Auto Leichter und vielleicht elektrisch - Neuer Mazda MX-5 (NE) ab 2022

15:30  05 dezember  2019
15:30  05 dezember  2019 Quelle:   auto-motor-und-sport.de

Hyundai 45: Elektrisch angetriebene Coupé-Studie auf der IAA 2019

Hyundai 45: Elektrisch angetriebene Coupé-Studie auf der IAA 2019 Rollendes Wohnzimmer mit Drehsesseln und Sofa 1/29 BILDERN © Motor1.com/Hersteller Hyundai 45 (2019) 2/29 BILDERN © Motor1.com/Hersteller Hyundai 45 (2019) 3/29 BILDERN © Motor1.com/Hersteller Hyundai 45 (2019) 4/29 BILDERN © Motor1.com/Hersteller Hyundai 45 (2019) 5/29 BILDERN © Motor1.com/Hersteller Hyundai 45 (2019) 6/29 BILDERN © Motor1.com/Hersteller Hyundai 45 (2019) 7/29 BILDERN © Motor1.

Der nächste Mazda MX-5 mit dem internen Code NE dürfte frühestens ab 2022 auf den Markt kommen. Doch schon jetzt gibt es erste Infos zum Nachfolger des ND.

  Leichter und vielleicht elektrisch - Neuer Mazda MX-5 (NE) ab 2022 © Mazda

Mit dem MX-5 haben die Japaner bereits seit 1989 einen Roadster im Programm, der Fahrspaß zu einem niedrigen Preis bietet. Und nach über 30 Jahren ist der Erfolg deutlich zu sehen, schließlich wurden weltweit fast 1,1 Millionen Modelle abgesetzt – hauptsächlich in den USA und in Europa.

Mazda MX-5 wächst nicht

Schon zum Start des MX-5 NA wurde dem Roadster zudem der Stempel Leichtbau aufgedrückt. Nun, fünf Generationen später, ist der Mazda MX-5 von 955 Kilo auf rund 1.000 Kilo angewachsen – stellt aber immer noch ein Leichtgewicht dar. Und das will Mazda auch mit dem neuen MX-5 wieder erreichen, beziehungsweise das Gewicht im Vergleich zum ND dank weiterer Leichtbaumaterialien und Karbon etwas senken. Wobei die Größe des Zweisitzers gleich bleiben soll. Derzeit misst das Modell 3.915 mm in der Länge, 1.735 mm in der Breite und 1.225 mm in der Höhe. Der Radstand beträgt 2.310 mm.

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Und genau dieser Leichtbau bringt Mazda in die Bredouille: Denn, um seinen offenen Bestseller zukunftsfähig zu machen, ist eine Elektrifizierung nahezu unumgänglich. Die bedeutet aber auch, dass schwere Batterien Einzug halten werden. Ichiro Hirose, Chef für Forschung und Entwicklung (F&E) bei Mazda, sagt: „Das geringe Gewicht und die kompakte Größe sind die wesentlichen Elemente des MX-5. Selbst wenn wir die Elektrifizierung machen, müssen wir sichergehen, dass wir das [... niedrige ..] Fahrzeuggewicht erreichen. Marken und Designchef Ikuo Maeda scheint aufgrund der sich ändernden öffentlichen Meinung zu einem elektrifizierten Antrieb zu tendieren. “Die Präferenzen von Sportwagen-Kunden ändern sich, daher müssen wir über diese gesellschaftlichen Veränderungen nachdenken.„ Man wolle den besten Antriebsstrang haben, um das Modell leicht zu halten und gleichzeitig “die unterschiedlichen Anforderungen und Vorlieben für andere Optionen ausloten„.

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Stoffdach scheint gesetzt

Für Hirose ist daher eines klar, auch wenn derzeit noch nichts in Sachen Antriebsstrang entschieden ist, “wir müssen ein Auto bauen, das die Kunden ohne Umweltsorgen besitzen können„, so der F&E-Chef gegenüber der Autocar. Fraglich ist noch, ob der neue Roadster tatsächlich den internen Code “NE„ erhält, schließlich gilt dieses Kürzel zusammen mit “NF„ bereits für die modifizierte ND-Basis des Fiat 124 beziehungsweise des Abarth 124.

Nicht fraglich ist indes, dass bis 2022 das Design des Roadsters sich deutlich ändern wird, ohne die ursprüngliche DNA des Modells zu verleugnen. Es bleibt bei der Roadster-Auslegung und dem Stoffdach, ggf. bleibt auch der RF wieder als limitierte Version erhalten. Erste Hinweise auf die Designrichtung gibt der Mazda MX-30 – weitere Studien dürften folgen.

Übrigens: Mazda geht in den nächsten Jahren neue Wege und stößt ins Segment der Premium-Hersteller vor. Dazu bauen sie eine Heckantriebsplattform, die neben einem 48-Volt-Hybridsystem auch Plugin-Hybride vorsieht. Neben einem größeren SUV und einem Mazda 6 Coupé könnte auch ein Sportwagen über dem MX-5 in Frage kommen (>>> mehr dazu hier).

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Mit dem BMW i Interaction EASE gibt die BMW Group einen Ausblick auf die Zukunft, in der autonome Fortbewegung längst Teil des Alltags ist. Dass es sich dabei nicht bloß um Studien, sondern auch um konkrete Konzepte handelt, stellt der Premiumhersteller mit dem BMW X7 ZeroG Lounger eindrucksvoll unter Beweis. Denn der Sitz, der erstmalig ein absolut individuelles Liege- und Relax-Erlebnis in einem BMW-Fahrzeug ermöglicht, wird definitiv in den kommenden Jahren in Serie gehen. Gleich zwei BMW X7 sind auf der diesjährigen CES in Las Vegas mit einen ZeroG Lounger ausgestattet und stehen dort für Probefahrten zur Verfügung. Wer in dem Komfort-Sitz Platz nimmt, hat die Möglichkeit, ihn in eine bequeme Liegeposition von 40 respektive 60 Grad nach hinten zu bewegen. Der im Sitz ebenfalls integrierte Sicherheitsgurt passt sich der jeweiligen Liegeposition an und bietet so auch während der Fahrt ein Maximum an Sicherheit. Tatsächlich erfüllt der BMW X7 ZeroG Lounger bereits alle erforderlichen Sicherheitsstandards, die durch neue und innovative Sicherheitskonzepte erfüllt werden. Dazu gehören neben der Integration des Sicherheitsgurtes im Sitz auch ein Cocoon-Airbag, der den Fahrgast im Falle eines Unfalls ganzheitlich schützt, sowie einen effizienten Energieabbau über die Sitzschiene im Falle eines Crashs.

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