Kochen & Genuss Physalis überwintern

20:50  29 september  2022
20:50  29 september  2022 Quelle:   haus.de

Begonie: Pflegeleichte Blumen für Drinnen und Draußen

  Begonie: Pflegeleichte Blumen für Drinnen und Draußen Begonien sind ideale Balkonblumen. Sie sind wenig anspruchsvoll und blühen lange. Die Blütengirlanden präsentieren sich in Blumenampeln besonders gut.Die Begonien sind eine Gattung der Familie der Schiefblattgewächse (lat. Begoniaceae) und stammen ursprünglich aus tropischen und subtropischen Gefilden entlang des Äquators. Dort werden sie bereits seit mehr als 200 Jahren gezüchtet. Insgesamt unterscheiden Botaniker rund 900 verschiedene Arten und Sorten der Begonie.

Um die wärmeliebende Physalis zu überwintern, brauchen Sie einen hellen Standort und ein wenig Zeit, denn auch im Winterquartier braucht die Pflanze Pflege. Sie können die staudige Kapstachelbeere entweder mit ihrem Wurzelstock überwintern oder Stecklinge schneiden. In jedem Fall müssen Sie die Versorgung mit Wasser sicherstellen, ohne die Pflanze zu übergießen.

Die Physalis (Physalis peruviana) stammt aus den Anden in Peru und Chile, woher der Beiname Andenbeere rührt. Man nennt sie auch Kapstachelbeere, was seinen Ursprung darin hat, dass das Gewächs in der Kolonialzeit per Schiff aus Amerika nach Südafrika gelangt ist. Am Kap der guten Hoffnung wurde die Kapstachelbeere dann angebaut.

Wandelröschen: So blüht es länger!

  Wandelröschen: So blüht es länger! Wandelröschen ist der deutsche Name von Sorten der Lantana camara. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie den ganzen Sommer hindurch bis zum Frost blühen. Dafür darf es ihnen aber an nichts fehlen. © Bereitgestellt von Mein schöner Garten Wandelröschen Wandelröschen haben ihren Namen, da die einzelnen winzigen Blüten ihrer kugeligen Blütenstände im Laufe der Zeit ihre Blütenfarben verändern. Meist sind diese anfangs gelb und wandeln sich zu orange, rot, rosa, pink oder weiß. Jeder Blütenstand hat also rasch mindestens zwei Farben.

Physalis lässt sich auch bei uns gut anbauen, jedenfalls wenn die Region warm genug ist. Doch die Pflanze ist nicht winterhart. Damit das Nachtschattengewächs trotzdem gut über den Winter kommt, können Sie einige Maßnahmen ergreifen.

Der Wuchs der Kapstachelbeere

Die Andenbeere ist eine mehrjährige Staude, sie wird aufgrund der fehlenden Winterhärte meist nur einjährig angebaut. Die notwendigen Nährstoffe und das Wasser nimmt die Physalis über lange Rhizome auf. Die starkwüchsige Staude kann eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen. Die Blätter weisen eine hübsche Herzform auf, die Stängel und Blätter sind mit Flaum überzogen. Ihre Blüten sind einzigartig, denn sie sind gelb und zeigen am unteren Ende der Blütenblätter dunkelbraune bis schwarze Flecken. Aus den Blüten bilden sich die typischen kleinen grünen, später orangefarbenen Lampions. Darin sitzen die schmackhaften Früchte, die herrlich frisch und leicht säuerlich schmecken.

Ihre Schmucklilie ist verblüht? Das ist jetzt zu tun

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Physalis überwintern - so geht´s

Die Lampionblume Physalis hat keine Kältetoleranz. Sobald die Temperaturen unter 0 Grad Celsius fallen, nimmt sie nachhaltigen Schaden. Bleiben Andenbeeren im Winter an ihrem Standort im Freiland, reicht auch ein massiver Winterschutz nicht aus, damit die Kapstachelbeere die kalte Jahreszeit überlebt. Die Frostschäden zeigen sich mit dunklen Flecken oder mit einer dunkelvioletten Verfärbung des Blattwerk. Triebe und Wurzeln sterben ab, die Pflanze verkümmert. Zwar gibt es inzwischen Züchtungen, die Frost besser vertragen. Doch sind bestimmte Anforderungen zu berücksichtigen, damit die Überwinterung gelingt, die Pflanze im Frühjahr wieder hinaus ins Beet kann und gute Ernte bringt.

Bevor die Physalis erntereif ist, sind die Lampions noch grün gefärbt.  © Flora Press/Lilianna Sokolowska/Flora Press/Lilianna Sokolowska Bevor die Physalis erntereif ist, sind die Lampions noch grün gefärbt.

Es ist nicht möglich, die Kapstachelbeere zur Überwinterung im Herbst einfach ins Warme nach drinnen zu holen. Sind die Temperaturen zu hoch, macht sich in der Regel ein Schädlingsbefall wie Weiße Fliege bemerkbar. Auch andauernde Trockenheit schwächt die Pflanze und öffnet Schädlingen Tür und Tor. Wenn Sie Physalis überwintern wollen, wählen Sie ausschließlich gesunde Pflanzen ohne irgendwelche Schädlinge aus, dann sind die Chancen am besten, dass die Überwinterung gelingt. Sie haben zwei Möglichkeiten, die Kapstachelbeere zu überwintern.

Sommerflieder überwintern. So klappt’s

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1. Physalis im Topf überwintern

Noch vor dem ersten Frost muss die Physalis ins Winterquartier gebracht werden. Der Zeitpunkt liegt je nach Region, in der sie leben, zwischen Oktober und November. Das Winterquartier weist folgende Merkmale auf: Der Ort ist hell und verfügt über eine Temperatur zwischen 10 und 15 Grad Celsius. Infrage kommt z. B. ein Keller, ein Schuppen, eine Garage mit Fenster, ein Treppenhaus oder ein Dachboden mit Tageslichteinfall.

Zur Überwinterung graben Sie eine gesunde Pflanze aus dem Beet aus und topfen sie ein. Der Kübel sollte genügend Platz für die Wurzeln bieten und so tief sein, dass die Physalis sicher und fest darin steht. Putzen Sie die Pflanze aus, indem Sie alle welken Blätter und Blüten abknipsen. Anschließend müssen Sie die Pflanze auf ein Drittel zurückschneiden. Der Rückschnitt hat den Vorteil, dass Sie die Pflanze besser handhaben können. Zudem werden die Triebe im kommenden Frühjahr dichter austreiben, sodass die Physalis noch ertragreicher wird. Achten Sie beim Zurückschneiden darauf, scharfes Schneidwerkzeug zu verwenden. Verzichten Sie auf stumpfe Scheren, die die Triebe zerquetschen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Schmutz und Keime in die rissigen Schnittwunden eindringen. Mit einem scharfen Messer beugen Sie diesem Problem vor.

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Mulchen nicht vergessen

Nach dem Rückschnitt mulchen Sie den Topf. Verwenden Sie dazu z. B. Laub aus dem Garten. Die Mulchschicht verhindert, dass zu viel Feuchtigkeit verdunstet und schützt die Pflanze außerdem vor zu niedrigen Temperaturen. Achten Sie bei der Überwinterung darauf, die Physalis mit Wasser zu versorgen. Gießen Sie die Pflanzen regelmäßig, denn auch in der Ruhezeit müssen die Wurzeln mit Wasser versorgt werden. Staunässe vertragen sie aber nicht, deshalb gilt es maßvoll zu gießen. Düngen Sie die Kapstachelbeere während der Winterruhe nicht, sie braucht die Zeit zur Regeneration.

2. Physalis als Steckling überwintern

Die zweite Methode der Überwinterung ist gleichzeitig eine Vermehrungsmethode. Die Pflanzen werden mit Hilfe von Stecklingen verjüngt. Zu diesem Zweck werden Triebspitzen verwendet. Ende Oktober bis Mitte November werden die obersten zehn Zentimeter der Triebe abgenommen. Setzen Sie den Schnitt schräg an und verwenden Sie ein sauberes und sehr scharfes Messer, um das Gewebe nicht zu verletzen.  Schneiden Sie die Triebe ab und entfernen die überzähligen Blattpaare, so dass jeder Steckling nur noch fünf bis sieben Blätter an der Spitze aufweist. Stecken Sie zwei bis drei Triebe in einen 9-Zentimeter-Topf, den Sie mit einem nährstoffarmen Substrat-Gemisch auffüllen. Im Handel finden Sie entsprechende Aussaaterde. Auch Kräutererde ist geeignet. Danach gießen Sie die Stecklinge mit etwas Wasser an.

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Hohe Luftfeuchtigkeit gewährleisten

Wichtig ist eine hohe Luftfeuchtigkeit zur Bewurzelung. Stecken Sie zwei lange Schaschlikspieße links und rechts in den Kübel und legen Sie eine Klarsichtfolie darüber. Alternativ können Sie die Stecklinge in einem Mini-Treibhaus unterbringen. Anschließend stellen Sie den Topf mit den Stecklingen an einen hellen, aber nicht besonnten Platz. Kontrollieren Sie die Stecklinge regelmäßig und achten Sie darauf, dass die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch wird. Zu diesem Zweck öffnen Sie die Abdeckung von Zeit zu Zeit und lüften. Die Stecklinge entwickelten innerhalb von 14 bis 21 Tagen Wurzeln, sofern die Temperatur zwischen 18 und 20 Grad Celsius liegt. Versorgen Sie die Jungpflanzen regelmäßig mit Wasser, ohne sie zu übergießen. Die Bewurzelung ist geglückt, wenn die Jungpflanzen neue Blätter entwickeln.

Die frisch bewurzelten Jungpflanzen können nach den Eisheiligen direkt in die Erde im Garten gepflanzt werden. © Flora Press/BIOSPHOTO/Jean-Michel Groult/Flora Press/BIOSPHOTO/Jean-Michel Groult Die frisch bewurzelten Jungpflanzen können nach den Eisheiligen direkt in die Erde im Garten gepflanzt werden.

Nach der Bewurzelung stellen Sie die Pflanzen in einen kühleren Raum um, der zwischen 10 und 15 Grad hat. Wenn die Jungpflanzen den gesamten Topf durchwurzelt haben, pflanzen Sie sie in einen größeren Kübel und in ein Substrat mit mehr Nährstoffen um.

Weitere Pflege der bewurzelten Stecklinge

Im Februar und März des folgenden Jahres ist es Zeit, den Kapstachelbeeren mehr Helligkeit zu gönnen. Und auch die Temperaturen dürfen steigen. Ein Wintergarten mit Schattiermöglichkeit wäre hier z. B. eine gute Option, damit sich die Pflanzen an die Sonne gewöhnen. Wichtig ist, dass Sie die Gewächse nicht sofort nach dem Winter in die volle Sonne stellen, sondern sie langsam an das Licht gewöhnen.

Bevor die Physalis wieder ins Freiland dürfen, müssen Nachtfröste ausgeschlossen sein. Ein sicherer Termin liegt nach den Eisheiligen im Mai. Sie können die Pflanze draußen im Topf belassen, in einen Kübel umpflanzen oder in die Erde direkt ins Beet setzen. Jetzt ist es auch an der Zeit, die Pflanze zu düngen und weiterhin mit Wasser zu versorgen. Ist die Überwinterung erfolgreich verlaufen, entwickeln sich neue Triebe. Die Pflanze setzt Knospen an und schiebt Blüten hervor, aus denen sich später Lampions mit den darin sitzenden Beeren entwickeln.

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