AutoKampf um Meistertitel in 3 Klassen entschieden - IDM in Assen 2019

12:06  09 september  2019
12:06  09 september  2019 Quelle:   motorradonline.de

PS-Spektakel in Belgien - IDM 2019 in Zolder vom 21. bis 23. Juni

PS-Spektakel in Belgien - IDM 2019 in Zolder vom 21. bis 23. Juni Drei Prädikatsklassen und vier Cups, umrahmt vom europäischen Suzuki GSX-R-Meeting – dieses PS-Spektakel erwartet die Besucher der dritten IDM-Runde in Zolder (B). © Dino Eisele Am Wochenende vom 21. bis 23. Juni 2019, gastiert die von der Motor Presse Stuttgart veranstaltete Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft in Zolder, Belgien. Fahrer aus 7 Nationen in der IDM Superbike 1000 Die Entscheidung in der Königsklasse IDM Superbike 1000 ist so spannend wie lange nicht: In den bislang vier ausgetragenen Rennen gab es drei verschiedene Sieger. Die BMW-Dominanz ist vorbei.

IDM in Assen 2019 . Kampf um Meistertitel in 3 Klassen entschieden . Was für ein Spektakel in Assen : In drei von fünf Klassen der IDM (Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft) wurden am Wochenende auf dem TT Circuit Assen vorzeitig die Meistertitel vergeben.

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Was für ein Spektakel in Assen: In drei von fünf Klassen der IDM (Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft) wurden am Wochenende auf dem TT Circuit Assen vorzeitig die Meistertitel vergeben.

Kampf um Meistertitel in 3 Klassen entschieden - IDM in Assen 2019 © Dino Eisele

Ilya Mikhalchik (alpha Racing-Van Zon-BMW) wie auch Max Enderlein (Freudenberg WorldSSP Academy/Yamaha) verteidigten ihre Titel in der IDM Superbike 1000 beziehungsweise IDM Supersport 600. Tim Reeves/Mark Wilkes (Berlin Express/Adolf RS1 Yamaha) feierten den Gesamtsieg in der IDM Sidecar bis 600 cm³. Die Rennen auf der als Cathedral of Speed bezeichneten holländischen Grand-Prix-Strecke lieferten packende Duelle und waren beste Werbung für die höchste deutsche Serie im Motorradstraßenrennsport.

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Am kommenden Wochenende biegt die IDM 2019 auf die Zielgerade ein: In Assen könnte in einigen Julian Puffe, Fahrer in der Klasse IDM Superbike 1000. Spannung verspricht zudem der erste IDM -Auftritt Auch bei den Kämpfen um diese Positionen bleibt es spannend bis zum Saisonfinale.

Bei der Betrachtung des Jahresverlaufes in der Sterbefallstatistik sind die typischen Schwankungen während der Grippezeit von ungefähr Mitte Dezember bis Mitte April zu beachten. Dies wird beim Blick auf die Zahlen aus den Vorjahren deutlich: Im März 2019 starben beispielsweise etwa 86 700

IDM-Superbike 1000

In der IDM Superbike 1000 startete der Titelverteidiger Ilya Mikhalchik als Favorit ins Wochenende. Mit seiner Pole Position schuf der 23 Jahre alte BMW-Fahrer aus Kiew die besten Voraussetzungen. Alles andere als perfekt begann dagegen das Wochenende für seinen Teamkollegen und Herausforderer Julian Puffe. Im freien Training stürzte der Schleizer. Das Team musste die BMW über Nacht neu aufbauen. Doch der Deutsche kam während des ganzen Wochenendes nie richtig in Schwung und musste sich mit Plätzen im Mittelfeld der IDM-Königsklasse zufriedengeben. Damit war der Weg für Mikhalchik zur Titelverteidigung frei. Doch mit Bastien Mackels (Wilbers-BMW-Racing) kehrte der Vizemeister des Vorjahres ins IDM-Geschehen zurück. Der Belgier hatte seinen Anteil daran, dass die beiden Rennen spannender verliefen als erwartet.

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3 . An essen wir zuerst zusammen. Dann singen wir Weihnachtslieder und packen wir die Geschenke aus. 4. Meistens sind es die älteren Mitglieder der , die regelmäßig in die Kirche gehen. Im Radio, im Internet und im Lokalfernsehen wird das Lied live übertragen.

Im ersten Lauf erwischte der Polesetter Mikhalchik einen schlechten Start und fiel zunächst einige Plätze zurück. Doch in bester Manier drehte der IDM-Iceman zur Hälfte des Rennens auf: Er gewann vor Mackels und dem Lokalmatadoren Ricardo Brink (Yamaha/Team SWPN), der in der Anfangsphase sogar das Feld angeführt hatte. Der 23-Jährige ging im zweiten Lauf ebenfalls keinerlei Kompromisse ein. Beim Reversed Grid-Rennen vom neunten Platz aus der dritten Reihe gestartet, kämpfte er sich Platz um Platz nach vorne. Mikhalchik siegte mit einem Vorsprung von 0,264 Sekunden vor Dominic Schmitter (HESS Racing, Yamaha) und strahlte. „Nach den zwei technisch bedingten Ausfällen in der Saison tut es gut, jetzt vorzeitig den Titel verteidigt zu haben. In Hockenheim kann ich mit den Gegnern spielen.“ Mikhalchik schlüpfte ins Meister-T-Shirt und ließ sich bei der Podiumszeremonie mit der extralangen Version der ukrainischen Nationalhymne würdigen. Dritter wurde der Holländer Pepijn Bijsterbosch (Team Dutch Comfort Houses) auf seiner BMW.

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IDM Supersport 600

In der IDM Supersport 600 machte Titelverteidiger Max Enderlein den Sack bereits im ersten Lauf zu. Dabei ließ sich der Hohenstein-Ernstthaler auch durch die Verschiebung des Rennens nach einer riesigen Ölspur und der Verkürzung auf neun statt 13 Runden nicht aus der Ruhe bringen. Enderlein reichte ein dritter Platz hinter Marc Buchner (Buchner Motosport/Yamaha) und dem Lokalmatadoren Sander Kroeze (MGM Racing Performance, Yamaha) zum vorzeitigen Titelgewinn. Damit besiegte er auch seinen Assen-Fluch: Im vergangenen Jahr war der Titel in Assen ebenfalls zum Greifen nah, doch dann brach sich der Sachse schon im freien Training bei einem Sturz das Schlüsselbein. Er konnte sich den Titel zwar beim Finale in Hockenheim sichern, aber es wurde zur Zitterpartie.

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Im zweiten Lauf schied Enderlein nach einem Sturz aus. Das Rennen gewann Sander Kroeze vor Marc Buchner und Dominik Rubin (Yamaha/Rubin Racing Team). Ebenso spannend wie in der Supersport 600-Meisterschaft verlief die Entscheidung im DMSB Superstock 600 Cup. Hier sicherte sich Stefan Ströhlein (Yamaha/Neumann Racing) vorzeitig den Gesamtsieg. Dazu reichte ihm beim zweiten Lauf der vierte Platz. Im Rennen gewann Milan Merckelbagh (Yamaha/MGM Racing Performance) die Wertung der Cup-Piloten.

IDM Sidecar

In der IDM Sidecar wurde nur ein Rennen ausgetragen, aber es war ein Spektakel vom Feinsten. Für Tim Reeves/Mark Wilkes (Adolf RS F1 Yamaha) ging es um den vorzeitigen Titelgewinn in der 600 cm³-Klasse. Der siebenfache Weltmeister startete von der Pole Position und einem Wagnis: Der Brite hatte trotz der teilweise nassen Strecke schon Slicks aufgezogen. Sein Startplatz war ausgerechnet auf einer feuchten Stelle. Ein Drama schien sich anzubahnen. Reeves blieb fast stehen als die Ampel auf „Grün“ sprang. Die Räder fanden keinen Grip. Der Superstar wurde durchgereicht. Dafür zogen Josef Sattler/Uwe Neubert (Adolf RS F1 Kawasaki) voll durch und setzten sich an die Spitze. Dennoch kamen Reeves/Wilkes als Führende zurück – und das mit Vorsprung! Der 47-Jährige Reeves hatte alles auf eine Karte gesetzt und sich kompromisslos nach vorn gearbeitet. Reeves/Wilkes haben bisher alle IDM-Rennen der 600 cm³-Klasse in der Saison 2019 gewonnen und Reeves hat seine Erfolgsbilanz nun um seinen ersten IDM-Titel erweitert. Er ist bereits siebenfacher Weltmeister und sechsfacher Britischer Meister. Sattler/Neubert wurde auf dem dritten Platz abgewinkt. Sie mussten sich auch noch Markus Schlosser/Marcel Fries (LCR F1 Yamaha) beugen.

Rekord und Führungswechsel - IDM-Lauf in Most

Rekord und Führungswechsel - IDM-Lauf in Most Nach zwölf Jahren ist die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) am Wochenende unter der Regie der Motor Presse Stuttgart nach Most zurückgekehrt. Das Comeback von Deutschlands höchster Motorrad-Serie im Straßenrennsport wurde von 3.000 Zuschauern gefeiert. Spektakuläre Überholmanöver, Wechsel in der Gesamtwertung, ein neuer Streckenrekord und die ersten Ankündigungen für 2020 boten den Fans erstklassige Unterhaltung. © Dino Eisele In der IDM Superbike 1000 gab es einen Wechsel an der Tabellenspitze. Ilya Mikhalchik (alpha Racing-Van Zon-BMW) gewann beide Rennen.

In der 1000 cm³-Wertung dominierten John Smits/Gunter Verbrugge (RCN F1 Yamaha) vor Scott Lawrie/Emanuelle Clement (LCR F1 Suzuki) sowie Andres Nussbaum/Manuel Hirschi (LCR F1 Suzuki). Das war nicht nach dem Geschmack von Mike Roscher/Anna Burkard (LCR F1 BMW). Die deutsch-schweizerische Kombination führt das Gesamt-Championat an, wurde aber nur auf Platz sechs abgewinkt. Das kostete wichtige Punkte. Nussbaum/Hirschi sind nun wieder auf neun Zähler herangerückt und liegen im Titelkampf sozusagen im Windschatten. Das Finale in Hockenheim (27. bis 29. September) wird eine brenzlige Angelegenheit.

IDM Supersport 300

Noch nichts entschieden ist auch in der IDM Supersport 300. In der Nachwuchsklasse wird der Titel erst in Hockenheim (27. bis 29. September) vergeben. In Assen sorgte der Spitzenreiter Angelo Licciardi (Benjan Racing-Weber Motos, Kawasaki) dafür, dass er mit einem komfortablen Punktepolster von 40 Zählern in die letzten beiden Rennen geht.

In Hockenheim reicht dem 21-jährigen Belgier ein sechster Platz, um seinen Titel zu sichern. So kann Licciardi ganz gelassen bleiben, wenn der stärkste IDM Supersport 300-Pilot der zweiten Saisonhälfte auch beim IDM-Finale auftrumpft: Walid Khan (NUTEC-RT Motorsports by SKM-Kawasaki) feierte in seiner Geburtsstadt Assen einen Doppelsieg. Der 19 Jahre alte Holländer gewann vier der letzten sechs Rennen.

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Vorläufige Termine für 2020 verkündet - IDM-Rennkalender 2020 .
Beim Saisonfinale in Hockenheim wurden die vorläufigen Termine für die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) 2020 genannt. © Dino Eisele „Wir hatten unseren Terminplan für das kommende Jahr schon so gut wie fertig, aber dann haben sich doch kurzfristig einige Änderungen ergeben “, sagt Serienmanager Normann Broy. „Aber innerhalb der nächsten drei Wochen wollen wir unseren Kalender für 2020 fix haben.“ Die Motor Presse Stuttgart als Veranstalter und Promoter der Serie will allen Beteiligten der IDM schnellstmöglich ein Fundament für die kommende Saison zur Verfügung stellen.

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