Auto Warum bremsen wir eigentlich hinten? - Hinterradbremse – unterschätzt, aber wichtig

16:40  02 november  2021
16:40  02 november  2021 Quelle:   motorradonline.de

Picanter All-in-Zwerg - Kia Picanto 1.0 T-GDI im Test

  Picanter All-in-Zwerg - Kia Picanto 1.0 T-GDI im Test Kann auch wenig Auto schon zu viel sein? Der Kleinstwagen tritt mit 100-PS-Motor und Vollausstattung zum Test an. © Maximilian Balázs Kann auch wenig Auto schon zu viel sein? Wir testen den Kia Picanto 1.0 T-GDI Kleinwagen mit 100-PS-Motor und Vollausstattung. Nicht weniger als 20.110 Euro kostet dieser vollausgestattete Test-Picanto in der GT Line inklusive Assistenzpaket (790 Euro), Technologiepaket (590 Euro) und Navigationssystem (1.390 Euro).

Riesige Doppelscheibe, raffinierte Bremssättel – vorn wird maximal gebremst. Wir erklären, wozu wir hinten trotzdem eine Bremse brauchen.

  Warum bremsen wir eigentlich hinten? - Hinterradbremse – unterschätzt, aber wichtig © fact

Natürlich bin ich schuldig. Vielleicht wir alle. Egal welches Motorrad, die Bremse am Vorderrad steht im Fokus. Scheibendurchmesser, Bauweise und Montage der Bremszangen, Funktionen der Bremspumpe, all das wird maximal beleuchtet. Im besten Falle in einem Nebensatz erfährt die Bremse am Hinterrad Aufmerksamkeit, im schlechtesten Fall bekommt sie das Prädikat "bremst so mit."

Was Recht und Gesetz ist

In Paragraph 41 der Straßenverkehrzulassungsordnung (StVZo) ist klar aufgeführt: Kraftfahrzeuge müssen zwei voneinander unabhängig wirkende Bremsanlage haben. Verbundbremsen sind erlaubt, wenn sie auf unterschiedliche Weise betätigt werden können. Seit 1926 ist das so und zeigt klar: Es gibt einen rechtlichen Grund, eine Bremse am Vorderrad und Hinterrad zu haben. Im Notfall soll das Fahrzeug kontrolliert gebremst werden können.

Ford-Chef Farley wäre willig - Ford Bronco für Europa

  Ford-Chef Farley wäre willig - Ford Bronco für Europa Ford-Chef Jim Farley könnte sich die Neuauflage des Bronco auch für den europäischen Markt vorstellen. Der Ball liegt aber wohl im Feld von Ford Europe. © FORD Die Türen mit Durchguck sind vermutlich ein Aufpreis-Extra, als Standard gibt es Ganzstahl-Türen Ford hat mit dem neuen Bronco in den USA einen Bestseller gelandet. Der Geländewagen, der auch wirklich Gelände kann, ist dort direkt gegen den Jeep Wrangler positioniert. Jetzt deutet Ford-CEO Jim Farley an, dass der Bronco tatsächlich auch seinen Weg nach Europa finden könnte.

Fokus auf Bremse vorn

Unabhängig vom Gesetz ist der allgemeine Fokus auf die Bremse vorn geprägt von der Physik: Beim Bremsen wandert durch die Trägheit der Masse das Gewicht nach vorn. Diese dynamische Radlastverteilung erlaubt die Übertragung höherer Bremskräfte über das Vorder- als über das Hinterrad, weshalb es sinnvoll ist, vorn eine leistungsstärkere Bremsanlage zu installieren. Verständlich ist daher die Konzentration auf die Leistung der vorderen Bremse und deren Bedienung mit raffinierten Bremspumpen zum Dosieren des Bremsdrucks. Hinten blockiert das Rad hingegen sehr früh oder das ABS regelt früh, weil das entlastete Rad nicht genug Bremskraft übertragen kann. Der kleinere Scheibendurchmesser hinten und die geringere Bremsbelagfläche, die mit nur wenigen Bremskolben zum Tragen gebracht werden kann, sind deshalb wiederum sinnvoll, stellen die Hinterradbremse aber optisch ins Abseits. Brauchen wir die Bremse hinten trotzdem? Ja, unbedingt.

Rahmen- und Bremsen-Update für die Enduro - Yamaha WR 250 F 2022

  Rahmen- und Bremsen-Update für die Enduro - Yamaha WR 250 F 2022 Yamaha spendiert der kleinen Viertakt-Enduro WR 250 F zum Modelljahr einige technische Upgrades. Die 250er profitiert dabei von Teilen des Viertakt-Crossers YZ 250 F. © Yamaha Im Endurosport ist die WR 250 F erfolgreich unterwegs. Um künftig oben auf der Erfolgswelle zu schwimmen hat Yamaha die Viertel-Liter-Enduro zum Modelljahr 2022 spürbar überarbeitet.Neuer ZylinderkopfDer von der YZ250F abgeleitete Zylinderkopf verleiht der 2022er WR250F im mittleren und oberen Drehzahlbereich merklich mehr Power.

Hondas Sport-ABS

Zum Modelljahr 2009 hat Honda die Supersport-Modelle CBR 600 RR (PC 40) und die Fireblade (SC 59) mit dem sogenannten Combined-ABS angeboten, einem integralen System, das je nach Fahrsituation beide Bremsen unterschiedlich stark aktiviert hat. Dieses System gab der Hinterradbremse neue Bedeutung. Selbst wenn der Fahrer nur per Handhebel die Vorderradbremse betätigte, baute die Steuerelektronik des Combined-ABS zuerst an der Hinterradbremse Druck auf. Der Effekt: Das Heck sackte leicht ein, verzögerte um Sekundenbruchteile die Lastverteilung nach vorn und stabilisierte so das Motorrad beim Bremsen. Selbst die hochmodernen Schräglagen-Systeme arbeiten so.

Stephe Curry-Dokumentarfilm, "unterschätzt", in der Entwicklung durch seine einstimmigen Medien- und A24-Studio-Karriere von A24

 Stephe Curry-Dokumentarfilm, , von seiner Entstehung während des NCAA-Turniers von Davidson 2008, um einer der hellsten Sterne der NBA zu werden, wird Gegenstand eines Anstehende Dokumentation mit dem Titel unterschätzt. ©, die von schrecklich angeboten wird Unterschätzt wird mit Ryan Coogler (Black Panther, Creed) und seinem Näherungsmedien-Produktionsstudio einen weiteren Krafthersteller-Produzenten dahinter haben.

Mehr Schräglage durch Bremsen

Nicht nur fürs Verzögern ist die Hinterradbremse sinnvoll, sondern auch fürs Lenken. Wer in Kurven den Kurs nach innen korrigieren will, kann dabei sehr effizient die Hinterradbremse einsetzen. Durch das Abbremsen des schweren Hinterrads reduzieren sich die stabilisierenden Kreiselmomente, ohne dass, wie beim Bremsen in Schräglage mit der Vorderradbremse, ein aufrichtendes Lenkmoment erzeugt wird.

Cruiser bremsen anders

Jetzt kommt der große Moment der Cruiser. Denn aktuelle Indian und Harley-Modelle haben meist gleichgroße Bremsscheiben und gleiche Bremszangen vorn und hinten, vorn aber meist in doppelter Ausführung. Das liegt entgegen aller Klischees nicht an fehlender Fahrdynamik, sondern an der speziellen Bauart. Cruiser sind von Haus aus schwer, tragen viel Gewicht im Heck und haben einen niedrigen Schwerpunkt. Der Hinterreifen kann daher viel mehr Bremskraft übertragen als bei einem Naked Bike oder Sportler. Hinzu kommt durch lange Radstände, flache Lenkkopfwinkel und langen Nachlauf, dass das Vorderrad deutlich weniger Last durch die dynamische Radlastverteilung bekommt und so weniger Bremskraft übertragen kann. Eine große Bremse hinten macht bei Cruisern also Sinn.

Profis bremsen hinten

Jüngst hat die MotoGP ein interessantes Video gezeigt, in dem Jorge Martin von Pramac erklärt, wie und wie oft der die vermeintlich sinnlose Hinterradbremse nutzt. Spoiler: Sehr oft. Ob als Daumenbremse oder Fußbremse ausgeführt. Für das Anbremsen einer Kurve und das Korrigieren der Linie ist die Bremse dauerhaft im Einsatz. In der MotoGP nutzen die Fahrer die Hinterradbremse beim Beschleunigen, mildern einen Wheelie oder bringen Ruhe ins Motorrad, wenn sie auf welligem Untergrund beschleunigen.

R 18 Custom-Umbau von Rough Crafts - BMW Berlin Barnstormer .
BMW präsentiert ein neues R 18-Custom-Projekt. Der Berliner Scheunenstürmer entstand in Taiwan bei Rough Crafts. © BMW BMW hat es schon wieder getan und einen renommierten Customizer damit beauftragt eine R 18 nach seinen Vorstellungen umzugestalten. Dieses Mal ging die Botschaft an Winston Yeh in Taiwan und seine Custom-Schmiede Rough Crafts. Zurück bekam BMW die Berlin Barnstormer – also den Berliner Scheunenstürmer – der sich optisch noch stärker als die R 18 selbst an der historischen R 32 anlehnt.

usr: 1
Das ist interessant!