Auto Elektro-E mit Extra-Power - Erlkönig Mercedes-AMG EQE (2022)

18:30  25 oktober  2021
18:30  25 oktober  2021 Quelle:   auto-motor-und-sport.de

Mercedes EQE und mehr: Daimler will auf der IAA Mobility 5 rein elektrische Automodelle vorstellen

  Mercedes EQE und mehr: Daimler will auf der IAA Mobility 5 rein elektrische Automodelle vorstellen Daimler will Anfang September im Zuge der IAA Mobility 2021, die erstmals in München veranstaltet wird, groß auffahren: Fünf reine Elektroautos sollen ihre Premiere feiern – unter anderem wird das E-Klasse-Pendant Mercedes Benz EQE enthüllt. © Daimler Ein erster Teaser für den rein elektrischen Mercedes EQE.

Der AMG-EQE tarnt sich als brave Elektro-Limousine, taugt aber zur kompromisslosen Fahrmaschine. Los geht's mit dem Mercedes-AMG EQE 43. Die Schwaben haben sich aber noch weitere Performance-Kürzel schützen lassen.

Minimale Rest-Tarnung, mehr Aufwand treiben sie aktuell bei Mercedes nicht mehr, um die AMG-Versionen des neuen EQE vor allzu neugierigen Blicken zu verstecken. © Stefan Baldauf Minimale Rest-Tarnung, mehr Aufwand treiben sie aktuell bei Mercedes nicht mehr, um die AMG-Versionen des neuen EQE vor allzu neugierigen Blicken zu verstecken.

Minimale Rest-Tarnung, mehr Aufwand treiben sie aktuell bei Mercedes nicht mehr, um die AMG-Versionen des neuen EQE vor allzu neugierigen Blicken zu verstecken. Der steht als Serienmodell noch nicht ganz bei den Händler, ist aber in Sachen Design und Linienführung kein Geheimnis mehr. Ganz praktisch ist die enge Verwandtschaft des EQE mit dem großen EQS. Der hat seine Sport-Ableger ja bereits bekommen, der Mercedes-AMG EQS 53 4-Matic war Teil des IAA-Premierenfeuerwerks der Schwaben. Von dem erbt der EQE-AMG auch den optisch dezenten Auftritt. Die Frontschürze ist in ihren Grundzügen bekannt und in ähnlicher Form auch fürs Serienmodell verfügbar, sofern das AMG-Paket mitgebucht wird. Warum ist dann die Frontmaske abgeklebt? Weil die aller Voraussicht nach einen eigenständigen AMG-Look bekommt. Beim EQS sind das 14 Chrom-Streben, die den großen Stern dekorativ einrahmen.

EQS in kleiner: Mercedes kündigt E-Limousine EQE an

  EQS in kleiner: Mercedes kündigt E-Limousine EQE an Mercedes hat im Vorfeld der IAA Mobility 2021 in München die E-Limousine EQE enthüllt. Das Stromer-Pendant zur E-Klasse orientiert sich weitgehend am EQS, ist aber kleiner. © Daimler Mercedes EQE. Wie bereits im Vorfeld angeteasert, hat Daimler seinen Mercedes EQE präsentiert. Der Autobauer beschreibt die E-Limousine als „Business-Avantgarde“. Sie bewege sich mit einer Länge von 4,94 Metern in der gleichen Liga wie ihr Pendant aus der E-Klasse. Allerdings ermögliche der größere Radstand von 3,12 Metern einen großzügigeren Innenraum als die 2,93 Meter lange E-Klasse.

Viele Parallelen zum AMG-EQS

Für den AMG-EQE wird es natürlich einen eigenen Felgen-Look geben, beim EQS reicht die Größen-Skala bis 22 Zoll, beim EQE sind bislang maximal 21 Zoll möglich. Auf den Fotos der Erlkönig-Jäger von auto-motor-und-sport.de gut zu erkennen: Das Fahrwerk des AMG-EQE holt die Elektro-Limousine deutlich näher an den Asphalt, was zusammen mit den großen Rädern den sportlichen Look unterstreicht. Für den Rest an optischer Unabhängigkeit sorgt die neue Heckschürze, die einen Diffusor zumindest andeutet. Auch diesen Look kennen wir fast 1:1 vom EQS.

Allrad-Modell als Basis?

Spannend bleibt die Frage, welche Änderungen in Sachen Antrieb warten. Vorsorglich hat Mercedes sich die Modellzusätze 43, 53 und 63 schützen lassen. Ob es aber tatsächlich einen EQE 63 geben wird, ist äußerst unwahrscheinlich. Der ehemalige Top-Zahlencode bleibt ziemlich sicher dem EQS vorbehalten. Bislang kennen wir lediglich die technischen Daten zum Mercedes EQE 350. Der kommt auf Leistung 215 kW (293 PS) Leistung (Heckantrieb) und ein Drehmoment von 530 Newtonmeter. Später folgt dann auch eine Allrad-Version (4-Matic), die die Grundlage für den Mercedes-AMG EQE 43 4-Matic bildet dürfte. Beim Mercedes-AMG EQS 53 4-Matic liegt das Leistungs-Update zum Basismodell EQS 580 4MATIC bei fast 100 kW (484 statt 385). Wer das "AMG Dynamic Plus"-Paket mit "Race Start"-Boostfunktion ordert, kann sogar kurzzeitig 560 kW (761 PS) nutzen. Davon lässt sich eine grobe Leistungs-Hausnummer für den EQE 43 ableiten. Der dürfte, angelehnt an den künftigen EQE 450 4-Matic (245 kW / 333 PS) in Richtung 350 kW kommen, also in PS-Regionen um 475 herum. Mit "AMG Dynamic Plus" sind dann sicher auch ein gutes Stück über 500 PS drin. Das würde alleine schon deshalb Sinn ergeben, weil die Konkurrenz (BMW i4 M50, Tesla Model S Long Range) zwar in Sachen Fahrzeug-Größe und Setup nicht direkt mit dem EQE vergleichbar ist, aber dennoch mit 544 PS, beziehungsweise einer Peak-Leistung von rund 670 PS unterwegs ist.

Model S Plaid schafft 7:35.579 Minuten - Tesla ärgert Porsche mit offiziellem Ring-Rekord

  Model S Plaid schafft 7:35.579 Minuten - Tesla ärgert Porsche mit offiziellem Ring-Rekord Tesla hat einen offiziellen Rundenrekord auf dem Nürburgring aufgestellt und damit den inoffiziellen Rekord des Porsche Taycan geknackt. © Stefan Baldauf ... vielleicht auch, um die Rennstrecken-Tauglichkeit des Yoke-Lenkrads zu testen. Tesla-Boss Elon Musk hat schon vor der offiziellen Verkündung via Twitter die Rekordrunde mit dem Model S Plaid bestätigt und die Rundenzeiten gepostet. Während die 7:30.909 Minuten die sogenannte "Sport Auto"-Runde darstellt, liegt die Rekordzeit bei 7:35.579 Minuten für die 20,832 Kilometer.

Technisch bauen EQE und EQS auf der EVA2-Plattform auf, die beim EQE allerdings nur die kleinere Akku-Option und damit auch nicht die maximale Leistung des EQS abbilden kann. Weil der EQE aber deutlich leichter ist als der EQS (grob 500 Kilo), ist davon auszugehen, dass der EQE 43 4-Matic mit "AMG Dynamic Plus"-Paket relativ nah an die 3,4 Sekunden heranzoomen wird, in denen der EQS 53 4-Matic auf 100 km/h sprintet. Ansonsten bleibt's bei den klassischen AMG-Modifikationen: Gezielte Karosserieversteifungen, ein auf maximale Performance optimiertes adaptives Fahrwerk (AMG Ride Control+) und Aerodynamik-Ergänzungen. Die fallen aber minimal aus, weil sowohl EQE als auch EQS auf minimalen Luftwiderstand hin optimiert sind.

Das Gran Coupé aus Buchloe kommt - Alpina B4 Erlkönig .
Alpina B4 als Coupé und Cabrio kennt man. Jetzt bringen die Buchloer ein viertüriges Coupé auf Basis der 4er Gran Coupés, wie erste erwischte Erlkönige eindeutig zeigen. © Stefan Baldauf Bei Alpina will man etwas weiter weg von den M-Modellen aus dem Hause BMW. Da bietet sich der 4er als Gran Coupé geradezu an, denn von dem hat das Werk kein echtes M-Modell im Programm.462 PS für 300 km/hAlpina kombiniert die Karosserie des viertürigen Coupés mit der bekannten Antriebstechnik aus den B3-Modellen.

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