Auto Marquez-Brüder starten für Repsol Honda - MotoGP 2020 - Teams, Fahrer, Kalender und TV-Übertragung

18:40  20 november  2019
18:40  20 november  2019 Quelle:   motorradonline.de

So sieht die Serienversion aus - Honda E (2020)

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Joan Mir setzte sich beim Start in seine zweite MotoGP-Saison mit P5 in Szene © Suzuki Racing Joan Mir setzte sich beim Start in seine zweite MotoGP-Saison mit P5 in Szene

Nachdem Alex Rins und Joan Mir den neuen Suzuki-Motor am ersten MotoGP-Testtag in Valencia bereits ausprobiert hatten, ging es tags darauf vor allem um die richtige Abstimmung. "Wir haben an der Elektronik gearbeitet, um die Leistung des neuen Motors besser zu nutzen", erklärt Rins, der den Test auf Platz sechs abschloss.

Mit einer persönlichen Bestzeit von 1:30.503 Minuten fehlten ihm 0,654 Sekunden auf Spitzenreiter Maverick Vinales (Yamaha). "Ich fühle mich wohl auf dem Motorrad. Ich bin schnell, habe aber immer noch Spielraum nach oben. Es geht in die richtige Richtung", sagt Rins.

Datenanalyse: Der Highsider von Marc Marquez in Thailand

  Datenanalyse: Der Highsider von Marc Marquez in Thailand Die von Alpinestars zur Verfügung gestellten Daten zum Thailand-Sturz von MotoGP-Star Marc Marquez offenbaren den erstaunlichen Fortschritt in puncto SicherheitNach dem brutalen Sturz, der sich in Kurve 7 des Chang International Circuit zutrug und der Erstuntersuchung im Medical-Center der Strecke wurde Marquez zur genauen Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Dort wurde er von den Ärzten für fit erklärt.

Bereits am Vortag hatte der Spanier dem neuen Motor ein gutes erstes Zeugnis ausgestellt, räumte aber ein, dass das Motorrad mit mehr Leistung noch etwas instabil sei. "In dieser Hinsicht ist uns ein guter Schritt nach vorn gelungen", analysiert der Suzuki-Pilot und zieht ein positives Fazit: "Mit der Arbeit in diesen zwei Testtagen bin ich zufrieden."

Alex Rins © Suzuki Racing Alex Rins

Neuer Motor für mehr Topspeed und bessere Beschleunigung

Für den neuen Motor spricht er den Ingenieuren und auch Sylvain Guintoli, der ihn bereits in Motegi fuhr, ein großes Lob aus: "Suzuki hat mit dem neuen Motor gute Arbeit geleistet. Genauso unser Testfahrer, der bei der Entwicklung geholfen hat." Wäre morgen ein Rennen, mit welchem Motor würde er fahren? "Mit dem Neuen."

Head-up-Display für Motorräder - Honda Patent

  Head-up-Display für Motorräder - Honda Patent Head-up-Displays kennt man aus dem Automobilbereich schon lange. Auch verschiedene Helmhersteller arbeiten an dieser Technik. Honda hat sich nun ein System patentieren lassen, das direkt am Motorrad angebracht wird. © Honda Die Informationsflut im Straßenverkehr nimmt immer mehr zu, auch wenn man auf dem Motorrad unterwegs ist. Reichten früher Basisdaten wie Geschwindigkeit und Drehzahl sowie einige wenige Kontrollleuchten, die von analogen Uhren und kleinen Glühlämpchen angezeigt wurden, so hat sich heutzutage das Datenvolumen, das der Fahrer bewältigen muss, vervielfacht.

"Es sieht so aus, als würden wir in keinem Bereich etwas verlieren. Dafür sind wir auf den Geraden und auch in der Beschleunigung etwas besser", sagt Rins. "Allerdings ist es auf dieser Strecke nicht einfach, einen klaren Unterschied zu sehen, was den Topspeed angeht."

Etwas zurückhaltender äußert sich Suzuki-Teamkollege Mir. Zwar berichtet auch er von einem guten ersten Eindruck über den neuen Motor, noch sei es aber zu früh, ein definitives Urteil zu fällen. Den Test in Valencia beendete der Spanier einen Platz vor Rins auf Rang fünf. Sein Rückstand auf die Bestzeit lag bei 0,578 Sekunden.

Kein Rookie mehr: Mir kann Suzuki mit Feedback besser helfen

"Mir ist eine gute Rundenzeit gelungen und ich war konstant unterwegs. Jetzt wird es darum gehen, das auch in Jerez unter Beweis zu stellen. Dort wollen wir auch weiter am Chassis arbeiten", verrät Mir. Beim Valencia-Test hatte Suzuki noch kein komplett neues Chassis in petto, wohl aber einzelne Teile, die eine Verbesserung brachten.

So berichteten beide Suzuki-Piloten über Fortschritte beim Turning, vor allem in langsamen Kurven. "Alex und ich arbeiten an den gleichen Dingen. Unser Feedback ist ähnlich", verrät Mir in dem Zusammenhang. "Nach einem Jahr Erfahrung kann ich mich besser einbringen, um das Motorrad zu verbessern. Das ist sehr positiv."

Nun hoffen beide, die guten Eindrücke beim Test in Jerez kommende Woche bestätigen und sich weiter steigern zu können. Mit Blick auf 2020 sagt Rins: "Wir haben noch in jedem Bereich Luft nach oben. Auf der Bremse konnten wir uns hier definitiv steigern, auch beim Topspeed."

Neue Fireblade und überarbeitete Bestseller - Honda im Modelljahr 2020 .
2020 stehen die Zeichen auf Sport: Honda bringt eine überraschend heftig angespitzte Fireblade. Ansonsten kümmert man sich um die Bestseller, die wir in Deutschland zum Teil gar nicht wirklich auf dem Schirm haben. © Honda. Wie auch schon in der Vergangenheit öfters passiert, hatte die bisherige Fireblade den Anschluss im hart umkämpften Sportlermarkt langsam, aber sicher verloren. Zeit also für einen Paukenschlag. Und hier ist er: 217 PS! Dazu ein wahres Technik-Fest, das wirklich alles bietet, was der Sportler-Markt gerade im Angebot hat. Der Industriegigant kann es immer noch, wenn er denn möchte.

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