AutoStefan Bradl kritisiert HRC-Testerei in Spielberg: "Die Schritte waren radikal"

19:55  11 august  2019
19:55  11 august  2019 Quelle:   motorsport-total.com

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Honda-Ersatzpilot Stefan Bradl kam beim Österreich-Grand-Prix in Spielberg mit etwa 32 Sekunden Rückstand als 13. ins Ziel und kassierte drei Punkte fürs Durchhalten. Bereits vor dem Rennen kritisierte der Zahlinger den Umfang der Testarbeit, die er im Rahmen des Rennwochenendes für

Stefan Bradl kritisiert HRC-Testerei in Spielberg: "Die Schritte waren radikal" © LAT Stefan Bradl ging mit einer komplett neuen Abstimmung ins Rennen

Honda-Ersatzpilot Stefan Bradl kam beim Österreich-Grand-Prix in Spielberg mit etwa 32 Sekunden Rückstand als 13. ins Ziel und kassierte drei Punkte fürs Durchhalten. Bereits vor dem Rennen kritisierte der Zahlinger den Umfang der Testarbeit, die er im Rahmen des Rennwochenendes für Honda absolvieren musste. Während die anderen Piloten an den Abstimmungen arbeiteten, absolvierte Bradl Tests, um die RC213V für die Zukunft zu verbessern.

"Das Wochenende nahm es immer mehr zu", ärgert sich Bradl über den Umfang der Tests. "HRC ist happy. Sie sind wirklich sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit ist sehr effektiv und auch sehr nützlich. Aber als Racer möchte man natürlich mehr. Das habe nicht ihnen auch gesagt."

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(Motorsport-Total.com) - Honda-Ersatzpilot Stefan Bradl kam beim Österreich-Grand-Prix in Spielberg mit etwa 32 Sekunden Rückstand als 13 Es läuft", schildert Bradl , der HRC dennoch für die Strategie am Wochenende kritisiert : "Ich musste nicht mehr Teile testen als sonst, aber die Schritte waren

Für die restliche MotoGP-Saison rechnet Stefan Bradl mit keinen weiteren Renneinsätzen für Honda - Im Herbst wartet ein umfangreiches Testprogramm. Verwandte Inhalte zu dieser News. Stefan Bradl kritisiert HRC - Testerei in Spielberg : " Die Schritte waren radikal ".

"An diesem Wochenende gab es auch technische Probleme im Qualifying und heute Morgen im Warm-up. Es haben uns technische Probleme getroffen, die wir so noch nie gehabt haben. Das kam unerwartet. Was soll ich sagen? Ich bin wieder mit einem komplett anderen Set-up ins Rennen gestartet. Das war aber auf meinen Wunsch passiert, weil wir das gesamte Wochenende tief in der Krise gesteckt haben", berichtet der ehemalige Moto2-Champion.

"Es ging weder vor noch zurück. Wir hatten nur zu kämpfen. Im Warm-up wollten wir die Abstimmung probieren, doch da machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Im Rennen bin ich mit einem komplett anderen Set-up gefahren", berichtet Bradl.

"Wir haben radikal umgebaut. Natürlich hat es eine Weile gedauert, bis ich ein Gefühl hatte. Drei Punkte sind schlussendlich okay, aber der Rest des Wochenendes war nicht schön und nicht toll für einen Rennfahrer. Auch wenn ich Testfahrer bin, aber meine Motivation und mein Rennspirit sind noch da", betont der Deutsche und fügt hinzu: "Das muss man für die Zukunft auch ein bisschen berücksichtigen."

Honda entwickelt mit Hochdruck, um die RC213V weiter zu verbessern. "Die geben schon richtig Gas und brauchen sich auch keine Sorgen machen. Es läuft", schildert Bradl, der HRC dennoch für die Strategie am Wochenende kritisiert: "Ich musste nicht mehr Teile testen als sonst, aber die Schritte waren radikal. Der Red-Bull-Ring ist keine Strecke, auf der man das sehr gut fühlt. Das wurde meiner Meinung nach ein bisschen unterschätzt."

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Für die restliche MotoGP-Saison rechnet Stefan Bradl mit keinen weiteren Renneinsätzen für Honda - Im Herbst wartet ein umfangreiches Testprogramm absolvieren. Theoretisch könnte Honda noch zwei Wildcards in diesem Jahr für den Deutschen beantragen. "Ich glaube nicht, dass es dieses Jahr noch passieren wird", meint Bradl nach dem Grand Prix von Österreich. Er geht nicht davon aus, dass es in diesem Jahr noch weitere Renneinsätze für ihn geben wird. "Der Ersatz für Jorge war ja auch total unerwartet. Die Testarbeit würden wir mit einer Wildcard nicht sinnvoll nutzen können.

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