Auto Und es hat „Boom“ gemacht - Schlechte Kombination aus Duftspray und Zigarette

17:20  17 dezember  2019
17:20  17 dezember  2019 Quelle:   auto-motor-und-sport.de

Ablenkungsgefahr nicht unterschätzen

  Ablenkungsgefahr nicht unterschätzen Fällt Rauchern eine brennende Zigarette am Autosteuer während der Fahrt aus der Hand, kann es schnell brenzlig werden. Denn sie kann auf den Sitz, zwischen die Beine oder auf den Boden fallen. © Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn Nicht ungefährlich: Rauchen im Auto kann den Fahrer ablenken. Das alles seien «hochgefährliche Situationen», wenn man nicht unverzüglich das Auto sicher zum Stehen bringen könne, warnt der ADAC. Auch Panikreaktionen seien nicht auszuschließen.Aber allein der Griff zur Zigarette und zum Feuerzeug könne schon von der aufmerksamen Autofahrt ablenken.

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So zerstört man sein Auto zuverlässig mit nur zwei einfachen Zutaten. Ein Seat-Fahrer in Großbritannien hat unrühmlich gezeigt was passiert, wenn eine Überdosis Duftspray im Fahrzeuginnenraum auf eine brennende Zigarette trifft.

  Und es hat „Boom“ gemacht - Schlechte Kombination aus Duftspray und Zigarette © Twitter / ams

Das Wichtigste vorne weg: Der Fahrer wurde mit nur leichten Verletzungen aus dem Fahrzeug befreit. Hätte also wesentlich schlimmer ausgehen können. Dennoch sei der Vorfall im britischen Halifax all jenen eine Warnung, die ihr Cockpit gerne mit Duftspray einnebeln. Zündet man sich in der Duftwolke nämlich eine Zigarette an, kommt es zu einer sogenannten Verpuffung. Damit wird eine Verbrennungsreaktion beschrieben, mit der zwar kein relevanter Druckaufbau, aber eine Volumenerweiterung einher geht. Dabei können sich die entstehenden Gase mit einer Geschwindigkeit von bis zu einem Meter pro Sekunde ausdehnen.

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Das Ergebnis ist auf dem Twitter-Foto der BBC zu sehen; dem Seat ist buchstäblich der Kragen geplatzt. Sämtlicher Scheiben hat sich der Kompaktwagen auf einmal entledigt, zudem hat das entzündete Gemisch mehrere Karosserieteile verbogen. Wenn man sich das Foto betrachtet, ist es schon ein Wunder, dass dem Fahrer nichts Schlimmeres zugestoßen ist. Dass Rauchen schlecht für die Gesundheit ist, dürfte er aber spätestens jetzt gelernt haben.

Ein kleiner Funke genügt

Auf der anderen Seite ist der Vorfall aber auch ein Beleg für die hervorragende Abdichtungsarbeit der Seat-Ingenieure. Die Spaltmaße dürften sich im Minimal-Bereich bewegen. Aber Spaß beiseite, die Gefahr ist real. Unfälle nach übermäßigem Einsatz von Deodorant in Kombination mit Tabakgenuss gab es auch bereits hierzulande. Das Risiko besteht auf Grund des in Spraydosen enthaltenen Propan- oder Butan-Gases, denn das ist leicht entzündlich. Ist die Konzentration in der Luft hoch genug, reicht bereits ein kleiner Funke, um das Unheil in Gang zu setzen. Ob dabei Deodorant oder Haarspray im Spiel ist, macht keinen Unterschied.

Um im Auto für einen angenehmen Duft zu sorgen, sind die guten alten Wunderbäume eine sichere Alternative ohne Explosionsgefahr. Manche Hersteller haben sogar Duftspender für die Lüftungsgitter im Zubehör-Angebot – auch hier besteht keine Verpuffungsgefahr. Am besten nehmen Sie Spraydosen, egal mit welchem Inhalt, gar nicht erst mit ins Fahrzeug. Denn auch ohne aktives Sprühen besteht beispielsweise an heißen Tagen eine Explosionsgefahr.

Nachfrage nach E-Zigaretten bricht ein .
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