Auto Nach Motegi zurück im Titelkampf: 50. Moto2-Podium für Tom Lüthi

13:20  22 oktober  2019
13:20  22 oktober  2019 Quelle:   motorsport-total.com

Herber Dämpfer im Moto2-WM-Kampf: Tom Lüthi stürzt in Brünn

Herber Dämpfer im Moto2-WM-Kampf: Tom Lüthi stürzt in Brünn Alex Marquez macht beim Moto2-WM-Lauf in Tschechien 25 Punkte auf WM-Rivale Tom Lüthi gut - Der Schweizer riskiert in Brünn zu viel und stürzt

Dienstag, 22. Oktober 2019 Nach Motegi zurück im Titelkampf : 50 . Moto 2 - Podium für Tom Lüthi | Sky Schweiz Autos Mit Platz zwei feiert Tom Lüthi in Motegi

Moto 2 - Podium für Tom Lüthi Mit Platz zwei feiert Tom Luthi sah im Qualifying alles andere als gut aus und schaffte es nur mit 2: 03,214 Minuten auf den 12. Platz, während Khairul Idham Pawi als 13. vor Axel Pons und seinem Teamkollegen Takaaki Nakagami die beste Leistung seiner

Tom Lüthi feierte in Motegi sein ingesamt 50. Podium in der Moto2-Klasse © IntactGP - gp-fever.de Tom Lüthi feierte in Motegi sein ingesamt 50. Podium in der Moto2-Klasse

Acht Rennen lang hatte Tom Lüthi in der Moto2 nicht mehr auf dem Podium gestanden und schien im Kampf um den WM-Titel nur noch eine Nebenrolle zu spielen. Doch mit seinem zweiten Platz beim Großen Preis von Japan meldete sich der Schweizer aus dem deutschen IntactGP-Team am Wochenende eindrucksvoll zurück.

Im Duell mit Rennsieger Luca Marini musste sich Lühti am Ende zwar geschlagen geben, fuhr mit 20 Punkten aber wichtige Zähler für die Weltmeisterschaft ein und übernahm in der Gesamtwertung wieder Platz hinter Alex Marquez. Dessen Vorsprung beläuft sich bei noch drei zu fahrenden Rennen auf 36 Punkte.

Gang rausgesprungen: Warum Lüthi das Podest in Misano verpasste

Gang rausgesprungen: Warum Lüthi das Podest in Misano verpasste Moto2-Pilot Tom Lüthi kann nach einem Schaltproblem in Misano nicht mehr um das Podest kämpfen - Dominique Aegerter beim Heimrenne von MV-Agusta punktelos

Moto 2 - Podium . Tom Lüthi ist zurück im Titel - Kampf , nachdem der Dynavolt Intact GP-Pilot im Japan Grand Prix nur knapp den Sieg verpasste und als Zweitplatzierter ins Ziel raste. Bereits im Warm-Up am Sonntagmorgen auf dem Twin Ring Motegi zeichnete sich mit dem ersten Platz klar ab, dass Tom

Tom Lüthi hat in den Trainings und im Qualifying Mühe, sich in die ersten beiden Startreih Wie immer geht es an der Spitze der Moto 2 Klasse heftig zur Sache. Tom Lüthi hat in den Trainings und im Qualifying Lüthi schafft es, sich letzlich auf dem dritten Platz und somit aufs Podium zu kämpfen.

Bereits im Warm-up am Morgen hatte Lüthi gezeigt, dass mit ihm ihm Rennen zu rechnen sein würde. "Ich habe mich sehr wohl gefühlt, besonders nach dem Warm-Up. Ich hatte bereits am Morgen einen wirklich guten Rhythmus finden können und ich wusste, dass ich den mit ins Rennen nehmen kann. Wir haben mit dem Set-up noch einmal einen wichtigen Schritt gemacht", erklärt Lüthi.

Tom Lüthi, Luca Marini © IntactGP - gp-fever.de Tom Lüthi, Luca Marini

Zu Beginn der 22 Rennrunden musste er sich dann in teils engen Zweikämpfen aber erst einmal durchsetzen und drohte, den Anschluss an die Spitze zu verlieren. "Es war nicht einfach und besonders Alex (Marquez; Anm. d. R.) hat seine Position sehr hart verteidigt und wollte um jeden Preis gewinnen", erinnert er sich.

Motegi: Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat

  Motegi: Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat In Japan meldet sich Tom Lüthi eindrucksvoll im Spitzenfeld zurück - Warum sich der Schweizer nun wieder Hoffnungen auf den Moto2-Titel machen kannDas ist für mich heute Tom Lüthi. Klar, er hat sich am Ende noch Luca Marini geschlagen geben müssen, aber trotzdem war seine Performance ein Befreiungsschlag - nicht nur für Lüthi selbst, sondern für das gesamte IntactGP-Team. Seit Monaten sucht die Mannschaft nach den letzten Details, um wieder an die Form des Frühlings anknüpfen zu können.

Mit Platz zwei feiert Tom Lüthi in Motegi das lang ersehnte Comeback auf dem Podest und befindet sich nun auch in der WM wieder in SchlagdistanzIm Duell mit Rennsieger Luca Marini musste sich Lühti am Ende zwar geschlagen geben, fuhr Thomas Lüthi , CarXpert Interwetten bei Jerez - Moto 2 Fotos.

© LAT Thomas Lüthi . Seine Taktik lautet: "Ich möchte hier in Misano möglichst rankommen und vorne um das Podium mitspielen. Mit Platz zwei feiert Tom Lüthi in Motegi das lang ersehnte Comeback auf dem Podest und befindet sich nun auch in der WM wieder in SchlagdistanzIm Duell mit

"Doch am Ende habe ich meinen Rhythmus wieder finden können und dann alles gegeben." Lüthi gelang es so, zu Marini an der Spitze aufzuschließen. "Ich hatte eine richtig gute Pace und habe einfach versucht, das durchzuziehen. Körperlich war ich auch super fit, aber mental war es ein bisschen anstrengend. Als ich dann vorn war, hab ich ganz schön unter Druck gestanden."

In Gedanken spielte Lüthi verschiedene Taktiken durch: "Soll ich versuchen zu pushen und weg zu fahren, oder soll ich Speed raus nehmen und versuchen die Position zu halten? Ich habe mich dann für das Pushen entschieden, weil ich Überschuss hatte gegenüber den anderen. Ich habe Marini überraschen können und bin an ihm vorbeigegangen."

Doch abschütteln ließ sich der Italiener nicht. Wenige Runden vor dem Rennende kassierte er Lüthi wieder ein. "Am Ende hatte er noch eine Reserve, die ich mit dem Hinterreifen schon verbrannt hatte", analysiert der Schweizer. Doch er jubelte über Platz zwei und damit sein 50. Podium in der Moto2-Klasse.

Für die letzten drei Rennen der Saison hofft er, diese Form beibehalten zu können. "Es war nicht einfach und mein Team und ich hatten ein paar Schwierigkeiten in den letzten Rennen. Hier konnte ich endlich wieder mit den Topfahrern mithalten. Ich danke meinem Team für die harte Arbeit und dass ich endlich wieder auf dem Podium stehen kann", zeigt sich Lüthi erleichtert.

Tom Lüthi: Ein lachendes und ein weinendes Auge beim Saisonfinale .
Beim Saisonfinale kämpft Tom Lüthi gegen Brad Binder um den Sieg und Platz zwei in der WM - Nach dem Tief im Sommer zieht der Schweizer eine positive Bilanz"Ich bin glücklich mit dem Podium. Zuerst einmal war ich ein bisschen enttäuscht, weil es ja um den Vize-Titel in der Meisterschaft ging. Aber wieder um den Sieg kämpfen zu können, war ein großartiges Gefühl", freut sich Lüthi. "Brad (Binder) ist ein gutes Rennen gefahren. Ich wusste, dass er hinter mir war. Er war sehr stark.

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