AutoElektro-Dreirad mit neuer Neigetechnik - vRbikes vR3 City

16:01  25 juli  2019
16:01  25 juli  2019 Quelle:   motorradonline.de

Twike 5: Neue Version des Elektro-Dreirads fährt 190 km/h

Twike 5: Neue Version des Elektro-Dreirads fährt 190 km/h Auch den Nachfolger des Twike 3 gibt es wieder optional mit Pedalen zum Treten 1/6 BILDERN © Motor1.com/Hersteller Twike 5 (2019) 2/6 BILDERN © Motor1.com/Hersteller Twike 5 (2019) 3/6 BILDERN © Motor1.com/Hersteller Twike 5 (2019) 4/6 BILDERN © Motor1.com/Hersteller Twike 5 (2019) 5/6 BILDERN © Motor1.com/Hersteller Twike 5 (2019) 6/6 BILDERN © Motor1.com/Hersteller Twike 5 (2019) 6/6 BILDERN © Motor1.

Das Schweizer Unternehmen vRbikes hat ein Elektro-Dreirad gebaut, das sich wie ein Motorrad in die Kurve neigt. Einen Motorradführerschein braucht man dafür nicht.

Elektro-Dreirad mit neuer Neigetechnik - vRbikes vR3 City © vRbikes

Der dreirädrige Elektro-Roller vR3 City wurde von vRbikes in der Schweiz entwickelt. Er soll eine neue Form der urbanen Mobilität schaffen und sich ab dem Frühjahr 2020 zunächst durch die schweizer Ballungsräume bewegen. Mit 4,5 Metern ist der Wendekreis des Dreirads äußerst klein. Rangieren in engen Gassen dürfte daher kein Problem sein. Die Dauerleistung der zwei verbauten Elektromotoren beträgt 4 kW und soll nach Herstellerangaben vom 130 Ah-Akku für etwa 120 Kilometer aufrechterhalten werden.

E-Tretroller auf deutschen Straßen erlaubt

E-Tretroller auf deutschen Straßen erlaubt Elektro-Tretroller, sogenannte E-Scooter, sind seit dem 15. Juni 2019 per Gesetz erlaubt. Allerdings mit Einschränkungen. Dieser Artikel wurde am 24.06.2019 aktualisiert. Der Weg für Elektro-Tretroller, sogenannte E-Scooter, ist frei: Am 15. Juni 2019 ist eine Verordnung mit der generellen Zulassung und den technischen Anforderungen in Kraft getreten, so dass die Fahrzeuge nun auch in Deutschland per Gesetz erlaubt sind. Jetzt können Hersteller und Verleihfirmen weitere Vorbereitungen angehen, damit Fahrer ab 14 Jahren noch im Sommer 2019 losrollen können.

Um diese Reichweite zu ermöglichen, rekuperiert der vR3 City Energie im Schiebebetrieb. Kontrolliertes Verzögern wird von drei Scheibenbremsen umgesetzt. Geladen werden kann der vR3 City an jeder Standard-Steckdose mit 230 Volt. Das Ladegrät ist fest am Fahrzeug installiert.

Neigetechnik für Zweirad-Feeling

Die beiden hinteren Räder des vR3 City, die jeweils an einer eigenen Schwinge geführt werden, stehen 80 Zentimeter weit auseinander und werden einzeln angetrieben. Eine besondere Aufhängung ermöglicht dem Fahrer, sich trotzdem wie auf einem zweirädrigen Fahrzeug in die Kurve zu lehnen.

Das Elektro-Dreirad ist für eine Person zugelassen und kann mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h auch ohne Motorradführerschein (Klasse L2e erforderlich) gefahren werden. Dank dem sogenannten Safe Stop-System, das das Fahrzeug beim Stillstand senkrecht hält, müssen die Füße nach dem Anhalten nicht abgesetzt werden und das Safe Parking-System verhindert ein Wegrollen beim Parken am Berg.

vR3 auch als Transport-Dreirad erhältlich

Ein modulares Aufbausystem für das vR3 Modell soll auch den Einsatz als Transportfahrzeug ermöglichen. Bis zu 1.000 Liter Transportvolumen und 270 Kilogramm Nutzlast gibt vRbikes an. Dazu ist unter anderem eine Spurverbreiterung vorgesehen. Die Neigetechnik ist bei den Transportfahrzeugen optional erhältlich. Die Markteinführung startet im Frühjahr 2020. Der vR3city wird ab umgerechnet knapp 8.100 Euro angeboten.

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