Auto Autogipfel im Kanzleramt: So soll die E-Mobilität zum Erfolg werden

22:20  04 november  2019
22:20  04 november  2019 Quelle:   motor1.com

Eine Million E-Ladepunkte gegen die Reichweitenangst

  Eine Million E-Ladepunkte gegen die Reichweitenangst Damit Verbraucher über den Kauf von E-Autos nachdenken, braucht es eine gute Ladeinfrastruktur. Die will Bundeskanzlerin Merkel bis 2030 massiv ausbauen.• In ihrem Video-Podcast hat Bundeskanzlerin Merkel jetzt angekündigt, bis 2030 eine Million Ladepunkte schaffen zu wollen.

Eine Million E -Ladepunkte gegen die Reichweitenangst. Damit Verbraucher über den Kauf von E -Autos nachdenken, braucht es eine gute Ladeinfrastruktur. Die will Bundeskanzlerin Merkel bis 2030 massiv ausbauen.•.

Jetzt nach dem Autogipfel im Kanzleramt bekennt man sich also zu einem Plan. Zu mehr aber eben auch nicht. Die Industrie hätte aber mehr erwarten dürfen. Irgendwann im Herbst sollen dann auch Beschlüsse folgen. Bis dahin bleibt ein Autogipfel im Kanzleramt ohne Maßnahmen.

Mehr Ladestationen und höhere Umweltprämien geplant

VW ID.3: Produktion in Zwickau © Motor1.com Deutschland VW ID.3: Produktion in Zwickau

Bundeskanzlerin Angela Merkel will dem Elektroauto zum Durchbruch verhelfen. Für den heutigen Montagabend hat sie daher einen Autogipfel im Kanzleramt anberaumt, bei dem neue Maßnahmen zur Förderung beschlossen werden sollen.

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In ihrem Video-Podcast erklärt Merkel ihre Pläne für das Treffen. In puncto klimafreundliche Antriebe setzt die "Bundesregierung vor allen Dingen auf Elektromobilität", so Merkel -- das wird VW-Chef Herbert Diess freuen. Doch wolle man technologieneutral bleiben und auch dem Wasserstoff eine Chance einräumen, was wiederum BMW und Daimler gefallen wird, die (auch weil sie viele größere Autos für die Langstrecke anbieten) auch auf die Brennstoffzelle setzen.

Top 7 süße Aufstriche selbstgemacht

  Top 7 süße Aufstriche selbstgemacht Die Kabine des Nissan IMk ist eine neue Art von „Raum“, der das Ambiente eines Cafés oder einer Lounge ausstrahlt. Der bankartige Sitz mit strukturierter Oberfläche vermittelt einen Komfort, als sitze man auf einer schwebenden Wolke, und unterstreicht den einladenden Charakter des Innenraums. Die leichten Materialien an Armaturentafel und Teilen der Türen verstärken die gemütliche Atmosphäre. Akagane-farbene Akzente entlang der Instrumententafel sowie an Türen und Lenkrad sorgen für Helligkeit und eine hochwertige Anmutung. Mit dem unteren Türabschnitt sind Holzlamellen verbunden, die eine Verbeugung vor dem japanischen Holzhandwerk Kigumi darstellen und durch eine spezielle versteckte Beleuchtung zusätzlich betont werden. Dunkle, kaffeefarbene Teppiche mit eingewebten Metallfasern unterstreichen die gemütliche Atmosphäre. Abgesehen von Startknopf und Schalthebel ist die schmale Armaturentafel des IMk frei von physischen Bedienelementen. Beim Start werden Regler und Einstellungen mit sanft leuchtenden Symbolen erhellt. Wichtige Fahrinformationen wie Geschwindigkeit und Navigationshinweise erscheinen wie frei in der Luft schwebend in einem rahmenlosen Prismendisplay. Individuelle Informationen werden dem Fahrer über holografische Displays angezeigt. Je nach Inhalt des Prismendisplays ändert sich dabei auch die Akzentbeleuchtung im Innenraum. Berührungsempfindliche Oberflächen erwecken die Displays zum Leben und bieten eine neue Form der Interaktivität und Personalisierung.

Eine Ausweitung der Kaufprämien für E -Autos, zusätzliche Ladesäulen - die Autoindustrie und Politik haben sich beim Autogipfel auf verschiedene Maßnahmen verständigt. Von Arne Meyer-Fünffinger.

Wieder hat ein " Autogipfel " im Kanzleramt getagt. Die Elektromobilität soll nun richtig Fahrt aufnehmen und alltagstauglich werden. So soll 's gelingen: die Beschlüsse im Überblick. Eine höhere Kaufprämie für Elektroautos und mehr Ladestationen - auf diese Fördermaßnahmen haben sich

Zur Förderung der E-Mobilität spricht sich Merkel für eine höhere Zahl von Ladestationen aus, wobei ihr eine Million Ladepunkte im Jahr 2030 vorschweben. Derzeit liegt die Zahl bei nur etwa 20.000. Außerdem soll offenbar die Umweltprämie für "E-Fahrzeuge" steigen, die bisher bei 4.000 Euro für Elektroautos und 3.000 Euro für Plug-in-Hybride liegt, wobei sich der Bund und die Autohersteller die Kosten teilen. Man darf gespannt sein, auf welche Beträge sich die Runde einigen kann. Der dritte Hauptpunkt der Gespäche sollen die Auswirkungen der Elektrifizierung auf die Arbeitsplätze sein. Auch das autonome Fahren und die dafür nötigen rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Digitalisierung inklusive der damit verbundenen Datenschutzprobleme sollen eine Rolle spielen.

Teilnehmen sollen unter anderem Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), Finanzminister Olaf Scholz (SPD), Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD), und möglicherweise auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Zudem sollen die Chefs von BMW, Daimler und VW teilnehmen, diverse Zulieferer, Gewerkschaftler und die Ministerpäsidenten der Autoländer NRW, Bayern, Baden-Württemberg. Die Ergebnisse des Gipfels sollen am morgigen Vormittag verkündet werden. Man darf gespannt sein.

Regierung und Autoindustrie vereinbaren höhere Kaufprämie für E-Autos .
Immendingen nimmt bei der Entwicklung der Mobilität der Zukunft eine Schlüsselrolle ein: Mercedes-Benz Cars bündelt hier die weltweite Fahrzeugerprobung und entwickelt unter anderem alternative Antriebe wie Hybride sowie Elektrofahrzeuge der Produkt- und Technologiemarke EQ weiter. Zugleich werden dort künftige Assistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen erprobt. Das Prüf- und Technologiezentrum Immendingen (PTZ) wurde im September 2018 nach rund dreieinhalbjähriger Bauzeit offiziell eröffnet. Immendingen liegt in Baden-Württemberg, 130 Kilometer südlich von Stuttgart und 40 Kilometer nördlich von Radolfzell am Bodensee.

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