Auto: Aprilia-Desaster in Spielberg: "Ein Wochenende zum Vergessen" - PressFrom - Deutschland

AutoAprilia-Desaster in Spielberg: "Ein Wochenende zum Vergessen"

14:15  13 august  2019
14:15  13 august  2019 Quelle:   motorsport-total.com

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" Ein Wochenende zum vergessen . Da gibt es gar nichts zum Schönreden", so das ehrliche Fazit. "Dabei hat der Start in die zweite Saisonhälfte vor einer Woche so verheißungsvoll Abgesehen davon haben uns Probleme das gesamte Wochenende über ein vernünftiges Arbeiten mühsam gemacht.

Link kopiert. Feldkirch In Woche 15 der Baseball League Austria mussten sich die Feldkirch Cardinals zuhause zwei Mal gegen die ASAK Athletics Attnang-Puchheim geschlagen geben. Während das erste Spiel deutlich mit 6:18 endete

Aprilia-Desaster in Spielberg: "Ein Wochenende zum Vergessen" © LAT Für Aleix Espargaro entwickelte sich das Wochenende in Spielberg zum Albtraum

Für Aprilia ist es in dieser MotoGP-Saison generell nicht leicht, in die Top 10 vorzudringen. Doch so weit weg wie in Spielberg war man bis dato selten. Im Qualifying kamen Aleix Espargaro und Andrea Iannone nicht über die Startplätze 18 und 19 hinaus. Am Rennsonntag reichte es dann auch nur für Espargaro zu einem Punkterang. Er wurde Vierzehnter.

"Es war ein Albtraum, ein Wochenende zum Vergessen", bekundet der Spanier nach dem Großen Preis von Österreich. "Wir hatten nie den Speed. Das Schlimmste war, wie weit weg wir von den Topleuten waren. Ich hatte das ganze Wochenende über zu kämpfen, nur zu kämpfen. Im Rennen habe ich alles versucht, um keine Fehler zu machen und ans Limit des Motorrads zu gehen, Kurve für Kurve, Runde für Runde."

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Ein Wochenende zum vergessen . 25. Juli 2015Alte BeiträgeThomas Grothe. Das ist natürlich schon ärgerlich genug aber nun kommt noch ein anderes Problem hinzu. Unser Andreas hat sich zwei Tage und Nächte mit Mehl,Hefe,Eiern und noch ein Paar anderen hier nicht näher benannten Zutaten

Aprilia-Desaster in Spielberg: "Ein Wochenende zum Vergessen" © LAT Aleix Espargaro

Am Ende war Platz 14 trotz aller Bemühungen das Maximum. Dafür gab es mehrere Gründe. "Ich hatte einen guten Start, in Kurve 3 kam es dann aber zum Kontakt. Trotzdem lag in den Top 12, nachdem ein paar Fahrer kollidiert waren. Dann steckte ich aber auf einmal im zweiten Gang fest und hatte fast keine Leistung. Da habe ich viel verloren", erklärt Espargaro.

Aprilia-Desaster in Spielberg: "Ein Wochenende zum Vergessen" © LAT Andrea Iannone

Espargaro klagt: Konkurrenz hat viel mehr Traktion

"Aber wie auch immer, ich denke nicht, dass sich viel geändert hat. Uns fehlte schlichtweg die Pace. Die einzigen Fahrer, die ich überholen konnte, waren (Stefan) Bradl, Iannone und Karel (Abraham; Anm. d. R.). Ich hatte zwei, drei Sekunden Rückstand auf sie, konnte aber aufschließen und vorbeigehen. Doch an (Johann) Zarco, (Takaaki) Nakagami und den Rest kam ich nicht heran."

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Im Vergleich zur unmittelbaren Konkurrenz hält der Spanier fest: "Auf der Bremse war ich viel stärker als Stefan. Viel konkurrenzfähiger. Aber er hatte mehr Traktion. Der Unterschied zwischen uns und der Honda ist riesig, wenn es um die Traktion geht. Das war schon frustrierend, denn ich kämpfte in jeder Kurve auf der Bremse, war absolut am Limit. Aber es reichte nicht."

Dabei fühlte sich Espargaro mit seiner Reifenwahl deutlich besser als noch zuletzt in Brünn. "Ich habe versucht, viel auf der Bremse gutzumachen, und mich vorne für den harten Reifen entschieden. Das war richtig", erklärt er. "Der (weiche) Hinterreifen funktionierte bis fünf Runden vor Schluss gut, dann bekam ich Spinning-Probleme. In Brünn war es aber ein Fehler, den Medium-Reifen zu nehmen."

Aprilias Lücke zu den Gegner "wird immer größer"

"Damals habe habe ich zu viel über die zweite Rennhälfte nachgedacht. Hier konnte ich mit dem weichen Reifen die maximale Pace mit unserem Motorrad auf dieser Strecke halten. Es war die richtige Entscheidung." Dennoch gibt die RS-GP aktuell eben nicht mehr her. Und Espargaro hat nicht die Hoffnung, dass sich das in naher Zukunft ändern wird.

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"Wir haben im Moment nichts, um das Motorrad zu verbessern, nichts Neues. Und es sieht so aus, dass sich unsere Gegner im Vergleich merklich gesteigert haben. Deshalb scheint die Lücke immer größer zu werden. Zudem lag uns diese Strecke hier nicht so sehr. Ich hoffe, dass wir in Silverstone etwas näher kommen können. Ich werde wie immer mein Bestes geben und ans Limit gehen, um die schnellste Aprilia zu sein."

Als größtes Problem des Motorrads macht der 30-Jährige die Kurven aus. "Wir haben extrem viel Chattering", sagt er. Traktion und Beschleunigung seien ein Albtraum: "Wenn wir anderen folgen, sind deren Kurvenspeed und Beschleunigung auf einem ganz anderen Niveau. Das ist wirklich frustrierend." Aus dem Fakt, auf seiner Maschine der Schnellste zu sein, kann er nur bedingt Trost ziehen.

Revolution 2020? Für Espargaro ist sie bitternötig

"Ein anderer in meiner Position wäre vielleicht zufrieden, weil er sagen kann, er ist der schnellste Aprilia-Fahrer auf der Strecke. Und mein Teamkollege ist ein guter Fahrer. Damit muss ich zufrieden sein. Aber für mich spielt das keine Rolle. Ich kämpfe nicht gegen die zweite Aprilia, ich kämpfe gegen die anderen 20 Fahrer und bin hier fast Letzter geworden. Das kann mich nicht glücklich machen", betont Espargaro.

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Angesprochen auf die von Romano Albesiano für 2020 angekündigte Revolution sagt er: "Revolution heißt, dass es viele Veränderungen geben wird. Er hat Recht, wenn er sagt, dass wir eine Revolution brauchen, denn wir verlieren immer mehr den Anschluss zu unseren Gegnern. Bei den Rundenzeiten sind wir jedes Mal weiter weg. Die Revolution betrifft viele Teile am Motorrad und ich hoffe, sie kommt bald."

Espargaros Teamkollege Iannone wurde am Sonntag in Spielberg einmal mehr Letzter. Er musste sich auf der Schlussrunde sogar vom Spitzenduo überrunden lassen. Grund dafür war aber ein technischer Defekt, denn die Benzinpumpe streikte, sodass Iannone in der Schlussphase nur noch versuchte, überhaupt ins Ziel zu kommen.

Defekt bei Iannone verhindert Fahrt in die Punkte

"Ich hätte ein paar Punkte sammeln können, denn ich kämpfte mit Aleix und Bradl. Das Potenzial, vor den beiden ins Ziel zu kommen, war da", ist er überzeugt. Insofern ist der Aprilia-Pilot mit seiner Leistung insgesamt zufrieden: "Während des Wochenendes bin ich gut gefahren, auch wenn mir klar ist, dass das Endergebnis zu wünschen übrig lässt. Für mich ist es wichtig, mein Bestes zu geben. Und das habe ich getan."

"Am Ende konnten wir das Wochenende zwar nicht so abschließen, wie wir uns das erhofft hatten, aber wir sind wieder um eine Erfahrung reicher. Ich denke, es wird deutlich, dass Aprilia noch mehr tun muss mit Blick auf die Zukunft", sagt Iannone weiter. Der Italiener wünscht sich mehr Drehmoment und generell "viel mehr Leistung".

An beidem fehlte es 2016, als Iannone in Spielberg mit Ducati zum Sieg fuhr, freilich nicht. "Und meine schnellste Runde damals war nicht weit weg von Marcs Runde am Samstag", zieht er den Vergleich. "Klar ist das hart. Aber die Situation ist, wie sie ist, und ich arbeite jeden Tag daran, mich zu verbessern. Aber ich bin auch glücklich, weil ich spüre, dass meine Fahrt auf der Aprilia besser ist als noch am Anfang."

Probleme mit der Vorderradbremse - Rückruf Moto Guzzi und Aprilia.
An verschiedenen Moto Guzzi- und Aprilia-Modellen kann eine falsche Handbremspumpe zu ungewollten Bremsvorgängen führen. © Aprilia Die verbauten Handbremspumpen weisen offensichtlich zu wenig Leerweg auf und können so unter Umständen zu einer selbstständigen Bremsung führen. Im schlimmsten Fall blockiert das Vorderrad und es kann zu einem Sturz kommen. Zudem wird dabei das Bremslicht nicht aktiviert, was auch die Gefahr für den nachfolgenden Verkehr erhöht. Seit April 2019 wird in der Produktion eine modifizierte Handbremspumpe verbaut.

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