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AutoMotoGP-Kolumne Mugello: Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat

11:05  03 juni  2019
11:05  03 juni  2019 Quelle:   motorsport-total.com

Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat

Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat Nicht Rins oder Rossi haben nach dem MotoGP-Rennen in Austin am besten geschlafen, sondern Jack Miller, denn er will den Platz im Ducati-Werksteam haben

Der Sieg in Mugello macht Petrucci natürlich nicht gleich zum WM-Anwärter, auch wenn er als WM-Vierter nur 33 Punkte Rückstand auf WM-Leader Marquez hat. P.s.: Die Kolumne " Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat " finden Sie auf unserer Schwesterseite Motorsport.com.

normalerweise servieren wir an dieser Stelle am Montagmorgen die Kolumne " Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat " meines Kollegen Christian Wir konzentrieren uns hier aber auf den Gewinner des Wochenendes - und damit auf den Piloten, der letzte Nacht am besten geschlafen hat .

MotoGP-Kolumne Mugello: Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat © LAT Danilo Petrucci holte sich beim sechsten Rennen als Werkspilot den ersten Sieg

Liebe Motorsportfreunde,

MotoGP-Kolumne Mugello: Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat © LAT Danilo Petrucci, Marc Marquez

der Italien-Grand-Prix in Mugello ist Jahr für Jahr eine emotionale Angelegenheit. Die leidenschaftlichen Tifosi vergöttern ihre Zweiradakrobaten. Den Löwenanteil der Aufmerksamkeit erhält natürlich Valentino Rossi. "Vale! Vale", tönt das gelbe Meer normalerweise unter dem Podium Doch in diesem Jahr stimmte der Sprecher die Fans um und diktierte "Danilo! Danilo!"-Sprechchöre. Vorausgegangen war ein wahrer MotoGP-Thriller, in dem Danilo Petrucci eine heroische Leistung zeigte.

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Doch am besten geschlafen hat mit Sicherheit Toyoharu Tanabe. Der Japaner, der einst bei McLaren-Honda Gerhard Bergers Motoreningenieur war, leitet seit Anfang 2018 die Technikabteilung von Hondas Formel-1-Projekt und hat das jahrelang katastrophal laufende Engagement des

McLaren ist die vierte Kraft der Formel 1 und holte das beste Quali-Ergebnis seit 2014: Wie es Andreas Seidl gelungen ist, den PS: Warum dieses Mal Lokalmatador Pierre Gasly eine unruhige Nacht hatte? Das lesen Sie in unserer Schwesterkolumne " Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen

MotoGP-Kolumne Mugello: Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat © LAT Danilo Petrucci

Fieber, noch kein Vertrag für die Saison 2020, der Druck der Ducati-Manager und Ducatisti, volle Ränge beim Heimspiel und dann auch noch Temperaturen um die 30°C: Wir Beobachter können uns nur schwer ein Bild davon machen, wie angespannt Danilo Petrucci gewesen sein muss und welche Last bei der Zieldurchfahrt von seinen Schultern fiel.

Erschöpft und ausgelaugt parkte der Sympathieträger der MotoGP seine Ducati Desmosedici mit der Startnummer 9 im Parc Ferme hinter dem Schild mit der 1 ab. Das große Saison- und Karriereziel - ein Sieg in der MotoGP - war erreicht.

Der Außenseiter triumphiert über die Supertalente

Ducati-CEO Claudio Domenicali, Rennleiter Luigi Dall'Igna, Sportdirektor Paolo Ciabatti, und Teammanager Davide Tardozzi jubelten mit Petrucci und dürften auch Erleichterung verspürt haben, denn für die Verpflichtung des einstigen Underdogs erhielten sie im Vorfeld viel Kritik und standen genau wie Petrucci unter Druck.

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Fehler können jedem passieren, auch den Besten . Und dazu zählt Vettel ohne Frage. P.S.: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat , dürfte nach dem Rennen ziemlich eindeutig sein. Christian Nimmervoll befasst sich mit dem Tag von Sebastian Vettel in seiner Kolumne auf unserer

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Nicht talentiert genug, zu wenig professionell, zu faul, zu groß und zu schwer: Vergleicht man Petrucci mit den MotoGP-Idealen, dann fällt es schwer, den Sieg beim Italien-Grand-Prix logisch zu erklären. Wie konnte Petrucci seinen auf dem Papier übermächtigen Teamkollegen Andrea Dovizioso und Ausnahmekönner Marc Marquez besiegt haben?

In meinen Augen ist Petrucci der krasse Gegenentwurf zu den gecasteten Ü20-MotoGP-Talenten, nach denen die Teammanager normalerweise suchen. Er schaffte es über die Superstock-EM in die MotoGP, kämpfte jahrelang mit unterlegenem Material und verlor nie seinen einzigartigen Humor. Er ist ein echter Typ, ein Sympathieträger und in Zukunft vermutlich auch ein wichtiges Gesicht für das Markenimage von Ducati.

Emotionen und Lacher in der Pressekonferenz

Was sich am Sonntag zwischen 14:00 und 14:45 Uhr in Mugello abgespielt hat, ist ohne Zweifel ein absolutes MotoGP-Märchen. Entsprechend emotional ging es im Parc Ferme, der Siegerehrung und den folgenden Medienverpflichtungen zu. Petrucci kämpfte mit den Tränen und erinnerte sich an die schwierigen Zeiten, die er auf seinem Weg ins Ducati-Werksteam durchmachen musste.

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Der Franzose fuhr gestern das vielleicht beste Rennen seiner Karriere, wurde trotz zweier Fünf-Sekunden-Strafen hervorragender Sechster und stellte Wunderkind Daniil Kwjat dermaßen in den Schatten, dass sich Toro Rosso sogar gezwungen sah, eine Stallorder auszusprechen.

Gute Kolumne , kann ich voll zustimmen! McLaren benötigt einen kompletten Neuanfang und das schließt die Teamführung mit ein. Das ehrt dich Ich habe z. B. bis nach dem GP noch nicht daran geglaubt, aber nun sehe ich zunächst keine Perspektive auf Verbesserung, zumindest nicht mehr in

Und er dankte Teamkollege Dovizioso, der ihn im vergangenen Winter wie "ein Baby" aufnahm. Mit diesem Versprecher, Petrucci wollte eigentlich "wie ein Bruder" sagen, belustigte er in der Pressekonferenz nach dem Rennen die anwesenden Journalisten und musste auch selbst kräftig lachen.

Ducati hat mit der Verpflichtung von "Petrux" alles richtig gemacht. Klar, der Petrucci-Sieg kostete WM-Kandidat Dovizioso in Mugello wichtige Punkte. Aber die Nummer 9 könnte für "Dovi" beim Kampf gegen Marquez zum entscheidenden Joker werden.

WM-Kampf mit Marquez: Ducati tritt als Team auf

Nachdem Petrucci sein Saisonziel bereits erreichen konnte, kündigte er an, ab sofort alles zu tun, um Dovizioso und Ducati zum WM-Titel zu führen. Ducati tritt als vereintes Team auf, anstatt sich mit fragwürdiger Teamorder selbst zu zerstören. Chapeau!

Vor der Saison prophezeiten einige Experten, dass Ducati mit Jorge Lorenzo die WM hätte gewinnen können. Der Sieg in Mugello macht Petrucci natürlich nicht gleich zum WM-Anwärter, auch wenn er als WM-Vierter nur 33 Punkte Rückstand auf WM-Leader Marquez hat.

Nicht mit Petrucci als Speerspitze sondern dank Petrucci als Teamplayer hat Ducati nun beste Chancen, erstmals seit 2007 die MotoGP-Krone zu holen. Und das wäre für Italien eine wirklich emotionale Angelegenheit.

Ihr,

P.s.: Die Kolumne "Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat" finden Sie auf unserer Schwesterseite Motorsport.com. Dieses Mal dreht sich alles um Valentino Rossi.

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