Auto: So schützen Mercedes-Lkw Radfahrer und Co. - Bremsassistent und Abbiegeassistent - Mercedes Arocs ist ein maßgeschneiderter Monstertruck für Baustellen - PressFrom - Deutschland

Auto So schützen Mercedes-Lkw Radfahrer und Co. - Bremsassistent und Abbiegeassistent

14:55  08 november  2019
14:55  08 november  2019 Quelle:   auto-motor-und-sport.de

Citan-Nachfolger wieder mit Renault-Nissan - Neuer kleiner Mercedes-Van

Citan-Nachfolger wieder mit Renault-Nissan - Neuer kleiner Mercedes-Van Mercedes hat einen Nachfolger für den Citan beschlossen. Der wird wieder mit Renault-Nissan entwickelt und kommt auch in einer Elektroversion. © Mercedes Das kleinste Nutzfahrzeug im Mercedes-Programm ist der Citan, den der Autobauer quasi als Ableitung des Renault Kangoo anbietet. Diese Nähe zum französischen Basismodell wurde dem Citan von vielen Kunden angekreidet. Jetzt hat Mercedes beschlossen sein Engagement bei den kleinen Vans fortzuführen und dabei erneut auf den Kooperationspartner Renault-Nissan zu setzen. Allerdings soll der neue van deutlich mehr Mercedes sein.

Radfahrer sind im Verkehr vielen Gefahren ausgesetzt Zahlen des Statistischen Bundesamts besagen, dass im Jahr 2018 in ganz Deutschland 455 Radfahrer zu Tode kamen. Damit zählen sie zu den am

Bei Mercedes -Benz, aktuell der einzige Lkw -Hersteller, der einen Abbiegeassistenten anbietet Der Abbiegeassistent ist aber nur der erste Schritt, er muss schnell mit einer automatischen Bremsung Lkw -Fahrer, Fahrradfahrende und Fußgänger müssen sich gegenseitig deutlich besser sehen können.

Rechtsabbieger-Unfälle: Horror im Stadtverkehr. Im letzten Jahr starben in Deutschland 34 Radfahrer bei solchen Unfällen mit dem Lkw, bei 70 von insgesamt 400 tödlichen Rad-Unfällen waren Lkw zumindest beteiligt. Für Mercedes eindeutig zu viel.

  So schützen Mercedes-Lkw Radfahrer und Co. - Bremsassistent und Abbiegeassistent © Daimler AG

Der Lkw-Hersteller leistet seit Jahrzehnten Pionierarbeit bei der Sicherheitstechnik im Lastkraftwagen. So kam 1981 das ABS, 2000 erstmals ein Spurhalter und Abstandsregeltempomat, 2001 das ESP, 2006 der automatische Bremsassistent mit Radar, der auf langsam fahrende Fahrzeuge reagiert, und 2018 der ABA 5 (Active Brake Assist). Der liefert dank einer Fusion aus Radar und Kamera eine Warnkaskade bis zur Vollbremsung in den Stillstand ab, detektiert stehende Objekte und reagiert selbst auf überraschend die Straße querende Fußgänger.

Mercedes GLB fährt mit 306 PS

Mercedes GLB fährt mit 306 PS Der neue Mercedes GLB steht noch nicht einmal bei den Händlern - und schon hat AMG Hand an den kompakten Geländewagen gelegt. Der Mercedes-Werkstuner zeigt den Siebensitzer auf der Automesse IAA in Frankfurt (12. bis 22. September) als Mercedes AMG GLB. © Foto: Daimler AG Die AMG-Version des Mercedes GLB wird auf der Automesse IAA zu sehen sein. Der Verkauf soll zum Jahreswechsel beginnen, Preise will Mercedes erst im Herbst nennen. Bei der Kraftkur kommt hinter dem typischen AMG-Grill eine deutlich erstarkte Version des 2,0-Loter-Turbos zum Einsatz.

Seit Dezember 2016 ist der Abbiege - Assistent für Mercedes -Benz Lkw verfügbar: Zunächst gab es ihn im Mercedes -Benz Actros für den Fernverkehr Der Fahrer muss Ampeln, Beschilderung, Gegen- und Querverkehr beachten und gleichzeitig Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Seite im Auge behalten.

Ein Abbiegeassistent oder Abbiegeassistenzsystem ist eine sicherheitswirksame technische Einrichtung in Kraftfahrzeugen, die Verkehrsteilnehmer als Radfahrer oder Fußgänger im direkten Umfeld am Fahrzeug erkennt und den Fahrzeugführer akustisch, optisch

Sinnvoll, denn ein mit Tempo 80 einschlagender 40-Tonner hat die kinetische Energie eines Pkw mit 400 km/h. Doch nicht nur bei hohen Tempi, sondern grundsätzlich gilt: „Jeder Unfall ist einer zu viel“, meint auch Stefan Buchner, Leiter Mercedes-Benz Lkw. Unfallvermeidung sei eine gesellschaftliche Verantwortung. Deshalb habe Mercedes bereits innovative technische Lösungen entwickelt und angeboten, bevor der Gesetzgeber sie vorschrieb.

Allerdings sind aufwendige Systeme mit Radar und Kamera teuer und müssen vom Kunden bezahlt werden. Doppelt teuer übrigens: Da Daimler die Systeme von Grund auf selbst entwickelt, kostet das viel Geld, die aufwendigen Komponenten tun ein Übriges. Deshalb sind Systeme wie Abbiegeassistenten und Notbremsassistenten meistens optional, also aufpreispflichtig.

Hier fährt der Elektro-GLB - Erlkönig Mercedes EQB erwischt (2020)

Hier fährt der Elektro-GLB - Erlkönig Mercedes EQB erwischt (2020) Mercedes bringt auf Basis der neuen Elektro-Plattform EVA II den neuen Kompakt-SUV GLB auch als Elektro-Modell EQB ab 2020 an den Start. © ams Aktuell testet Mercedes den EQB noch stark getarnt. Klar jedoch zu erkennen, dass das Modell deutlich höher liegt und auch der Fahrzeugboden Platz für die Batterien einräumt. Der intern X243 genannte Siebensitzer-SUV ist nach dem EQA das zweite Modell auf der neuen Plattform und der zweite Elektro-SUV nach dem EQC. Dieser basiert jedoch auf der EVA I-Basis. Mercedes hatte sich bereits 2017 die entsprechenden Markennamen für die EQ-Baureihe schützen lassen.

Ein Abbiegeassistent könnte Leben retten. "Zukünftig sollte kein Lkw mehr unterwegs sein, der nicht mit einem Abbiegeassistenten ausgerüstet Die Assistenzsysteme sollen Fußgänger und Radfahrer im toten Winkel der Lkw erkennen und den Fahrer warnen beziehungsweise den Laster abbremsen.

Abbiegeassistent mit ABE. Da es immer wieder zu schweren Unfällen zwischen Radfahrern und LKW kommt, haben wir vor 5 Jahren zusammen mit der EDEKA Südbayern, im speziellen mit dem geistigen Vater des Abbiegeassistenten und ausgezeichnet durch die Dekra und den Roten Ritter

Sideguard wird nachrüstbar, ABA 5 Serie

Ein weiteres Problem: Man kann sie nicht sinnvoll nachrüsten. Genauer: Man konnte sie nicht nachrüsten, denn ab dem 01.01.2020 bietet Mercedes für bestimmte, nach 2017 produzierte Modelle (Actros, Arocs und Econic) den seit 2016 lieferbaren Abbiegassistenten Side Guard Assist als werksmäßige Nachrüstlösung an. Interessant vor allem für Kommunalbetriebe, denn ihre Fahrzeuge sind zur Hälfte an tödlichen Radfahrerunfällen beim Abbiegen beteiligt. Übrigens werden Systeme wie diese laut EU-Beschluss ab 2022 für neue Lkw-Typen Pflicht, für alle anderen Lkw ab 2024. Ab dem 01.01.2020 ist bei Mercedes immerhin der ABA-5-Bremsassistent beim Actros europaweit Serie.

Der Notstopper: Bremsassistent

Entwickler Dr. Rainer Müller-Finkeldey liefert Argumente für das System: Bei Datenauswertungen von fast 100.000 Actros mit ABA 4 hätte man etwa 15 Millionen Warnungen registriert, eine Million Teilbremsungen sowie über 10.000 echte Notbremsungen erkennen können. Und was das Thema der Abschaltung solcher Sicherheitssysteme angeht, ergab dieser große Feldversuch klar Entwarnung. Nur etwa ein Prozent der Fahrer schaltet den Notbremser ab. Anders sieht es beim Abstandsregeltempomaten aus, den viele Trucker deaktivieren, um näher an den Vordermann heranzukommen und Transportgeschwindigkeit zu gewinnen.

Tödliches Ausweichmanöver: Elster attackiert Radfahrer – 76-Jähriger tot

Tödliches Ausweichmanöver: Elster attackiert Radfahrer – 76-Jähriger tot Bei dem Sturz zog sich der 76-Jährige schwere Kopfverletzungen zu.

Abbiegeassistenten können Unfälle zwischen Lkw und Radfahrern verhindern. Der Lkw - Abbiegeassistent soll den Fahrer eines Lkw auf Radfahrer hinweisen, die sich rechts neben dem Fahrzeug befinden und ihn Anzeige ADAC Unfallschutz. In allen Lebenslagen individuell geschützt .

In Hamburg ist ein Radfahrer gestorben, weil ein Lkw ihn beim Abbiegen überrollt hat. Wir haben einen Lkw -Fahrer gefragt, warum es immer wieder Im Hamburger Stadtteil Stellingen ist Mitte März ein 48-jähriger Radfahrer gestorben, nachdem er von einem rechts abbiegenden Lastwagen überrollt wurde.

Der Seiten-Checker: Abbiegeassistent

Während dies vorwiegend ein Thema auf der Autobahn ist, hilft der Abbiegeassistent vor allem in der Stadt. Fährt der Actros auf eine Kreuzung zu und setzt der Fahrer den Blinker rechts, checken die beiden seitlich vor der Hinterachse montierten Nahbereichs-Radare den gesamten Bereich neben dem Zug sowie kurz davor und dahinter. Befindet sich dort etwa ein Radfahrer und droht eine Kollision, dann warnt das System im Spiegelmonitor zunächst mit gelbem Licht, dann eindringlich mit rotem und einem akustischen Signal. Ach ja, das System erkennt auch die Schleppkurve des Aufliegers, warnt vor potenziellen Hindernissen darin. Getreu dem Credo, das Müller-Finkeldey erläutert, nämlich die Aufmerksamkeit des Fahrers dahin zu lenken, wo es kritisch werden könnte.

Kamera und Monitor serienmäßig

Dabei helfen beim neuen Actros die Kameras und Monitore der serienmäßigen sogenannten Mirror-Cam, die die konventionellen Spiegel ersetzen. Die Vorteile: praktisch kein toter Winkel mehr dank Weitwinkel, einfacher Wechsel der Perspektive und dank virtueller Schwenkfunktion ein perfekter Blick bis zum Ende des Aufliegers beim Kurvenfahren. Das erleichtert dem Fahrer die Einschätzung des Kurvenradius und verhindert, dass sich dort doch ein anderer Verkehrsteilnehmer unerkannt hinschmuggelt.

Strafen bei Vergehen im Straßenverkehr steigen .
Verkehrssünder müssen sich auf härtere Strafen einstellen, wenn sie Rettungsgassen nutzen oder falsch parken. Die Bundesregierung beschloss einen entsprechenden Vorschlag von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), dem aber noch die Bundesländer zustimmen müssen. © Foto: Wolfgang Kumm/dpa Vor allem für Falschparker kann es in Zukunft teurer werden. Zudem sollen Radfahrer in der Stadt sicherer und schneller unterwegs sein, und eine neue Regelung für die Busspur soll Fahrgemeinschaften schneller vorankommen lassen. Das Verkehrsministerium will, dass die Änderungen rasch in Kraft treten.

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