Auto: Jonathan Rea bricht Fahrerstreik: WSBK-Kollegen fordern "mehr Rückgrat" - Zwei Tage Streik der Southern Railway ausgesetzt, da die Gespräche wieder aufgenommen werden - PressFrom - Deutschland

Auto Jonathan Rea bricht Fahrerstreik: WSBK-Kollegen fordern "mehr Rückgrat"

00:35  13 oktober  2019
00:35  13 oktober  2019 Quelle:   motorsport-total.com

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„Es braucht ein bisschen mehr Rückgrat “. Die Welt: Wie war die Resonanz in der PV – und der deutschen Kollegen ? ten Broeke: Es gab viel Beifall. Auch von der deutschen Delegation, die sich hinterher bei mir bedankt hat – wie viele andere.

Jonathan Rea wollte nicht starten, entschied sich aber spontan um © LAT Jonathan Rea wollte nicht starten, entschied sich aber spontan um

Nur zwölf Fahrer standen beim Start von Lauf eins in San Juan (Argentinien) in der Startaufstellung (zum Rennbericht). Loris Baz (Ten-Kate-Yamaha) hatte sich in der Superpole auf Grund der schwierigen Bedingungen bereits verletzt. Sechs weitere Fahrer verzichteten auf die Teilnahme und waren Teil eines Fahrerstreiks, dem eigentlich auch Jonathan Rea beitreten wollte. Der Weltmeister entschied sich spontan um und ging doch an den Start.

Eugene Laverty © LAT Eugene Laverty

Besonders Landsmann Eugene Laverty (Go-Eleven-Ducati) ärgert sich gegenüber 'Eurosport UK' über das Verhalten des Rekord-Weltmeisters: "Ich bin sehr enttäuscht, was Johnny Rea angeht. Er ist als Weltmeister unser Repräsentant. Er sollte mehr Rückgrat zeigen. Er traf eine sehr charakterschwache Entscheidung. Ich werde mich noch mit ihm darüber unterhalten."

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Rückgrat gegenüber den USA müsse man zeigen, fordert nun auch SPD-Chef Gabriel: ‚Wir sind weder unmündig noch Be- fehlsempfänger. Die deutsche Politik muss das deutsche Recht und die deutsche Verfassung ge- nauso selbstbewusst verteidigen, wie das die amerikanische Politik mit ihrer

Haltungskorrektur – Für mehr Rückgrat . Ein untypisches, aber durchaus tolles Geschenk für Männer mit einer falschen Körperhaltung. Auch wenn der Beschenkte vermutlich mit etwas anderem gerechnet hat wird er euch bald sehr, sehr dankbar sein.

"Ein paar Dummköpfe, wie Bautista und Rinaldi, wollten aus irgendeinem Grund fahren. Doch wir hatten auch Fahrer wie Weltmeister Johnny Rea auf unserer Seite", schildert Laverty die Situation vor dem Rennstart. "Er wollte uns unterstützen und nicht fahren. Alex Lowes wollte ebenfalls nicht fahren. Van der Mark auch nicht. Keiner wollte fahren."

Kurs hätte laut Laverty "nie zugelassen werden dürfen"

Chaz Davies © LAT Chaz Davies

Seit Freitag herrschte im Fahrerlager eine gereizte Stimmung, denn der Zustand der 2018 eröffneten Strecke erfüllte nicht die Standards. "Dieser Kurs hätte nie zugelassen werden dürfen. Wozu braucht man eine offizielle Abnahme, wenn nichts erledigt wurde und man nur dem Druck der TV-Stationen erliegt?", schimpft Laverty und betont: "Der Asphalt erfüllt nicht den FIM-Standard."

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  Asphalt zu spät fertig: Auch Bautista kritisiert die Zustände in Argentinien Alvaro Bautista beteiligte sich nicht am Streik, kritisiert aber ebenfalls den unberechenbaren Belag in San Juan - Im zweiten Hauptrennen ist er chancenlosIm Vergleich zum Freitag und zum Samstag waren die Zeiten am Sonntag schneller. "Die Haftung war besser und die nutzbare Linie war breiter. Wir hatten mehr Möglichkeiten, die Linie zu verlassen", bestätigt Bautista, der bei rutschigeren Bedingungen konkurrenzfähiger war.

Von unkündbaren Lehrern indes wäre schon mehr Rückgrat zu erwarten. Nur so kann sich der Beamte von persönlicher Verantwortung für das geforderte Handeln entlasten – er darf sich das behördliche Insistieren sogar schriftlich geben lassen.

Bei allem Verständnis für die Lust am Skandal: Nicht westliche Geheimdienste sind die Gefahr, sondern der IS-Terror. Ein wenig mehr Rückgrat gegenüber der NSA könnten die Deutschen allerdings zeigen.

Leon Camier © LAT Leon Camier

Die Verantwortlichen waren sich bewusst, dass die Fahrer einen Streik planen. Daraufhin wurde der Druck auf die Teams erhöht. "Sie sprachen mit den Teammanagern und setzten uns Fahrer unter Druck, damit wir fahren. Wir Fahrer hielten zusammen. 90 Prozent der Fahrer waren vor dem Rennen der gleichen Meinung", lässt Laverty durchsickern.

Treffen mit der Dorna verläuft ergebnislos

Es gab ein Treffen mit Dorna-Manager Gregorio Lavilla, bei dem auch Chaz Davies teilnahm. "Das hat ehrlich gesagt zu nichts geführt", stellt Davies klar. "Seit ein paar Monaten kennen wir nun bereits den Zustand in San Juan und in der Nacht zum Mittwoch wurde die Strecke abgenommen, obwohl die FIM zugab, dass der Kurs nicht die Auflagen erfüllt."

"Die Temperatur stieg an und 80 oder 90 Prozent der Fahrer stimmten vor dem Rennen zu, dass es unglaublich riskant ist. Leider gibt es immer den Druck von außen - Teammanager machen Druck, bestimmte Hersteller machen Druck. Bei Ducati ist das zum Glück nicht der Fall", erklärt Davies.

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Der polnische Regisseur Pawel Pawlikowski forderte seine Kollegin Malgorzata Szumowska auf, weiter Filme in ihrer Heimat zu machen: „Dein Sorrentinos „Youth“ wurde bester Film des Jahres, obwohl er überhaupt nicht von Jugend handelt, sondern von der Lethargie eines alten Kontinents.

Die heutigen Montagsdemos haben keine verdeckten Sponsoren mehr , sondern nur noch verdeckte Gegner, die sich mühen die neu aufflammende Solidarität zwischen den Menschen im Keim zu ersticken. Weiterlesen unter

"Einige von uns haben zusammengehalten", bestätigt Davies die Aussagen von Laverty. "Selbst der Weltmeister meinte zwei Minuten vor dem Öffnen der Boxengasse, dass er nicht fahren möchte. Aber er fuhr trotzdem. Seine Meinung ist wichtiger als die der restlichen Fahrer. Er spricht für 10 oder 15 von uns. Ich bin einfach nur super enttäuscht von ihm."

Das Problem mit der Hitze

Doch was genau ist so problematisch in San Juan? "Das Problem bei dieser Strecke ist, dass Öl nach außen gedrückt wird, wenn es warm wird. Am Nachmittag waren wir zwei Sekunden langsamer als am Vormittag, obwohl es am Vormittag schmutziger war. Der Kurs befindet sich einfach nicht in einem stabilen Zustand", verdeutlicht Davies.

Hinter den Kulissen wurde bereits an einem Notfallplan gearbeitet. "Wir einigten uns darauf, dass wir am Sonntag bei zehn Grad weniger zwei Rennen fahren können - vielleicht sogar noch das Superpole-Rennen, aber auf jeden Fall zwei lange Rennen", schildert Davies. "Leider fuhr die Mehrzahl der Fahrer in die Startaufstellung. Der Streik der Fahrer funktionierte nicht."

Sandro Cortese verzweifelt in San Juan: "Werde einfach nicht belohnt"

  Sandro Cortese verzweifelt in San Juan: Beim WSBK-Event in San Juan kann sich Sandro Cortese nicht für die Saison 2020 empfehlen - In Lauf zwei liegt er in den Top 5, als sich der Reifen auflöstIm Superpole-Rennen (zum Rennbericht) am Sonntag zeigte Cortese eine gute Leistung und wurde Siebter. Dieses Ergebnis wollte der Berkheimer im zweiten Lauf (zum Rennbericht) wiederholen, wurde aber vom extremen Reifenverschleiß seiner Yamaha eingebremst und rutschte bis auf Platz 15 ab.

Mehr als dreißig Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg mit seinen Myria­ den von amerikanischen Kriegsverbrechen - von Massenerschießungen bis zu Das heißt, er verlangte eine ökonomische Dschungel-Anarchie, bei der jeder jeden fressen und den letzten die Hunde beißen sollten.

Ansbach braucht mehr Rückgrat für den Schutz der Gesundheit der Bevölkerung. Dafür haben berbürgermeisterin und regionale Abgeordnete das Signal für einen deutlicheren Kurs gegenüber Land und Bund für die Durchsetzung des Vorrangs von Bürgerwohl statt US-Militärinteressen erhalten.

"Ich stehe zu der Entscheidung, die wir getroffen haben. Manchmal muss man so etwas tun. Ich bin enttäuscht, dass es nicht funktioniert hat. Wir sollten uns nicht in so einer Situation befinden, in der wir im Jahr 2019 solche Bedingungen vorfinden", bemerkt Davies. "Unser Sport ist auch so schon gefährlich genug. Loris Baz reist mit einer gebrochenen Hand nach Hause."

Leon Camier: "Es ist kein Spiel"

Honda-Pilot Leon Camier war neben Laverty und Davies ein weiterer Fahrer, der sich am Streik beteiligte. Das Rennen, an dem nur zwölf Fahrer teilnahmen, ging ohne Zwischenfall über die Bühne. Was sagt Camier dazu? "Das ist sehr knifflig. Wir fuhren in der Superpole ohne Kontrolle. Wir fuhren herum, doch in einem Rennen funktioniert das nicht. Was ist, wenn sich jemand verletzt? Was ist dann los?", fragt Camier.

"Die Sicherheits-Kommission hat das Ziel, uns die Verantwortung abzunehmen. Wir stehen unter Druck von den Teams. Wir wollen fahren. Deswegen sind wir hier. Es ist falsch, uns so unter Druck zu setzen. Es ist nicht sicher für uns. 90 Prozent der Fahrer wollte nicht fahren, doch sie setzten trotzdem ihre Helme auf und gingen an den Start", ärgert sich auch Camier über die Streikbrecher.

"Ich befand mich in dieser Saison schon zwei Mal in der Situation und brach mir ein Bein und zerstörte mir meine Bänder in der Schulter. Das waren Verletzungen, die ich mir zuzog, weil Fahrer vor mir gestürzt waren", berichtet Camier und betont: "Es ist kein Spiel. Schlussendlich stehen die Leben von Menschen auf dem Spiel. Die Realität ist, dass man heute nicht hätte fahren dürfen."

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Angriffslustig: BSB-Champion Scott Redding zieht nach den Wintertests ein positives Fazit und sagt Superbike-Weltmeister Jonathan Rea den Kampf anDie Zielsetzung für die Saison 2020 ist klar. Redding möchte ein Titelkandidat sein. "Ich möchte bei den ersten Rennwochenenden ums Podium kämpfen. Und wenn man ums Podium kämpfen kann, dann kann man auch um Siege kämpfen. Ich denke, dass wir das beste Team und das beste Motorrad im Fahrerlager haben", erklärt er selbstbewusst.

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