Auto: „Busse, E-Scooter, Autos und Fahrräder auf einer Spur – das kann nicht funktionieren“ - PressFrom - Deutschland

Auto„Busse, E-Scooter, Autos und Fahrräder auf einer Spur – das kann nicht funktionieren“

01:30  21 august  2019
01:30  21 august  2019 Quelle:   rp-online.de

Neuer BMW E-Scooter ab Herbst 2019 - Noch mehr Elektro-BMW

Neuer BMW E-Scooter ab Herbst 2019 - Noch mehr Elektro-BMW BMW erweitert sein Elektroangebot ab Herbst um den neuen E-Scooter. Der fährt bis zu 20 km/h schnell und 12 Kilometer weit. Die Preise starten bei 799 Euro.

Auch in Frankfurt können jetzt E - Scooter geliehen werden. Im öffentlichen Verkehrsraum dürfen die Roller grundsätzlich wie Fahrräder abgestellt werden. Allerdings müssen auf Bürgersteigen mindestens 1,50 Meter Raum freigehalten werden, damit ein Kinderwagen oder ein Rollstuhl vorbei passt.

Wann kann ich legal einen E - Scooter in Deutschland fahren? Und wann brauche ich welchen Führerschein? Das funktioniert entweder über den Echo-Lautsprecher von Amazon* oder über Lautsprecher-Systeme von Drittanbietern. Außerdem kann man nun auf einem Alexa-Smart-Speaker

Berlin. Der Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, begrüßt das klimapolitische Erwachen von Union und SPD. Er mahnt zur Eile: „Ein heute 15-Jähriger wird in einigen Jahrzehnten die massiven Folgen der Klimakrise voll zu spüren bekommen.“

„Busse, E-Scooter, Autos und Fahrräder auf einer Spur – das kann nicht funktionieren“ © Sina Schuldt Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter fordert beim Klimaschutz ein schnelleres Handeln der Bundesregierung.

Mehr Bäume, preiswertere Bahntickets, schnellerer Kohleausstieg, Klimaschutz im Grundgesetz – wissen Sie wer das fordert?

Hofreiter: Den Herrn kenne ich. Markus Söder vollzieht gerade eine erstaunliche Kehrtwende. Wir freuen uns über alle, die auch endlich mehr Klimaschutz fordern. Herr Söder ist aber Vorsitzender der CSU und somit Teil der Koalition. Der Maßstab für ihn sind also nicht irgendwelche Zeitungsinterviews, sondern ob die Bundesregierung am 20. September ein wirksames Gesamtkonzept für den Klimaschutz vorlegt.

Tretroller für zwei Peronen vorgestellt - BOGO Tandem E-Scooter

Tretroller für zwei Peronen vorgestellt - BOGO Tandem E-Scooter Das US-Startup BOGO will mit einem E-Scooter für zwei Personen den großen Playern des E-Scooter-Sharings Konkurrenz machen. © BOGO Nach Angaben von Allegra Steinberg, BOGO-Mitbegründerin wurde der neue Doppelsteher vor allem aus Sicherheitsgründen entwickelt. Man beobachte viele Unfälle mit E-Scootern, die darauf zurückzuführen seien, dass diese für den Transport von zwei Personen genutzt würden. Der BOGO Scooter soll dieses Problem lösen, indem ein zweiter Lenker hinter dem Fahrer eine sichere Haltemöglichkeit für einen Sozius bietet.

Zur Not kann man den elektrischen Scooter auch in der U-Bahn oder im Bus transportieren. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund forderte, E - Scooter wie Fahrräder zu behandeln. Der Markt der E - Scooter sei für Unternehmen eine Goldgrube, sagte Kersten Heineke, Leiter des Centers für

Wer Autos , Elektroroller oder Fahrräder vermieten möchte, kann dies tun, aber ohne Mittel aus Steuergeldern dafür zu bekommen oder in anderer Form von der Allgemeinheit zu profitieren, zum Beispiel mit vergünstigten oder gar kostenlosen Stellplätzen für die eigenen Fahrzeuge.

Verstehen Sie die CSU-Klimaoffensive als ein Werben um Schwarz-Grün?

Hofreiter: Die Klimakrise ist im Alltag der Menschen angekommen und sie sehen, dass die Grünen mit ihrer Programmatik Antworten auf die Herausforderungen haben. Das sieht offenbar auch die CSU. Ich glaube, die CSU reagiert mehr auf die guten Wahlergebnisse der Grünen, als dass wir ihnen so gut gefallen. Aber ich wünsche mir wirklich, dass auch bessere Einsicht dahinter steckt. Denn es ist ein gigantisches Problem, wenn wir unsere Lebensgrundlagen zerstören. Ein heute 15-Jähriger wird in einigen Jahrzehnten die massiven Folgen der Klimakrise voll zu spüren bekommen. Wir müssen jetzt endlich ins Handeln kommen.

Haben Union und SPD die Zeichen der Zeit beim Klimaschutz erkannt?

Die Konkurrenz wird’s freuen

Die Konkurrenz wird’s freuen Mönchengladbach. Eigentlich sollten E-Scooter ab Juli auch in Mönchengladbach fahren – doch die NEW und ihre Partner haben Probleme mit der Software. Die hätte das Unternehmen eigentlich vor Monaten sehen müssen. © Martin Gerten E-Scooter wird es in den kommenden Wochen in Mönchengladbach nicht geben. (Symbolbild) Smart, digital, zukunftsweisend – so sieht sich die NEW gerne selbst. Die Mitarbeiter reichen die Krankmeldung per App ein und auf der Hindenburgstraße möchte das Unternehmen autonome Busse fahren lassen.

Auto - und Radfahrer geraten häufig aneinander. Das liegt an den begrenzten Flächen in der Stadt, auf denen bald auch Doch wenn jemand in der Stadt auf ein Auto verzichten will, dann hinderte ihn auch bisher nicht ein fehlendes Transportmittel daran. Egal ob Scooter , Fahrrad oder Nahverkehr: Viele

E - Scooter sollen im Frühjahr endlich auch in Deutschland zugelassen werden. Wer sich trotzdem mit einem E - Scooter , E-Board oder Hoverboard auf die Straße begibt, verstößt gleich mehrfach gegen geltende Elektrokleinstfahrzeuge sollen zukünftig verkehrsrechtlich wie Fahrräder mit der Maßgabe

Hofreiter: Natürlich hoffe ich das, aber wir erleben gerade die dritte Auflage dieser großen Koalition unter einer Bundeskanzlerin Angela Merkel. Außer ewigen Ankündigungen der angeblichen Klimakanzlerin ist bisher nicht viel passiert, um beispielsweise den Ausstoß von Kohlendioxid spürbar zu senken. Daher brauchen wir keine dritte Showeinlage, sondern es muss sich endlich substanziell etwas verändern.

Auf welchen Preis müssen sich die Menschen im Lande einstellen, wenn der Verbrauch von Kohlendioxid besteuert wird?

Hofreiter: Die Frage stellt sich doch vor allem umgekehrt: Gerade ein weiteres Abwarten und Nichts-Tun wird die kommenden Generationen teuer zu stehen kommen. Es geht darum, dass wir den Kohleausstieg rasch umsetzen und gleichzeitig die Erneuerbaren Energien schnell ausbauen, dann bekommen wir zu einem vernünftigen Preis sicheren und sauberen Strom. Wir müssen jetzt die Verkehrswende entschlossen einleiten, dann wird Fliegen zwar teurer, aber Bahnfahren attraktiver und preiswerter für alle. Und schließlich brauchen wir einen angemessenen sozial ausgestalteten CO2 Preis, der auch von immer mehr Wirtschaftsvertretern gefordert wird.

"Würde vieles zunichtemachen": E-Scooter künftig auf der Busspur erlaubt? Viel Kritik an Scheuer-Plänen

Zu den von Verkehrsminister Andreas Scheuer ins Spiel gebrachten verkehrsrechtlichen Änderungen gehört auch eine Freigabe von Busspuren für andere Fahrzeuge, etwa E-Scooter. Das stößt auf Kritik. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) erwägt, Busspuren auch für andere Fahrzeuge zu öffnen, etwa für Pkw mit Fahrgemeinschaften und E-Scooter. Letzteres würde bedeuten: Auf 20 Stundenkilometer herabgeregelte E-Tretroller, deren Fahrer häufig Anfänger und damit unsicher auf ihren Gefährten unterwegs sind, fahren auf Spuren, die großen Bussen ein schnelleres Durchkommen ermöglichen sollen.

E - Scooter -Fahren aus Spaß. Frage an ein Frankfurter Pärchen, sie sind in Eile, der Mann antwortet, aber nur kurz: Warum fahren sie E-Roller? Es ist im Straßenverkehr unerlässlich, dass sich die Teilnehmer an Regeln halten, damit das Zusammenspiel funktioniert .

Elektro-Tretroller und E - Scooter werden wohl erst ab 2019 auf deutschen Straßen erlaubt werden - bisher gibt es jedoch noch einige Unklarheiten. Dann könnte es auch hierzulande analog zu Leih- Autos und - Fahrrädern bald auch spezielle Stationen für die elektrisch betriebenen Roller geben.

Klimaexperten empfehlen einen Preis für eine Tonne Kohlendioxid, der von 50 Euro in 2020 auf 130 Euro in 2030 steigen müsste, um damit eine Lenkungswirkung, also ein echtes Umsteuern auszulösen

Hofreiter: Wir brauchen ein Instrument, damit sich klimafreundliches Verhalten rechnet. Wir gehen von einem Einstiegspreis von 40 Euro pro Tonne CO2 aus. Die Preissteigerung soll nach unseren Vorstellungen eine wissenschaftliche Kommission festlegen, sonst haben wir da ein ständiges politisches Gezerre drum. Die Einnahmen aus dem CO2-Preis wollen wir mit der Abschaffung der Stromsteuer und mit einem Bürger-Energiegeld komplett wieder an die Menschen zurückgeben. Mir ist wichtig: Der CO2-Preis ist nur ein Element in einer ganzen Reihe von Maßnahmen, wie etwa einem Bonus-Malus-System für den Kauf von emissionsfreien Autos oder günstigeren Bahntickets.

Emissionsfreier Verkehr – was taugen die E-Scooter?

Hofreiter: E-Scooter sind ein Beispiel dafür, dass Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer einfach kein Gesamtkonzept hat. Nur eine Stellschraube funktioniert bei so komplexen Dingen wie einer Verkehrswende nicht. Wir brauchen in den Städten mehr Platz für Busse, Fahrradfahrer, eine besser vernetzte S-Bahn. Der E-Scooter ist da nur ein Element.

Vor der ersten Fahrt mit dem E-Scooter üben

Vor der ersten Fahrt mit dem E-Scooter üben Einfach am Hebel Gas geben und sofort losbrausen - die Benutzung der neuen E-Tretroller sieht ganz einfach aus. Doch der TÜV Rheinland bremst die Euphorie ein wenig und rät: Erst mal üben, ehe man sich ins Getümmel stürzt. © Foto: Uwe Anspach Unter technischen Gesichtspunkten sind die in Deutschland bisher zugelassenen Modelle sicher. Unfälle passieren nahezu ausschließlich durch Fehler des E-Roller-Fahrers oder anderer Verkehrsteilnehmer. «Man sollte sich nicht sofort in den öffentlichen Verkehr begeben, sondern zunächst auf einem geschützten Platz üben», sagte Thomas Rohr, , am Donnerstag in Köln.

Wirklich ein Auto ersetzen kann ein E - Scooter aber wohl kaum: Zum einen haben die meisten Modelle keine große Reichweite. Für Pendler aus dem ländlichen Raum kommen sie daher nicht in Frage. Zum anderen fehlt es den Rollern auch an Stauraum, um Gepäck oder Einkäufe zu transportieren.

Die E - Scooter sind da! Eigentlich sollte es noch etwas dauern, aber seit dieser Woche dürfen sie nun offiziell auf deutschen Straßen unterwegs sein. Und die Firmen lassen sich nicht lumpen, zumindest in Berlin sieht man jetzt schon an jeder Ecke Roller rumstehen.

Sollen Pkw mit mindestens drei Insassen künftig auf der Busspur fahren dürfen?

Hofreiter: Busse, E-Scooter, Autos und Fahrräder auf einer Spur – das kann nicht funktionieren. Ein solches Chaos kann auch niemand kontrollieren. Das zeigt, wie realitätsfern der Bundesverkehrsminister ist und keine Vorstellung von einer echten Verkehrswende hat.

Wie erleben Sie im Wahlkampf im Osten die Aufgeschlossenheit für grüne Themen?

Hofreiter: Es gibt ein großes Interesse an uns und unseren Themen auch in Regionen, in denen wir vor einigen Jahren noch mit einer gewissen Gleichgültigkeit behandelt wurden, getreu der Devise: So wichtig sind die Grünen nicht.

…auch in der Lausitz…?

Hofreiter: Es gibt auch viele Fragen an uns, klar, gerade aus Regionen, die vor einem erneuten Strukturwandel stehen. Aber mein Eindruck ist, dass immer mehr Leute verstehen, dass wir sie nicht im Regen stehen lassen, dass wir mit den Leuten zusammen daran arbeiten, solche Regionen nach vorne zu bringen. Aber ja, es gibt auch harte Konfrontationen: die Rechtsradikalen und Rechtspopulisten versuchen Sorgen und Ängste der Menschen zu instrumentalisieren, die tun so als wären sie der Osten. Da halten wir entschieden dagegen und deshalb greifen die uns hart an. Aber insgesamt ist mit dem Interesse an grüner Politik auch die Zustimmung für uns deutlich gewachsen.

Was halten Sie von der Segelreise der Klimaaktivistin Greta Thunberg? Wäre es ökologischer gewesen, sie wäre geflogen, wie ihre Kritiker sagen. Weil eine ganze Mannschaft nun über den Atlantik fliegen muss, um das Segelschiff zurückzuholen?

Hofreiter: Es ist einfach, ihr individuelles Fehlverhalten vorzuwerfen. Das wird aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie als 16-jähriges Mädchen etwas in Gang gesetzt hat. Sie und viele Jugendliche weltweit haben binnen weniger Monate ein Bewusstsein für die realen Auswirkungen der Klimakrise geschaffen. Für mich zeigt die Debatte um diesen Segeltörn: Die großen Probleme können nur in einem Gesamtkontext gelöst werden. Wenn wir nicht politisch die Rahmenbedingungen ändern, dann stößt jeder einzelne an Grenzen.

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E-Scooter ist umweltschädlicher als das Fahrrad.
Elektro-Tretroller machen den Verkehr in den Innenstädten nach Einschätzung des Umweltbundesamts bisher kaum umweltfreundlicher - und wären in Außenbezirken besser aufgehoben. © Foto: Uwe Anspach Das Umweltbundesamt stellt fest: «Wird der E-Scooter anstatt der eigenen Füße oder des Fahrrades benutzt, ist das schlecht für Umwelt und Gesundheit.» «Die gefahrenen Strecken sind meist sehr kurz und können regelmäßig auch zu Fuß, mit Bus, Bahn oder Fahrrad bewältigt werden», sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger. Im Vergleich zum Fahrrad seien sie die «deutlich umweltschädlichere» Variante.

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