Auto Optimiert fürs extrem Grobe - Yamaha Ténéré 700 Raid Prototyp

15:20  23 november  2021
15:20  23 november  2021 Quelle:   motorradonline.de

Neue Farben, technisch keine Änderungen - Yamaha Ténéré 700 (2022)

  Neue Farben, technisch keine Änderungen - Yamaha Ténéré 700 (2022) Yamaha frischt die Rally Edition der Ténéré und die normale Ténéré mit neuen Farben für die Saison 2022 auf. Technisch ändert sich nichts. Vorgestellt wird der neue Jahrgang auf der EICMA in Mailand. © Yamaha Mit der Rally Edition beschwört Yamaha die Geister seiner erfolgreichen Dakar-Vergangenheit – und das schon seit 2019. Zur Saison 2022 bekommt die Ténéré 700 Rally Edition eine neue Farbauswahl spendiert.Heritage Look für die EnduroDas 2022er-Modell kommt in der Farbe Heritage Rally und kombiniert dabei weiße Anbauteile mit Yamahas berühmten roten Speedblock-Graphics.

Die Ténéré 700 hat sich am Markt als Bestseller etabliert. Viele Kunden wünschen sich aber noch mehr Geländetauglichkeit. Yamaha entspricht dem mit dem Raid Prototyp.

  Optimiert fürs extrem Grobe - Yamaha Ténéré 700 Raid Prototyp © Yamaha

Weil Ténéré-Käufer offensichtlich nicht nur Asphalt und Feldwege unter die Räder nehmen, sondern vielfach auch schwereres Gelände ansteuern, will Yamaha mit dem jetzt auf der EICMA in Mailand vorgestellten Ténéré 700 Raid Prototyp zeigen, was bald auf die Kunden zurollen soll.

Profis haben mitentwickelt

Wer mit seiner Ténéré ins schwere Gelände oder auf den Wüsten-Trip wollte, musste bislang seine Maschine selbst aufrüsten. Yamaha scheint diesen Teil vom Kuchen künftig nicht der Zubehörindustrie überlassen zu wollen, sondern selbst Lösungen anbieten. Yamaha selbst nennt das "ein neues Kapitel in der Ténéré-Story" schreiben. Der Ténéré 700 Raid Prototyp ist bald bereit, neue Horizonte zu erobern und neue Geschichten schreiben, die die Ténéré Legende für eine neue Generation von Adventurefahrer bereichern. Aha.

Eine Dankeschön-R1 für Vale - Yamaha R1 GYTR VR46 Tribute

  Eine Dankeschön-R1 für Vale - Yamaha R1 GYTR VR46 Tribute Yamaha verabschiedet Valentino Rossi aus dem aktiven Renndienst mit einer ganz speziell aufgebauten R1. Grazie Vale! © Yamaha 26 Jahre lang hat Valentino Rossi den Motorradrennsport mitgeprägt. Der Italiener holte neun Weltmeistertitel in der MotoGP, der 250er und der 125er-WM. Auf seinem Konto stehen auch 115 Siege und 235 Podestplätze bei 425 Rennstarts. Jetzt verabschiedet sich Rossi vom aktiven Rennsport und Yamaha sagt Danke. Danke mit einer ganz speziell für Rossi entworfenen R1. Die Yamaha R1 GYTR VR46 Tribute wurde auf der EICMA an Vale übergeben.

Die in Mailand präsentierte Maschine wurde von Yamaha in Europa unter Mitwirkung der erfahrenen Offroad-Fahrer Alessandro Botturi und Pol Tarrés entwickelt. Das Ziel war, das volle Raid-Potenzial der Ténéré 700 auszuschöpfen. Darum testeten die beiden Offroadprofis den Prototyp ausgiebig in der marokkanischen Wüste.

Mehr Kühlung, mehr Fahrwerk, mehr Bremse

Zu den technischen Highlights des Raid-Prototypen zählen ein Akrapovic-Komplettauspuff aus Titan, eine neu abgestimmte Motorsteuerung von Yamaha Racing, eine neue Airbox samt Hochleistungsluftfilter sowie ein von 46 auf 48 Zähne vergrößertes Kettenrad. Um die Standfestigkeit zu erhöhen spendiert Yamaha zudem einen größeren Wasserkühler, dem zwei Lüfter zusätzlich Luft zufecheln, und einen neuen Ölkühler. Eine Rekluse-Kupplung erleichtert das Anfahren und verhindert das Abwürgen des Motors. Kombiniert wird die neue Kupplung mit einem neuen Kupplungsdeckel und einem neuen Kupplungsgriff.

Einer von vier 959 Prototypen mit Straßenzulassung - Porsche 959 Prototyp F7 (1985)

  Einer von vier 959 Prototypen mit Straßenzulassung - Porsche 959 Prototyp F7 (1985) Was ist noch exklusiver, als einen von 300 Porsche 959 besitzen? Einen von drei, vier Prototypen mit Straßenzulassung. Zum Beispiel diesen hier: Nummer F7. Porsche hatte für die Erprobung des 959 zwölf Prototypen der F-Serie gebaut, die für unterschiedliche Tests vorgesehen waren. Am Ende ihrer Karriere wurden diese Prototypen meist verschrottet.Verkauft an Porsche-Importeur PolakNicht so der rubinrote Prototyp mit dem Kürzel F7: Den für Hitze- und Elektriktests vorgesehen 959 verkaufte Porsche an Vasek Polak.

Nachgelegt wurde natürlich auch im Bereich Fahrwerk. Die 48er KYB-USD-Gabel bietet nun 270 Millimeter Federweg und steckt in CNC-gefrästen Brücken. Das neue Federbein stellt 260 Millimeter Federweg bereit. Für mehr Progression sorgt eine neue Umlenkung an der Hinterradschwinge. Für mehr Bremspower sorgt eine 300er-Scheibe vorn in Kombination mit Renn-Belägen und einem neuen Bremszylinder samt Hebel. Hinten rüstet Yamaha auf eine 267er Scheibe in Verbindung mit dem Original-Bremssattel auf. Stahlflexleitungen runden das Bremsen-Upgrade ab.

Ob die leckeren Gelände-Komponenten künftig als Zubehör angeboten werden, oder Yamaha gar ein entsprechend aufgebautes Sondermodell bringt ist noch nicht bekannt. Was mit einer aufgerüsteten Ténéré geht hat aber schon Pol Tarres bewiesen.

Elektro-Stadtrakete von Sol Motors - Sol Motors Pocket Rocket .
Die Pocket Rocket gibt es für die 50er-Klasse mit 4 kW und als 6 kW starkes Leichkraftrad. Sie räumte sämtliche Designpreise ab – ob sie in der Praxis überzeugt, haben wir auf einer Fahrt mit dem seriennahen Prototyp in der Stuttgarter Innenstadt getestet. © Sol Motors Die Pocket Rocket cruist derzeit als Prototyp in Baden-Württemberg umher. Sie ist um einiges größer, als es die Fotos vermuten lassen. Und bequemer. Das obere Aluminium-Rohr ist nur mit einem puristisch anmutenden Sitzkissen ausgestattet, das seinen Zweck aber gut erfüllt.

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