Auto Der Crossover fehlt Aprilia noch - Aprilia Caponord V4 Konzept

19:55  16 september  2021
19:55  16 september  2021 Quelle:   motorradonline.de

Aleix Espargaro mit Aprilia auf P3: Kann Andrea Dovizioso überzeugt werden?

  Aleix Espargaro mit Aprilia auf P3: Kann Andrea Dovizioso überzeugt werden? Die Fortschritte bei Aprilia werden im Qualifying auf dem Sachsenring deutlich: Erstmals in der MotoGP-Viertaktära steht eine Aprilia in Startreihe eins"Es war nur das Qualifying. Dafür gibt es leider keine Punkte", bemerkt Espargaro. "Doch es machte mich sehr stolz, ins Parc Ferme zu kommen und alle Aprilia-Leute mit einem Lächeln im Gesicht zu sehen. Unterm Strich ist es aber kein großer Unterschied, ob man von Startplatz zwei, drei oder vier startet, auch wenn das Überholen hier auf dem Sachsenring schwierig ist.

Wie ein neues Crossover-Bike von Aprilia aussehen könnte, hat sich ein italienischer Designer überlegt und das Konzept Aprilia Caponord V4 gezeichnet.

  Der Crossover fehlt Aprilia noch - Aprilia Caponord V4 Konzept © Lorenzo Coppo

Crossover-Bikes der Top-Liga zeichnen sich durch enorm starke Motoren aus. Die Chassis sind für Langstrecken tauglich, die Ausstattung üppig bis luxuriös. Aprilia hat aus dem fulminaten V4 bisher kein derartiges Modell á la Multistrada V4, S 1000 XR oder 1290 Adventure S gemacht. Die alte Caponord 1200 trat Ende 2016 ab und in diesen fünf Jahren sind potente Crossovers salonfähig geworden. Wie eine mögliche Caponord V4 von Aprilia aussehen könnte, hat sich der Designer Lorenzo Coppo überlegt.

Neue Mittelklasse-Enduro kommt 2021 - Aprilia Tuareg 660

  Neue Mittelklasse-Enduro kommt 2021 - Aprilia Tuareg 660 Aprilia hat auf der EICMA 2019 ein neues Modell angedeutet, das nur in Ansätzen zu sehen war – die Mittelklasse-Enduro namens Tuareg 660. Kommen wird sie als 2022er-Modell. © Jörg Künstle. Zugegeben: Abgesehen von relativ viel Grün war von dem im Glaskasten auf der Messe präsentierten Motorrad nicht viel zu erkennen. Was aber zu sehen war, sendet eine klare Botschaft. Aprilia bringt eine Mittelklasse-Enduro mit dem Namen Tuareg 660.Aprilia RS 660 als BasisBei genauer Betrachtung erkennt man im Glaskasten das eine oder andere Detail.

Aprilia Caponord V4

Bisher gibt es nicht einmal Gerüchte über eine möglich Caponord V4 von Aprilia und das ist erfahrungsgemäß bei italienischen Herstellern immer ein Zeichen für "Wird es erstmal nicht geben". Lorenzo Coppo, ein junger italienischer Designer, braucht keine Gerüchte, sondern entwirft einfach selbst ein Konzept und zeigt uns damit, wie er eine Caponord V4 bauen würde. Basis ist die aktuelle Tuono 1100 V4. Deren Motor steht mit 175 Nm enorm gut im Futter und würde so das obere Ende der Leistungspyramide erklimmen. Das Fahrwerk der Tuono, semiaktiv in der Factory, stünden einem Crossover der Spitzenklasse gut zu Gesicht, selbst wenn Lorenzo mit konventionellen Elementen "plant".

Scharfe Optik

Konservativ gezeichnet waren Aprilias noch nie und die aktuelle V4-Familie geht kaum schärfer zu gestalten. Lorenzo legt noch eins drauf in dem er seiner Caponord nur Tarnlichter mit LED-Streifen in einer sonst sehr großflächigen Verkleidung mit prägnanten Winglets der Tuono und RSV entlehnt. Interessant: Die tief und nach vorn gezogene Motorverkleidung erinnert etwas an die Studie von Ash Thorpe und seinem "Tesla-Bike".

Caponord V4 vs. Caponord 660?

Aprilia baut derzeit die Modellfamilie um die neue Plattform mit dem 660er-Motor aus. Erst RS, dann Tuono und nun die Tuareg bilden einen starken Markenkern in der Mittelklasse. Erschwingliche, zugängliche Motorräder liegen derzeit weit oben in den Charts. Spricht das für oder gegen eine Caponord 660? Wir werden es sehen. Eine Caponord V4, die ein Prestige-Modell wäre, ist aber immer willkommen. Im Kontext der derzeitigen Entwicklung wäre sie ein Risiko, da in diesem Crossover-Segment andere Werte zählen als nur maximale Sportlichkeit, was das Hauptmerkmal von Aprilias mit V4 – zurecht – ist.

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Für das Elektro-Einstiegsmodell von VW gibt es eine eigene Frontantriebsplattform (MEB Small). Das Skoda Modell auf dessen Basis wird wie der VW ID.2 ein Crossover, aber geräumiger. © Skoda / Patrick Lang Schon 1991 begann Volkswagen Anteile am inzwischen 125 Jahre alten Hersteller Skoda zu erwerben, seit Ende Mai 2000 gehört Skoda vollständig dem Wolfsburger Konzern. Von da ab fuhr die tschechische Marke mit VW-Technik von Erfolg zu Erfolg. Meist diente der Unterbau aus dem Konzernregal als Basis für geräumigere Modelle – mehr Auto fürs Geld.

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