Auto „Wir wissen, wo wir stehen“ - McLaren zurück in der Realität

18:40  13 oktober  2021
18:40  13 oktober  2021 Quelle:   auto-motor-und-sport.de

Sie können dieses Ex-Raikkonen McLaren MP4-17-Formel-1-Car

 Sie können dieses Ex-Raikkonen McLaren MP4-17-Formel-1-Car kaufen © bereitgestellt von Fahrforschungsforschung Mit News, dass Räikkönen ist, um sich von F1 am Ende dieser Saison in Rente umzusetzen, könnte es die Chance sein, ein arbeitendes Anmemento des finnischen Treibers zu ergreifen. Große Erwartungen © Bereitgestellt von Motoring Research 2002 McLaren MP4 17 Auktion Nach einem zweiten Platz in der Formel-1-Weltmeisterschaft 2001 hatte McLaren eine hohe Hoffnung für die Saison 2002.

McLaren ist einer der großen Gewinner des Jahres. Das Traditionsteam aus Woking hat jetzt schon deutlich mehr Punkte auf dem Konto als im Vorjahr. Und das, obwohl sich Daniel Ricciardo immer noch nicht ganz wohlfühlt im Auto und einige Zähler liegenließ. Dafür steuerte der Australier in Monza den ersten Sieg des Jahres bei. Lando Norris konterte ein Rennen später mit der ersten Pole Position.

Zum ersten Mal seit dem Rennen in Silverstone kam der Fahrer, der auf Rang sieben gestartet war (Norris), am Ende auch in die Punkte. © xpb Zum ersten Mal seit dem Rennen in Silverstone kam der Fahrer, der auf Rang sieben gestartet war (Norris), am Ende auch in die Punkte.

Doch nach den Jubelfeiern in den letzten beiden Rennen musste McLaren in Istanbul wieder kleinere Brötchen backen. Schon in den Trainings wurde schnell klar, dass die Papaya-Renner nicht mit der Spitze mithalten konnten. Hinter Mercedes, Red Bull, Ferrari und Alpha Tauri war man plötzlich nur noch die fünfte Kraft – mittendrin im grauen Mittelfeld.

Max Verstappen: Hamilton wird definitiv an den McLaren vorbeikommen

  Max Verstappen: Hamilton wird definitiv an den McLaren vorbeikommen Max Verstappen glaubt nicht, dass ihm die beiden McLaren wirklich gefährlich werden können, dafür rechnet er mit einem starken Lewis Hamilton"Von daher ist es phänomenal, dass wir vom ersten Platz aus starten. Das müssen wir jetzt nur noch umsetzen", sagt er. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Denn trotz der Pole gilt Red Bull in Monza nicht gerade als Favorit. Hinter ihm lauern gleich beide McLaren, die im Qualifying am Freitag gezeigt haben, dass sie auf einer Runde schnell sind. Und dahinter steht bereits WM-Rivale Lewis Hamilton.

Laut Teamchef Andreas Seidl kam die Formschwäche nicht unerwartet: "Wir wussten schon vorher, dass es ein schwieriger Grand Prix für uns wird. Auf diesem Typ Strecke hatten wir schon früher in der Saison Probleme und sind hinter Ferrari zurückgefallen. Ich habe bei unseren Erfolgen immer versucht, realistisch zu bleiben. In Istanbul hat sich dieses realistische Bild wieder gezeigt. Wir wissen, wo wir stehen. Wir haben in den letzten Jahren gute Fortschritte gemacht, aber der Weg ganz nach vorne ist noch weit."

Keine Fehler, wenig Punkte

Auf dem Istanbul Park Circuit ist hoher Abtrieb gefragt. Dazu finden sich einige langgezogene Kehren im Layout. Beides schmeckt dem MCL35M überhaupt nicht. Das Auto fühlt sich eher auf schnellen Strecken mit kurzen, eckigen Kurven wohl. Die Plätze sieben für Norris und 13 für Ricciardo bezeichnete Seidl am Ende als Schadensbegrenzung.

Neuer Ferrari-Motor als Joker - Schadensbegrenzung beim Heimspiel

  Neuer Ferrari-Motor als Joker - Schadensbegrenzung beim Heimspiel Ferrari ging mit gemischten Gefühlen nach Monza und fuhr mit 20 Punkten nach Hause. Viel besser als gedacht. Einziger Wermutstropfen: WM-Gegner McLaren sahnte groß ab. Die große Hoffnung: das Motor-Upgrade, das in der Türkei kommen soll.Der schmale Grat, auf dem sich die Ferrari-Fahrer bewegten, könnte der Grund für den Crash von Carlos Sainz im zweiten freien Training in der Ascari-Schikane gewesen sein. Es war der dritte an einem Samstag an den letzten vier GP-Wochenenden. Der Spanier rätselte noch einen Tag später: "Ich habe keine Ahnung, warum ich dort abgeflogen bin. Das Auto war vorher immer neutral dort.

Obwohl Konkurrent Ferrari zehn Punkte gutmachen konnte, verteilte der Passauer ein Lob an seine Truppe: "Wir haben das erreicht, was möglich war. Die Strategie hat gepasst, die Boxenstopps waren fehlerfrei und die Fahrer haben ihre Autos auf der Strecke gehalten. Mehr war nicht drin. Das müssen wir einfach so akzeptieren."

Bei Ricciardo gerieten WM-Punkte nach dem verkorksten Qualifying früh außer Reichweite. Der Australier hatte nicht einmal die erste K.O.-Runde überstanden. Wegen der schlechten Ausgangssituation entschieden sich die Ingenieure noch vor dem Rennen dazu, dem Australier einen neuen Motor einzubauen, was in einer Rückversetzung in die letzte Startreihe resultierte.

Ricciardo-Poker unbelohnt

Im Gegensatz zu Carlos Sainz konnte Ricciardo im Rennen kaum Boden gutmachen: "Daniel steckte hinter langsameren Autos fest und machte sich die Vorderreifen kaputt. Deshalb wollten wir etwas anders versuchen und haben ihn früh reingeholt. Das hat auch beinahe funktioniert. Er ist durch die Strategie an einigen Autos vorbeigekommen und hat probiert, noch irgendwie in die Punkte zu kommen", erklärt Seidl die aggressive Strategie.

24 Classic Estate Cars Wir lieben

 24 Classic Estate Cars Wir lieben McLaren Automotive hat eine Sonderausgabe des 720er-Supercar zu Ehren des Racing Star Daniel Ricciardo entwickelt. © bereitgestellt von der Motoring-Forschung McLaren 720S Ricciardo Edition Erstellt von den maßgeschneiderten Sonderbetriebsabteilungen der MSO-MCLAREN (MSO), Der maßgeschneiderte Supercar feiert die Errungenschaften des australischen Formel-1-Treibers. Es folgt Ricciardos erster -Sieg des Teams Anfang dieses Monats im italienischen Grand Prix in Monza.

Am Ende wurde der Pilot aus Perth aber nicht für den Poker belohnt: "Auf der Jagd nach Punkten musste Daniel richtig hart pushen, was ihm am Ende leider die Reifen gekillt hat. Wir haben sie uns im Parc Fermé angeschaut. Sie waren komplett tot. Ein weiterer Boxenstopp hätte aber auch nichts gebracht. Deshalb haben wir versucht, irgendwie durchzukommen. Leider wurde er kurz vor dem Ende noch von den beiden Alfas überholt."

Das Schwesterauto von Lando Norris schaufelte wenigstens sechs WM-Zähler auf das Teamkonto. Seinen siebten Startplatz brachte der Brite nach 58 Rennerunden sicher nach Hause: "Die Strategie hat gepasst. Wir waren am Ende näher an Leclerc dran als vor dem Reifenwechsel. Mehr ging einfach nicht", bedauerte Seidl.

Kampf gegen Ferrari bleibt spannend

In der WM-Wertung liegt McLaren nun nur noch 7,5 Punkte vor Ferrari. Der Kampf um Rang drei im Konstrukteurspokal bleibt damit weiter spannend. Seidl fordert seine Truppe auf, nicht nachzulassen. "Wir haben die Erfolgsmomente wie den Doppelsieg in Monza oder die Pole Position in Sotschi richtig gefeiert. Das war die Belohnung für die harte Arbeit. Und das gibt uns nach schlechten Wochenenden wie in Istanbul auch wieder neue Motivation."

Schon in Austin soll es bereits wieder aufwärts gehen. Laut Seidl müsste die Strecke dem Auto auf dem Papier besser liegen. Auch danach in Mexiko sieht man sich gegen Ferrari im Vorteil. Bleibt nur noch die Frage der Zuverlässigkeit. Nachdem Ricciardo in Istanbul einen neuen Motor in seinen Pool gebracht hat, droht nun noch eine Strafe für Norris. Seidl hofft, irgendwie mit dem vorhandenen Material durchzukommen: "Wir werden die Situation im Auge behalten und dann zusammen mit Mercedes entscheiden."

mclaren ist aus .
Der CEO von Die Anzeichen von McLaren haben sich seit einiger Zeit besorgt, insbesondere nach der Firma verkaufte die Firma im April seinen ikonischen Hauptsitz im April für 236 Millionen US-Dollar . Nun ist der CEO zurückgetreten. © Foto: Getty Images (Getty Images) Mike Flowitt, rechts, mit Prinz William im Jahr 2017. Das wäre Mike Flowitt, der den Job im Juli 2013 genommen hat. Flotz ist bekannt für und auch für den McLaren zu cool, um einen SUV zu erstellen.

usr: 1
Das ist interessant!