Auto Aus der guten Z 900 wird die bessere SE - Kawasaki Z 900 SE 2022

10:40  17 september  2021
10:40  17 september  2021 Quelle:   motorradonline.de

Legendäre Farben für WM-Rennmaschinen - Sonderlack für Superbikes

  Legendäre Farben für WM-Rennmaschinen - Sonderlack für Superbikes Kawasaki feiert 125. Geburtstag und schickte seine Werksrennmaschinen in Argentinien in legendären Looks an den Start. © Kawasaki Die Marke Kawasaki wird 125 Jahre alt und hat zu diesem Anlass die Fans der Superbike-WM in Argentinien mit neuen Designs an den Werksrennmaschinen erfreut. Wobei, so neu waren die Designs gar nicht. Eigentlich hat Kawasaki legendäre Designs aus der eigenen Vergangenheit neu aufleben lassen.Rae fährt ZXR 750So starteten Jonathan Rea und Alex Lowes zum ersten Superbike-Lauf auf dem San Juan Circuit am Samstag (16.10.

Kawasaki legt für seinen Bestseller Z 900 eine SE-Version auf. Mit Brembo-Stoppern und Öhlins-Fahrwerk füllt sie jetzt die Lücke, die die Z 1000 R-Edition hinterlassen hat.

  Aus der guten Z 900 wird die bessere SE - Kawasaki Z 900 SE 2022 © Kawasaki

Nie waren das Fahrwerk oder die Bremsanlage der Kawasaki Z 900 zu beanstanden. Solide Ware, sauber abgestimmt. Wesentliche Zutaten des Erfolgsrezepts der 900er, die der berühmten Z 1000 würdig nachfolgte. Eben diese war als R-Edition immer mittels Öhlins und Brembo bestellbar und – wie alle Top-Versionen – beliebt. Der Z 900 fehlten diese Assets, bis jetzt. Für 2022 würzt Kawasaki die Z 900 mit einem aufgebrezeltem Fahrwerk und verbesserter Bremsanlage nach.

Zum Modelljahr 2022 nur neue Farben - Kawasaki Ninja 125

  Zum Modelljahr 2022 nur neue Farben - Kawasaki Ninja 125 Kawasaki überführt seinen kleinen Supersportler technisch unverändert ins neue Modelljahr. Dafür wird die 125er in neuen Farben angeboten. © Kawasaki Die Ninja 125 bringt Superbike-WM-Flair in die Einsteigerklasse. So können auch schon 16-Jährige Jonathan Rea nacheifern. Zum Modelljahr 2022 hält Kawasaki an der Technik des Leichtkraftrads unverändert fest.Deren flüssigkeitsgekühlter Einzylinder leistet unverändert 15 PS bei 10.000 Touren und kommt auf ein maximales Drehmoment von 11,7 Nm, das bei 7.700/min anliegt. Damit agiert die kleine Grüne eh schon am Klassenlimit.

Kawasaki Z 900 SE

Die Zutaten der SE sind dabei so einfach, wie der Erfahrung nach geschmackvoll. Vorn sondiert eine volleinstellbare Gabel von Öhllins die Straße. Einstellbar in Vorspannung, Druckstufe und Zugstufe in je einem Gabelholm. Kombiniert wird die Forke mit radial verschraubten Bremssätteln von Brembo: der Allzweckwaffe der Italiener vom Typ M4.32. Diese unter Druck setzt eine neue Radial-Bremspumpe von Nissin. Im Heck der Z federt und dämpft ein S46-Dämpfer von Öhlins mit hydraulischer Vorspannung und einstellbarer Zugstufe. Final zu unterscheiden ist die Z 900 SE von ihren Schwestern durch eine spezielle Lackierung mit einem dunkelgrünen Rahmen, viel Schwarz an der Karosse in Kombination mit grünen Akzenten an Scheinwerfer- und Motorverkleidung.

Nur neue Farben für die Kompressor-Nakeds - Kawasaki Z H2 und Z H2 SE 2022

  Nur neue Farben für die Kompressor-Nakeds - Kawasaki Z H2 und Z H2 SE 2022 Passend zum bestehenden Modellportfolio ändert Kawasaki an den nackten Kompressorfackeln Z H2 und Z H2 zum Modelljahr 2022 nur wenig. © Kawasaki Wer beim Kawa-Händler des Vertrauens die Z H2 SE der Modelljahre 2021 und 2022 nebeneinanderstehen sieht, muss genau hinschauen, um sie zu unterscheiden.Kawasaki Z H2 SE 2022Am besten geht das auf dem Preisschild: 20.445 Euro kostet die 2022er, 20.345 Euro die Z von 2021. Ansonsten bleibt die Kompressor-Kawa unverändert: 200 PS aus 998 Kubik, 134 Nm dank Kompressor.

Technik bleibt, Preis nicht

Im Grunde ist die SE eine Z 900 mit gemachtem Fahrwerk. Und das ist gut so, denn der Vierling mit 948 Kubik und 125 PS ist einer der angenehmsten Vertreter dieser Spezies. Seit dem Update 2020 mit Fahrmodi, Traktionskontrolle und TFT-Farbdisplay zusammen mit der ohnehin passenden Ergonomie, findet sich in diesem Bereich kaum Bedarf für prominente Änderung. Deutlich mehr ändert sich der Preis der SE. 11.345 Euro möchte Kawasaki für die Z 900 SE haben und damit 1.500 Euro mehr als für die Standard-Version. Ein Top-Deal, denn das STX46-Federbein kostet bei Öhlins allein 900 Euro im Aftermarket, das NIX-30 Cartridge Kit für die Seriengabel schlägt mit 870 Euro zu Buche. Bei der SE kommen dann noch ein komplett neues Gabelgehäuse, die Brembosättel und die Bremspumpe hinzu. Zusammen bekommt man diese Teile neu nie für 1.500 Euro.

Motorradsparte wird ausgegliedert - Kawasaki Heavy Industries .
Der Motorradhersteller Kawasaki wird zum 1. Oktober 2021 aus dem Mutter-Konzern Kawasaki Heavy Industries (KHI) ausgeliedert. Zeitgleich kündigen die Japaner Investitionen für den neuen Bereich an. © Kawasaki Der japanische Maschinenhersteller Kawasaki Heavy Industries gliedert im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung sein schwieriges Motorrad- und Motorengeschäfte aus dem Gesamtkonzern aus. Ein Verkauf sei aber nicht geplant.Wie das Unternehmen bereits im November 2020 mitteilte, soll neben der Motorradsparte auch die Fahrzeugsparte ab Oktober 2021 ausgelagert werden.

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