Gesundheit Studie: Vitaminpräparate haben keinen Effekt auf Herzgesundheit

23:30  12 juli  2018
23:30  12 juli  2018 Quelle:   fitforfun.de

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  Für eine glückliche Beziehung brauchen Sie den Für eine glückliche Beziehung brauchen Sie den "Michelangelo-Effekt"Wichtig für eine glückliche Beziehung ist es laut einer Studie, dass uns unser Partner dazu bringt, die beste Version von uns selbst zu sein. Also so, wie wir eigentlich gerne sein wollen, wie wir uns selbst am liebsten mögen und mit uns zufrieden sind.

Für die Herzgesundheit bringt glutenfreie Kost jedoch keine Vorteile, zeigt jetzt eine neue US- Studie , die im "British Medical Journal" veröffentlicht wurde. Wer jedoch auch auf Vollkornprodukte verzichte, laufe Gefahr, gleichzeitig deren schützenden Effekte vor Herzerkrankungen zu verlieren.

Und dass ihre Bekämpfung mit Vitaminpräparaten sogar schädlich sein und Diabetes auslösen kann. Die Forscher berichten in „PNAS“ von ihrer Studie , bei der sie den Effekt von Vitaminpräparaten auf den Zuckerhaushalt von Sportlern untersucht haben.

Vitaminpräparate © iStockphoto Vitaminpräparate

Eine Vitamintablette am Tag schützt unser Herz angeblich vor Erkrankungen. Doch das klingt zu schön, um wahr zu sein! US-Wissenschaftler fanden jetzt heraus, dass derartige Präparate gar keine Auswirkungen auf unsere Herzgesundheit haben.

Die Vitamin-Industrie boomt: Ein Päparat am Tag und die Sorge vor Herz-Kreislauf-Problemen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sei vergessen, scheint das Motto zu lauten.

Doch immer mehr Wissenschaftler hinterfragen diese Versprechen. Nun belegt eine Studie der University of Alabama, dass Vitaminpillen gar keinen Effekt auf die Herzgesundheit haben. Im Gegenteil: Den Forschern zufolge vernachlässigen deren Konsumenten eher einen gesunden Lebensstil – und erhöhen damit ihr Erkrankungsrisiko.

Eier gesünder als bisher angenommen

  Eier gesünder als bisher angenommen Eier gesünder als bisher angenommenDas tägliche Frühstücksei ist einer Studie zufolge deutlich gesünder als bisher von Wissenschaftern angenommen. Der "gemäßigte Konsum von Eiern" sei bei einer Langzeituntersuchung an einer halben Million Chinesen mit einem geringeren Auftreten von Herzerkrankungen verbunden gewesen, heißt es in einer am Dienstag in der Zeitschrift "Heart" publizierten Studie britisch-chinesischer Forscher. Bisher standen Eier im Verdacht, das Cholesterin im menschlichen Körper zu erhöhen. Sie enthalten aber auch wichtige Proteine und Vitamine.

Dabei zeigen Studien das Gegenteil: Viele Pillen sind nutzlos, einige auf lange Sicht sogar schädlich. Corbis. Vitaminpräparate : Beliebt, aber in vielen Fällen nicht sinnvoll. Das Ergebnis: Die Einnahme von Multivitaminprodukten scheint keinen Effekt auf das Krebsrisiko zu haben , keinen auf

Wieder einmal wurde eine Studie angefertigt, die belegen soll, dass Studiengebühren „keinen signifikant negativen Effekt auf die Studierneigung“ weder insgesamt noch bei Studienberechtigten aus „schichtniedrigen“ Familien oder bei Frauen haben.

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Studie: Präparate ohne Effekt auf Herzgesundheit

Im Rahmen der Studie verglichen die Forscher Daten von rund 2.000 Menschen über einen Zeitraum von 12 Jahren. Dabei fanden sie heraus, dass Vitaminpräparate keinen Einfluss auf das Herz nehmen.

„Im Gegenteil, die Einnahme kann eher schädlich sein", sagt Studienautor Joonseok Kim. Mit seiner Aussage richtet er sich an die zahlreichen Hersteller von Vitamintabletten. Wer solche Pillen nimmt, scheint das Gefühl zu haben, etwas für seine Gesundheit zu tun und weiterhin rauchen und Fast Food essen zu können, warnt Kim.

Wann Vitaminpillen schädlich sein können

„Es ist ungemein schwer, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass Vitamine und Mineralstoffe in Form von Präparaten nicht vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen – vor allem, wenn es bereits vorgefasste Meinungen gibt und Unternehmen Profit mit den Produkten machen", so der Wissenschaftler.

Viele Menschen würden eine schnelle und einfache Lösung vorziehen, anstatt sich mit aufwändigeren Methoden zur Vorbeugung von Herzerkankungen zu beschäftigen. Kim und sein Team hoffen, mit der aktuellen Studie Menschen zum Umdenken zu bewegen.

So kannst du Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen

Um das Herz zu schützen, empfehlen die Forscher, sich gesund zu ernähren, regelmäßig Sport zu treiben () und nicht zu rauchen. Außerdem sollten Risikogruppen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ihren Blutdruck regelmäßig kontrollieren und ihren Cholesterinspiegel im Auge behalten.

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