AutoValentino Rossi rätselt: Ist Marquez jetzt so gut wie er früher?

11:15  12 juli  2019
11:15  12 juli  2019 Quelle:   motorsport-total.com

Schwäche im Qualifying: Warum Valentino Rossi ein "Sonntagsfahrer" ist

Schwäche im Qualifying: Warum Valentino Rossi ein Valentino Rossi hat deutlich weniger Pole-Positions als Siege erobert - Warum der "Doktor" seiner Meinung nach in den Rennen deutlich stärker ist

Er nähert sich Valentino Rossis Bestmarke Schritt für Schritt: Ein Generationen-Vergleich! Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs war Rossi etwa so alt wie Marquez , als er seine Siegesserie in der Königsklasse begann. Da drängt sich ein Vergleich natürlich auf.

Valentino Rossi rätselt : Ist Marquez jetzt so gut wie er früher ? Sieben Titel, davon fünf in der MotoGP, hat Marc Marquez schon und nähert sich Valentino Rossis Bestmarke Schritt für Schritt - Ein Generationenvergleich.

Valentino Rossi rätselt: Ist Marquez jetzt so gut wie er früher? © LAT Trennen viele Jahre, aber nur noch wenige Titel: Marc Marquez und Valentino Rossi

Mit gerade einmal 26 Jahren ist Marc Marquez auf dem besten Wege, seinen sechsten WM-Titel in der Königsklasse einzufahren. Zur Hälfte der MotoGP-Saison 2019 führt der Honda-Pilot die Gesamtwertung mit 58 Punkten an. Außer in Austin, wo er in Führung liegend stürzte, beendete er bisher jedes Rennen auf dem Podest. Ein Ende dieser Konstanz ist nicht in Sicht.

Seine Gegner scheinen sich schon jetzt damit abgefunden zu haben, in diesem Jahr nur noch um den Vizetitel kämpfen zu können. Dass ein Fahrer in der MotoGP über einen längeren Zeitraum derart dominiert hat, gab es zuletzt mit Valentino Rossi. Von 2001 bis 2005 sicherte er sich in jedem Jahr den Titel - dreimal mit Honda und zweimal mit Yamaha. 2008/09 folgten zwei weitere.

Marquez: "Ich lernte viel von Valentino und lerne noch immer von ihm"

Marquez: Valentino Rossi inspiriert Marc Marquez: Der Spanier kann sich vorstellen, mit 40 Jahren noch zu fahren und realisiert, dass eine jüngere Generation nachrückt . Die Generation nach Marc Marquez macht Druck Jahrelang dominierte Rossi das Geschehen. Jetzt ist Marquez derjenige, den es zu schlagen gilt. "Ich weiß, dass es irgendwann jemanden geben wird, der schneller ist als ich. So ist der Sport und so ist das Leben. Jeder hat seine Zeit. Dann vergehen die Jahre und ein neuer und jüngerer Fahrer kommt, der besser ist. Das ist ein natürlicher Prozess", bemerkt Marquez.

Zu dieser Zeit befand sich die Rivalität zwischen Valentino Rossi und Sete Gibernau auf dem Höhepunkt. Das Duell der beiden bestimmte damals das Renngeschehen auf der andalusischen Strecke und endete mit einer kontroversen Kollision in der letzten Kurve der letzten Runde.

Er stellte Marquez wegen dem Verhalten beim letzten Rennen auf eine Stufe unter Biaggi. Die Feindschaft zwischen Rossi und Biaggi wurde damals offen gezeigt und gipfelte sogar in einem Faustkampf der beiden. Die Analyse des letzten Rennens haben Rossi zu diesen harten Vorwürfen

Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs war Rossi etwa so alt wie Marquez, als er seine Siegesserie in der Königsklasse begann. Da drängt sich ein Vergleich natürlich auf. Am Rande des jüngsten MotoGP-Wochenendes am Sachsenring gefragt, ob Marquez aktuell so stark sei wie er selbst in der Vergangenheit, tat sich Rossi mit einer Gegenüberstellung jedoch einigermaßen schwer.

"Das ist schwierig zu sagen", so der Yamaha-Pilot. "Es wäre sicherlich interessant, mit Marquez zu kämpfen, wenn wir im selben Alter wären. Aber leider bin ich viel älter, daher müssen wir uns auf die Realität konzentrieren und versuchen, aus dieser Situation stärker hervorzugehen." Damit meint Rossi freilich seine eigene Performance in den letzten Rennen und die Probleme mit der M1.

Nach einem starken Saisonauftakt mit zwei Podestplätzen in Argentinien und Austin verlor der "Doktor" in Europa den Anschluss und kämpft seither mit dem Motorrad statt mit den Gegnern. Während Yamaha-Teamkollege Maverick Vinales zuletzt wieder aufs Podest fuhr, hinkt Rossi weiter hinterher. Die Motivation, das zu ändern, ist aber groß: "Wir geben nicht auf", verspricht er.

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Rossi ist sicher: "Marquez kann sich sogar noch verbessern" .
Fast 100 WM-Punkte Vorsprung zeigen, dass sich Marc Marquez auf dem Höhepunkt seiner Form befindet, doch Valentino Rossi glaubt, dass das noch nicht das Ende istDie Statistik des Spaniers in diesen 200 GP-Rennen ist bemerkenswert: 149 Podien, darunter 78 Siegen kann Marquez sein Eigen nennen. 89 Mal stand er auf der Pole-Position, insgesamt sicherte er sich sieben WM-Titel. Sein achter Triumph ist quasi nur noch Formsache bei satten 98 Punkten Vorsprung und fünf verbleibenden Saisonrennen.

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