   fttr.at

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Forscher der Med Uni Graz fanden heraus: Junk Food macht depressiv ! Bei der Untersuchung des Zusammenspiels zwischen Darm und Gehirn kamen Grazer Forscher auf eine interessante Schlussfolgerung: Laut ihnen soll Junk Food depressiv machen .

Junkfood macht depressiv . Grazer Forscher haben in einer Studie das Zusammenspiel zwischen fettreicher Ernährung und Stoffwechselvorgängen im Gehirn untersucht.

Grazer Forscher: Junk Food macht depressiv © Bereitgestellt von Styria Digital One GmbH Grazer Forscher: Junk Food macht depressiv

In einer Studie  haben Grazer Forscher den Zusammenhang zwischen fettreicher Ernährung und Stoffwechselvorgängen im Gehirn untersucht. Es zeigte sich, dass der übermäßige Verzehr von Junk Food Depressionen begünstigen kann.

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Peter Holzer und sein Team von der Pharmakologie am Otto Loewi Forschungszentrum der Med Uni Graz konnten im geförderten EU-Projekt „MyNewGut“ wichtige Faktoren zwischen dem Darm und dem Gehirn, die durch ungesunde Ernährung aus dem Gleichgewicht geraten, aufklären. Mittels Testung an Mäusen zeigte sich, dass Junk Food erhebliche Auswirkungen auf unsere Psyche haben kann.

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Naturheilpraxis Dagmar Klein shared a link. · 12 July at 06:40 ·. Grazer Forscher : Junk Food macht depressiv .

Forschung an der Med Uni Graz. Kardiovaskuläre Erkrankungen, neurologische Erkrankungen, Krebs und - als Grazer Besonderheit - Fettforschung sind die zentralen Forschungsfelder. Depression durch Junk Food .

Hier geht es zu den Ergebnissen der Studie

Verhaltensänderung durch fettreiche Nahrung

Für die Studie wurden die Mäuse in zwei Gruppen geteilt. Die erste Gruppe erhielt mehrere Wochen lang Futter mit einem Fettanteil von 60 Prozent, die anderen Mäuse bekamen eine ausgewogene Kost mit maximal zwölf Prozent Fettanteil. Nach acht Wochen Fett-Diät änderte sich das Verhalten der Tiere deutlich: „Die Tiere hatten weniger Interaktionen mit ihren Artgenossen, vernachlässigten ihr Fell und verspürten wenig Lust, zuckerhaltiges Wasser normalem Wasser vorzuziehen“, so Holzer bei der Präsentation der Testergebnisse.

„Mikrobiom“ dürfte Depressionen beeinflussen

Das alles seien Anzeichen für ein depressives Verhalten. Das Team fand heraus, dass fettreiche Ernährung Auswirkungen auf die Stoffwechselvorgänge im Gehirn hat. Das sogenannte „Mikrobiom“ hilft bei der Verdauung und scheint sich auch auf die Psyche auszuwirken. Fettreiche Nahrung verändert dieses Mikrobiom und dürfte so die Entwicklung von Depressionen beeinflussen.

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Studien zeigen, die Milch macht seine positiven Effekte zunichte. Wer Kaffee mit Milch und Zucker trinkt, landet beim Verzehr von Junk Food . Grazer Forscher zeigten zum Beispiel, warum Kaffee ohne Milch gesund ist.

Eindeutige Ergebnisse, aber noch viele offene Fragen

Auch eine Abnahme von gewissen Bakterienstämmen im Dickdarm der Mäuse wurde bei Patienten mit Depression beobachtet. Des Weiteren beobachteten die Forscher bei jenen Mäusen mit Anzeichen für Depresseionen eine Verringerung von gewissen Bakterienstämmen im Dickdarm. Mikrobielle Veränderungen wie diese sind laut den Forschern gemeinsam mit neurochemischen Störungen im Gehirn der Mäuse aufgetreten. Dadurch haben sich sowohl der Stoffwechsel, als auch Signalübertragungen im Gehirn verändert. Diese Effekte weisen laut Holzer auf eine Störung der Gehirnfunktion hin, der Mediziner betonte jedoch, dass trotz dieser neu entdeckten Zusammenhänge noch viele Fragen zu Ernährung, Darm und Psyche offen seien.

10.07.2018

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