Auto MotoGP Aragon 2019: Vinales im Warm-up auf feuchter Strecke vorn

11:35  22 september  2019
11:35  22 september  2019 Quelle:   motorsport-total.com

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30 Jahre Loveparade: Mit Dr. Motte auf der alten Strecke der Raver Am 1. Juli 1989 zog die erste Loveparade über den Kudamm. Unterwegs mit Dr. Motte, einem ihrer Gründer, durch die City West. Am Tag, als alles beginnt, spielt das Wetter nicht mit. Ku’damm und Tauentzienstraße liegen im Nieselregen, von Sonne keine Spur. Es ist der 1. Juli 1989, ein Samstag, 14 Uhr. Rund 20 junge Menschen treffen sich am Wittenbergplatz. Die Polizei, die wie bei jeder angemeldeten Demonstration vor Ort ist, treibt die etwas ratlos herumstehende Gruppe nach einer guten halben Stunde an: Jetzt muss sie mal langsam losgehen, eure Loveparade. Ist ja schließlich ein Umzug.

Maverick Vinales konnte sich nach nur wenigen Runden im Warm-up durchsetzen © LAT Maverick Vinales konnte sich nach nur wenigen Runden im Warm-up durchsetzen

Yamaha-Pilot Maverick Vinales hat sich im Warm-up der MotoGP in Aragon auf halbnasser Strecke die Bestzeit gesichert. Er umrundete den Kurs in 1:59.111 Minuten und war damit knapp drei Zehntel schneller als Cal Crutchlow (LCR-Honda) auf Platz zwei. Dritter wurde Joan Mir (Suzuki/+0,403 Sekunden).

Die Strecke war zu Beginn der Session nach nächtlichen Regenschauern weitgehend nass, es bildeten sich aber schon trockene Stellen. Die Temperaturen lagen bei vergleichsweise kühlen 21 Grad Luft und 22 Grad Asphalt. Für den Anfang fiel die Wahl auf Regenreifen.

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Einige Piloten wie etwa Alex Rins und Jorge Lorenzo fuhren gleich wieder an die Box, um für einen möglichen Bikewechsel zu proben. Wiederum andere wie Marc Marquez stellten ihr Motorrad nach nur einer Besichtigungsrunde ab. Der Spanier hatte bereits gestern im ebenfalls feuchten dritten Training auf eine Zeitattacke verzichtet.

Im Klassement setzte sich nach zwei fliegenden Runden zunächst Jack Miller (Pramac-Ducati) mit einer Zeit von 2:01.607 Minuten an die Spitze, gefolgt von Valentino Rossi (Yamaha) und Suzuki-Pilot Rins. Letzterer ging im nächsten Umlauf an Miller vorbei und näherte sich - wie auch die Konkurrenz - mit jeder Runde der Zwei-Minuten-Marke.

Geknackt wurde diese zuerst von den beiden Yamaha-Werkspiloten Vinales und Rossi, kurz darauf gelang weiteren Fahrern der Sprung in die 1:59er-Zeiten. Die Spitze sicherte sich schließlich Vinales, und das bei nur drei gefahrenen Runden. Crutchlow und Mir komplettierten die Top 3, die damit aus drei verschiedenen Herstellern bestand.

Maverick Vinales: Warum die Konkurrenz durch Quartararo ihm gut tut

  Maverick Vinales: Warum die Konkurrenz durch Quartararo ihm gut tut Yamaha-Pilot Maverick Vinales visiert in Japan erneut das Podium an - Für seinen Markenkollegen Fabio Quartararo gibt es viel Lob: "Gut genug fürs Werksteam"2016 stand Vinales hier, auf dem Twin Ring Motegi, zum letzten Mal auf dem Podest, damals noch mit Suzuki. Die Ausbeute von Yamaha fiel in den vergangenen vier Jahren hingegen mager aus, der Hersteller schaffte es kein einziges Mal unter die Top 3. Dennoch gab sich Vinales in der MotoGP-Pressekonferenz am Donnerstag zuversichtlich.

Francesco Bagnaia (Pramac-Ducati) hatte auf Platz vier bereits sechs Zehntel Rückstand. Rossi beendete die Session als Fünfter, ihm fehlten 0,864 Sekunden auf Vinales. Die weiteren Top-10-Plätze belegten KTM-Fahrer Mika Kallio, Takaaki Nakagami (LCR-Honda), Suzuki-Pilot Rins, Bradley Smith (Aprilia) und Franco Morbidelli (Petronas-Yamaha).

Das Ducati-Duo Danilo Petrucci und Andrea Dovizioso wurde auf den Positionen 13 und 16 abgewunken und landete damit noch hinter Lorenzo an elfter Stelle. Viele Fahrer drehten allerdings nur wenige Runden, einen Versuch auf Slicks gab es am Ende nicht mehr.

Insgesamt vier Piloten gingen ohne gezeitete Runde in die Wertung ein. Zu ihnen zählte neben den beiden Avintia-Ducati-Fahrern Karel Abraham und Tito Rabat sowie Aprilia-Pilot Aleix Espargaro auch Marquez. Wie schon am Samstag ging er kein Risiko ein und fuhr nur für eine Aufwärmrunde und einen Übungsstart auf die Strecke.

Im Kampf um den Sieg: Vinales stürzt bei Attacke auf Marquez .
Für Maverick Vinales endet ein vielversprechendes MotoGP-Rennen in Australien mit einem Sturz weniger Kurven vor dem Ziel - "Ich hatte die Chance und versuchte es"Rundenlang belauerte er Vinales, wartete mit einer Attacke aber wie so oft bis kurz vor Rennende. Ausgangs der Zielkurve nutzte Marquez die Power seine Honda, um Vinales noch vor dem Zielstrich zu überholen und als Führender in die letzte Runde zu starten.

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