Liebe & BeziehungErektile Dysfunktion: So behalten Sie die Oberhand

14:10  19 februar  2021
14:10  19 februar  2021 Quelle:   pressfrom.com

Allzeit bereit zu sein wird heutzutage vorausgesetzt. Doch jeder Mann kennt das Gefühl der Angst, im Bett zu versagen. Denn erektile Dysfunktion trifft einen von vier Männern noch vor dem 40. Lebensjahr. Trotzdem: Wenn es zu Problemen kommt, breitet sich Schweigen aus. Dabei lassen sich Erektionsstörungen oft gut behandeln und ihre Ursachen beseitigen.

WAS IST ED?

Von einer erektilen Dysfunktion (ED) wird gesprochen, wenn es für den Mann über einen längeren Zeitraum nicht möglich ist, eine für den befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen und aufrechtzuerhalten. ED wird umgangssprachlich auch als Impotenz oder Potenzstörung bezeichnet, doch sind diese Begriffe unpräzise, weil sie auch andere Störungen, wie zum Beispiel vorzeitigen Samenerguss oder Unfruchtbarkeit, beinhalten.

Gründe für eine erektile Dysfunktion gibt es viele:

  • Rauchen
  • Drogen- oder Alkoholkonsum
  • Psychischer Stress
  • Bluthochdruck
  • Operative Eingriffe
  • Depressionen
  • Testosteronmangel
  • Krankheiten wie z. B. Diabetes

Welche Möglichkeiten gibt es bei ED?

Hilfreiche Medikamente

Das Thema Erektionsstörungen bereitet jedem Mann Probleme Trotzdem sollte man damit offen und offensiv umgehen, denn es gibt mehrere Medikamente und Behandlungen, die helfen können. Nach der Diagnose kann ein Arzt zum Beispiel sogenannte PDE-5-Hemmer verschreiben, die die Durchblutung in den Schwellkörpern des Penis verbessern. Wer Viagra kaufen will, kann sich auch online beraten lassen.

Ein gesunder Lebensstil

Ein gesunder Lebensstil sollte immer das Ziel sein. Abgesehen von den vielen Vorteilen, die er mit sich bringt, kann er Erektionsstörungen vorbeugen. Wer sich regelmäßig bewegt, nicht raucht, moderat Alkohol trinkt und Übergewicht vermeidet, tut seinen Teil, um erektile Dysfunktion zu vermeiden.

Training des Beckenbodens

Der Beckenboden ist eine Schicht aus Bindegewebe und Muskulatur, die die Beckenhöhle zum After hin abgrenzt. Durch regelmäßiges Training, das sich gut in den Tagesablauf integrieren lässt, kann die ED langfristig damit bekämpft werden. Die Übungen sind leicht zu erlernen, benötigen keine Geräte und haben einen positiven Effekt auf das allgemeine Wohlbefinden. Das Beckenbodentraining kann bei moderaten Erektionsstörungen einen ersten Therapieversuch darstellen.

Alte Hausmittel

Die Liste der Hausmittel, gerade der potenzsteigernden Lebensmittel, ist lang. Die Empfehlungen reichen von Austern über Ingwersaft mit Honig bis hin zu Milch mit getrocknetem Spargel. Obwohl diese Empfehlungen teilweise schon über Generationen hinweg überliefert wurden, gibt es bis jetzt keine wissenschaftliche Belege für deren Wirksamkeit.

Psychische Ursachen

Gerade bei jüngeren Männer spielen psychologische Faktoren eine große Rolle, wenn es um das Thema erektile Dysfunktion geht. Ihr Einfluß auf die Lebensqualität und die Partnerschaft ist stark. In diesen Fällen kann eine Psycho- oder Sexualtherapie angebracht sein. Weil sich psychische und körperliche Ursachen bei einer ED zum Teil nicht komplett trennen lassen, ist eine Psychotherapie auch begleitend zu anderen Behandlungsformen sinnvoll.

Die eigene Beziehung

Die eigene Partnerin oder der eigene Partner leiden unter Umständen genauso unter dem Druck der Erektionsstörung wie man selbst. Sie sollten nicht mit Vermutungen oder Selbstzweifeln allein gelassen werden. Deshalb ist ein klärendes Gespräch notwendig. Zusammen können dann die Möglichkeiten besprochen werden, eventuell sind sogar Paartherapien oder Partnerseminare sinnvoll.

Neben Änderungen in der Lebensführung und Medikamenten können auch Schwellkörper-Autoinjektionstherapie oder eine Vakuumpumpe eine Therapiemöglichkeit sein.

Zurück zur Sexualität

Obwohl viele Männer im Laufe ihres Lebens damit in Berührung kommen, sind Erektionsstörungen nach wie vor ein Tabuthema. Machen Sie sich bewusst, dass Sie kein Einzelfall sind, sollten Sie von ED betroffen sein. Reden Sie offen mit dem Partner und Ihrem Arzt darüber. Nur so können die Ursachen und Hintergründe erkannt und der Weg zurück zu einer erfüllten Sexualität gefunden werden.

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