Auto: Schmalere Reifen fahren im Schnee besser - So wirken sich unterschiedliche Radgrößen auf die Leistung der Winterreifen aus - PressFrom - Deutschland

Auto Schmalere Reifen fahren im Schnee besser

13:00  27 september  2019
13:00  27 september  2019 Quelle:   msn.com

Tipps zum Motorrad fahren im Herbst

Tipps zum Motorrad fahren im Herbst Schönes Wetter im Herbst kann für Motorradfahrer trügerisch sein. Der Straßenbelag ist oft viel kälter als die Lufttemperatur, informiert der Tüv Thüringen. Daher können die Reifen keine optimalen Grip aufbauen. © Foto: Judith Michaelis/dpa-tmn Der Straßenbelag ist im Herbst oft kälter als die Lufttemperatur. Das hat Auswirkungen auf den Grip der Reifen. Die verringerte Haftung kann demnach insbesondere in Kurven ein Wegrutschen verursachen. Biker müssen sich mit entsprechender Fahrweise auf die sich wechselnden Straßenbedingungen einstellen.

Zwar können schmalere Reifen im Winter im Schnee grundsätzlich eine bessere Haftung erlangen, allerdings ist die Technik in Dies gilt besonders dann, wenn Sie im Winter keine schmaleren Reifen fahren möchten als im Sommer. Bei breiteren Winterreifen spielt die Profiltiefe unter Umständen noch

Auch im Schneematsch ist schmal besser . Auf Eis ists egal. Eine echte Glatteisfläche kann kein Reifen vernünftig meistern, da rutschen Solange noch 'ne Straße drunter ist, die man erreichen kann ohne mit dem Wagenboden auf dem Schnee aufzuliegen, fährt man mit schmaleren Reifen ganz gut .

Noch gibt es eine große Auswahl an Winterreifen und freie Termine für die Montage. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) empfiehlt daher, sich jetzt mit dem Thema zu befassen. Grundsätzlich gilt für Winterreifen: Je schmaler, desto besser für die Fahrt in Schnee und Eis.

Druck hilft: Auf schmalen Winterreifen lastet mehr Gewicht - sie drücken daher auch mehr Schnee beiseite. © Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Druck hilft: Auf schmalen Winterreifen lastet mehr Gewicht - sie drücken daher auch mehr Schnee beiseite.

So wie bei Regen ein breiter Reifen eher aufschwimmt, so rutscht er auch auf glatter Fläche schneller weg. «Je schmaler der Reifen ist, desto höher ist das Gewicht, das auf einem Stück Reifenfläche lastet», erklärt Malte Dringenberg vom AvD. «So kann ein schmalerer Reifen mehr Schnee beiseite drücken.» Auf trockener Fahrbahn sind dagegen breitere Reifen besser. Autofahrer sollten daher im Blick haben, bei welchen Wetterverhältnissen sie im Winter vor allem unterwegs sind.

Warum genügend Abstand zum Bordstein wichtig ist

  Warum genügend Abstand zum Bordstein wichtig ist Schon das Geräusch schmerzt in den Ohren: Schleift der Autoreifen beim Einparken am Bordstein, kann das den Pneu beschädigen. Das Problem: Oft bleiben kleinere Schäden zunächst unbemerkt. © Foto: Inga Kjer/dpa-tmn Schäden am Reifen sollten Autofahrer lieber fachmännisch untersuchen lassen. Das kann gefährlich werden, wenn der Reifen etwa zu einem späteren Zeitpunkt während der Fahrt den Geist aufgibt. Darauf weist die Prüforganisation Dekra hin.Der Rat: Vorsichtig rangieren - und ausreichend Abstand zum Straßenrand halten. Wer auf den Bordstein fahren muss, macht das möglichst im rechten Winkel.

Bei winterlichen Strassenbedingungen mit Schnee schneiden die kleineren und schmaleren Winterreifendimensionen betreffend Traktion und Handling besser ab. Auch die Aquaplaninggefahr bei Nässe und Schneematsch ist bei den kleineren, schmaleren Reifendimensionen geringer.

Überprüfe die Reifen selbst. Gute Traktion ist immer wichtig, wenn du ein Auto fährst , aber ganz besonders wichtig wird sie bei winterlichen Verhältnissen mit Schnee und Eis. Sieh dir dein Reifenprofil ganz genau an, um festzustellen, ob es noch wirksam ist.

Wer für Fahrten auf Schnee und Eis den empfohlenen Reifendruck um 0,2 bar erhöht, macht die Reifen zudem griffiger. Denn der höhere Druck öffnet das Lamellenprofil der Winterreifen stärker. Bei überwiegend trockener oder nasser Fahrbahn ist dagegen der angegebene Reifendruck am besten.

Im Winter größtmöglichen Querschnitt wählen

Generell rät der AvD für den Winterbetrieb zu Reifen mit dem größten für das Fahrzeug zugelassenen Querschnitt. Beim Reifen kann man diesen auf der Reifenplanke ablesen. Die erste, meist dreistellige Zahl ist die Reifenbreite in Millimetern. Die Zahl hinter dem Schrägstrich gibt den Querschnitt an. Je niedriger die erste Zahl, desto schmaler ist somit der Reifen. Je höher die zweite Zahl, desto größer der Querschnitt.

Was für sein Auto zugelassen ist, kann der Halter am besten im Handbuch nachlesen. Im Fahrzeugschein stehen aus Platzmangel nicht mehr alle für das Auto zulässigen Größen. Vor dem Kauf sollte außerdem ein Gespräch mit dem Händler stehen. Der weiß im Zweifelsfall, welcher Reifen für welches Auto und den Einsatzzweck am besten passt.

Kasko-Versicherung kann Leistungen kürzen .
Die Reifen müssen zu den Witterungsbedingungen passen: Autofahrer sind bei Eis, Frost, Glätte oder Schnee verpflichtet, mit Winterreifen zu fahren. © Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/dpa-tmn Schnee ohne Ende: Wer bei solcher Witterung ohne Winterreifen einen Unfall baut, muss mit Kürzungen bei den Kasko-Leistungen rechnen. Sind Autofahrer bei solchem Winterwetter mit Sommerreifen unterwegs, riskieren sie im Schadenfall, dass die Kaskoversicherung ihre Leistungen deutlich kürzt. Darauf macht der Bund der Versicherten aufmerksam. Denn dann handeln Autofahrer grob fahrlässig.

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