Auto Rallye Dakar: Matthias Walkner bleibt Gesamt-Sechster

15:40  14 januar  2020
15:40  14 januar  2020 Quelle:   kurier.at

Walkner erneut als Mitfavorit zur "Dakar"

  Walkner erneut als Mitfavorit zur Walkner erneut als Mitfavorit zur "Dakar"Die Rallye Dakar hat Matthias Walkner Glücksgefühle, aber auch schwere Verletzungen und enorme Schmerzen beschert. Vor seiner sechsten Teilnahme an dem Extrembewerb steht bei dem KTM-Werksfahrer aber ausschließlich das Positive im Vordergrund. "Seit dem ersten Start habe ich nicht mehr so eine Vorfreude gespürt", sagte Mitfavorit Walkner vor dem Auftakt am Sonntag in Jeddah.

Matthias Walkner wird 1986 in Kuchl im Salzburger Land geboren. Als Jugendlicher strebt er eine Karriere als Skirennläufer an. Rallye - Dakar -Champion. Der Schlüsseltag ist die zehnte Etappe. Matthias trifft in der Navigation bei der entscheidenden Note die richtige Wahl und kann sich einen

Ricky Brabec baut seinen Vorsprung in der Gesamtwertung am siebten Dakar -Tag aus - Matthias Walkner startet mit Honda behielt auch im Laufe der siebten Etappe der Rallye Dakar in Saudi-Arabien das Kommando. Joan Barreda sicherte sich den Tagessieg, während sein Teamkollege Ricky

Der Chilene Pablo Quintanilla widmet seinen Tagessieg dem am Sonntag tödlich verunglückten Paulo Goncalves.

Matthias Walkner büßte erneut Zeit auf die Spitze ein.  © GEPA pictures / GEPA pictures/ Red Bull Matthias Walkner büßte erneut Zeit auf die Spitze ein.

Der Chilene Pablo Quintanilla hat am Dienstag auf der neunten Etappe der Rallye Dakar seinen ersten Motorrad-Etappensieg bei der Auflage in Saudi-Arabien eingefahren. Der Husqvarna-Pilot hat als Gesamt-Zweiter aber noch 20:53 Minuten Rückstand auf Ricky Brabec (USA/Honda), den Tages-Vierten. Quintanilla widmete seinen Erfolg dem am Sonntag tödlich verunglückten Paulo Goncalves.

Der Salzburger Matthias Walkner, der zuletzt mit Atemwegsproblemen zu kämpfen gehabt hatte, kam nach dem Abschnitt von Wadi Al Dawasir nach Haradh (886 km) mit 410 Kilometern Sonderprüfung mit 8:07 Minuten Rückstand auf den zehnten Rang. In der Gesamtwertung blieb der KTM-Werksfahrer Sechster, sein Rückstand auf Brabec wuchs aber auf 37:16 Minuten an.

Alonso zum Auftakt Elfter

  Alonso zum Auftakt Elfter Dschidda. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso hat bei der Rallye Dakar einen gelungenen Auftakt hingelegt. Der Spanier belegte auf der ersten Etappe den elften Platz. © FRANCK FIFE Fernando Alonso im Toyota. Im Ziel der Etappe von Dschidda nach Al-Wadschh lag Toyota-Pilot Fernando Alonso 15:27 Minuten hinter dem überraschenden Tagessieger Vaidotas Zala aus Litauen.Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah (Toyota) aus Katar lag auf den ersten Wertungsprüfungen klar auf Bestzeitkurs, verlor durch einen Reifenschaden aber Zeit und beendete die Etappe auf Rang vier, 5:33 Minuten hinter der Spitze.

Matthias Walkner (KTM) beendete den siebten Tag als Zweiter, machte aber kaum Zeit auf Brabec gut. Der Beginn in die zweite Woche wurde von einem tragischen Kevin Benavides klassierte sich als Sechster . Allerdings hatte Benavides an der Unfallstelle von Goncalves angehalten, um zu helfen.

Der Salzburger Matthias Walkner gibt nun Einblick in sein Innenleben, lässt die erste Woche Revue passieren und spricht über seinen Gesundheitszustand. Der Unfalltod von Paulo Goncalves sei ein rabenschwarzer Tag für die gesamte Motorsport-Welt Walkner kämpft mit Fieber bei Rallye Dakar .

Um Risikominderung bemüht

Walkner hatte am rennfreien Vortag - die 8. Etappe war nach dem tödlichen Unfall annulliert worden - erklärt, er versuche, an jedem Tag alles herauszuholen. "Ich bin aber einer, der sich zwei bis drei Prozent aufbehält, um so etwas wie 2016, als ich mir den Oberschenkel gebrochen habe, zu vermeiden", betonte der Sieger von 2018 und Vorjahres-Zweite. Ganz gefeit sei man vor schweren Stürzen freilich nie. "Aber dafür trainiere ich das ganze Jahr, um das Risiko so gering wie möglich zu halten."

Quintanilla hatte sich im Finish aus einem Spitzen-Quartett abgesetzt und gewann 1:54 Minuten vor dem Vorjahressieger Toby Price ( KTM). "Es war ein spezieller Tag und nicht einfach, den Rhythmus zu finden. Es war schwierig, sich zu konzentrieren, nach dem, was Paulo passiert ist. Ihm widme ich diesen Sieg", erklärte der 33-jährige Werksfahrer der KTM-Tochterfirma.

Bei den Autos übernahm der Katarer Nasser Al-Attiyah mit seinem Toyota die Führung von dem weit zurückgefallenen Spanier Carlos Sainz (Mini).

Rallye Dakar 2020: Toby Price rückt Ricky Brabec mit Tagessieg näher .
Toby Price gewinnt die fünfte Etappe der Rallye Dakar und verkürzt den Rückstand auf Ricky Brabec - Sam Sunderland nach Sturz ausgeschieden Licht und Schatten für KTM auf der fünften Etappe der Rallye Dakar in Saudi-Arabien. Während Toby Price mit seinem zweiten Tagessieg auf den zweiten Gesamtrang kletterte, ist die Rallye für Sam Sunderland nach einem Sturz zu Ende. Honda-Pilot Ricky Brabec verteidigte Platz eins in der Gesamtwertung. Matthias Walkner verbesserte sich auf Rang sechs.Die fünfte Etappe führte 564 Kilometer von Al-'Ula nach Ha'il. 353 Kilometer betrug der gezeitete Abschnitt.

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