AutoAuch die MotoGP erweist Niki Lauda die Ehre: "Einen Freund verloren"

14:25  21 mai  2019
14:25  21 mai  2019 Quelle:   motorsport-total.com

Niki Lauda: Hart im Nehmen, hart im Geben

Niki Lauda: Hart im Nehmen, hart im Geben Niki Lauda: Hart im Nehmen, hart im Geben

Damals sagte Lauda über die MotoGP : „Grundsätzlich sind die Motorrad-Rennen interessanter zu beobachten, weil man natürlich sieht, wie die Fahrer mit den Motorrädern kämpfen. „Mit Niki habe ich einen Freund verloren “, sagt Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta.

Die Formel 1 erweist Niki Lauda beim Grand Prix von Monaco die letzte Ehre . Viele Autos sind mit speziellen Widmungen versehen.Sebastian Vettel fährt sogar mit einem ganz neuen Helm im Lauda -Design. Den gleichen Schriftzug hat auch das Ferrari-Kundenteam von Haas angebracht

Auch die MotoGP erweist Niki Lauda die Ehre: "Einen Freund verloren" © Red Bull Content Pool Niki Lauda gab Marc Marquez bei dessen Formel-1-Test Ratschläge

Die Welt trauert um Niki Lauda. Auch aus dem Umfeld der Motorrad-WM kommen Beileidsbekundungen, denn die Formel-1-Legende wurde auch von den Zweiradartisten geschätzt. So scheibt MotoGP-Weltmeister Marc Marquez auf Twitter: "Niki, ich werde das Treffen mit dir und alle Ratschläge, die du mir gegeben hast, nie vergessen. Meine Gedanken sind bei deiner Familie."

Auch die MotoGP erweist Niki Lauda die Ehre: "Einen Freund verloren" © MotoGP.com Niki Lauda, Valentino Rossi

Als Marquez im Juni 2018 in Spielberg zum ersten Mal den Formel-1-Boliden von Toro Rosso testen durfte, war Lauda in der Box anwesend und beobachtete genau, wie sich Marquez auf vier Rädern anstellt. Lauda selbst besuchte im Sommer 2015 zum letzten Mal ein MotoGP-Rennen. Er fuhr damals von Wien nach Brünn, schlenderte durch die Boxengasse und unterhielt sich mit Valentino Rossi und Co.

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Natürlich vermisst Wolff auch den Charakter Niki Lauda , den des Aufsichtsratsvorsitzenden von Mercedes F1. Einem Charakter, wie es ihn in der "Es ist eine Sache, dass die Welt und die Formel 1 die größte Ikone verloren hat. Aber es ist ganz anders und viel schwieriger, einen Freund verloren

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Auch die MotoGP erweist Niki Lauda die Ehre: "Einen Freund verloren" © MotoGP.com Carmelo Ezpeleta, Niki Lauda

Damals sagte Lauda über die MotoGP: "Grundsätzlich sind die Motorradrennen interessanter zu beobachten, weil man natürlich sieht, wie die Fahrer mit den Motorrädern kämpfen. In der Formel 1 ist es leider umgekehrt: Die Autos sind so einfach zu fahren, dass man weder ein Rutschen oder sonst irgendetwas sieht."

Auch wenn Lauda in erster Linie bei den Formel-1-Rennen weilte, so gab es auch gute Kontakte zur Motorrad-WM. "Mit Niki habe ich einen Freund verloren", sagt Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta. "Er war jemand, mit dem ich eine besondere Freundschaft gepflegt habe. Er war auch ein großer Fan unseres Sports."

"Es war uns immer eine Ehre, wenn er unser Paddock besucht hat. Mein tiefstes Beileid an seine Familie und seine Kinder. Meine Gedanken und die Gedanken aller von unserem Sport sind bei dir", so Ezpeleta. "Niki wird von allen vermisst werden, die ihn gekannt haben." Lauda verstarb am 20. April im Alter von 70 Jahren.

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Mit der Ankunft des Sarges am Wiener Stephansdom, einer kurzen ersten von Dompfarrer Toni Faber geleiteten Zeremonie und der öffentlichen Aufbahrung haben am Mittwoch die Trauerfeierlichkeiten für Formel-1-Legende Niki Lauda begonnen. Witwe Birgit legte einen Lorbeerkranz auf den Sarg, Sohn Lukas einen Rennfahrerhelm. Das Requiem mit zahlreichen Ehrengästen beginnt um 13.00 Uhr. © getty Niki Lauda wird im Wiener Stephansdom aufgebahrt. Dompfarrer Faber, Birgit Lauda sowie die älteren Söhne Mathias und Lukas erwarteten kurz nach 8.00 Uhr kam im strömenden Regen den Sarg des Verstorbenen am Riesentor des Stephansdoms.

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