Auto Cal Crutchlow auf der Honda NSR500 von Eddie Lawson: "Sehr spektakulär"

12:50  05 dezember  2019
12:50  05 dezember  2019 Quelle:   motorsport-total.com

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Es ist toll wenn schöne Momente festgehalten und wieder erlebt werden können. Die Abfahrt am Hochjoch zum Kropfen ist nicht besonders steil und auch nicht sehr spektakulär , aber trotzdem durch die sehr unterschiedlichen Gebiete extrem spaßig und cool. Einfach nur Fun ganz easy!

Eines der Highlights des American Fan Fests 2017: Dragster-Pilot Gerd Habermann zeigt, was sein Schulbus mit Turbine alles kann. Abartige Lautstärke und sehr spektakulär ! Viel Spaß beim Anschauen! Die Videos wurden am Sonntag von der Haupttribüne aus gemacht.

In Motegi durfte Cal Crutchlow die Honda NSR500 von 1989 fahren © LCR In Motegi durfte Cal Crutchlow die Honda NSR500 von 1989 fahren

Zwischen den Grands Prix von Malaysia und Thailand flog Cal Crutchlow nach Japan. Im Rahmen des "Thanks Day" von Honda durfte der Brite auf dem TwinRing Motegi auf die NSR500 steigen und einige Runden drehen. Mit diesem Motorrad war Eddie Lawson im Jahr 1989 Weltmeister geworden.

"Es war unglaublich und ein großes Privileg, die NSR fahren zu dürfen", sagt Crutchlow. "Als ich aufgewachsen bin, habe ich verfolgt, wie die Jungs diese 500er gefahren sind. Ich dachte mir schon immer, dass diese Motorräder spektakulär aussehen. Jetzt weiß ich, dass sie spektakulär sind. Das Motorrad ist fantastisch, aber ich kann mir nicht vorstellen, 1989 damit Rennen zu fahren."

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Die Außenseite sieht nicht sehr spektakulär aus und es befindet sich in einem flachen Gebiet mit extremen Gezeiten. Es liegt zudem auf dem Kopf, der Innenraum ist daher schwer zu erreichen. Jedoch wird man den Sinn erst verstehen, wenn man tatsächlich in das Innere des Wracks vordringt.

"Das sah sicher sehr spektakulär aus, aber der Pilot hatte die Maschine jederzeit unter Kontrolle. Für die Passagiere, die sicher ordentlich durchgeschüttelt wurden, bestand nie eine Gefahr, sagte Markus Wahl von der Pilotenvereinigung Cockpit dem "Express".

Die alten Zweitakter sind aus technischer Sicht nicht mit den aktuellen MotoGP-Motorrädern zu vergleichen. Elektronik gab es damals überhaupt keine. Der Fahrer musste die giftige Leistungsentfaltung selbst mit dem rechten Handgelenk kontrollieren. Der Honda-Motor von 1989 leistete rund 150 PS.

"Als sie mir gesagt haben, dass ich die NSR500 fahren darf, war ich im ersten Moment erschrocken, weil es ein komplett anderes Motorrad ist, als ich jemals in meinem Leben gefahren bin. Und es war auch komplett anders", sagt Crutchlow. "Es fühlte sich nicht schnell an, aber die Leistung war wie bei einem Elektromotor. Die Leistungsentfaltung war unglaublich."

"Ungewohnt war, dass es keinen Quickshifter gab und ich beim Runterschalten die Kupplung betätigen musste. Auf den Fotos sieht man, dass ich vier Finger auf dem Kupplungshebel hatte. Am meisten hat mich beeindruckt, wie komfortabel sie war. Darauf zu sitzen und wie sie um die Kurven fuhr. Es war ein Privileg, dieses Motorrad zu fahren. Es hat viel Spaß gemacht und war etwas Besonderes."

Cal Crutchlow Honda NSR500 © LCR Cal Crutchlow Honda NSR500

Die Honda NSR500 zählt bis heute zu den erfolgreichsten Bikes in der Geschichte der Motorrad-WM. Ab 1984 wurden mehr als 130 Siege, zehn Fahrer- und elf Herstellertitel auf ihr errungen, bis sie das Ende der Zweitakter im Jahr 2002 in den Ruhestand schickte.

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