Auto Facebook: Zuckerberg: "Wir akzeptieren, dass wir künftig mehr Steuern bezahlen"

18:20  14 februar  2020
18:20  14 februar  2020 Quelle:   msn.com

Bezahlen per Selfie: Nestlé startet Pilotprojekt in Europa

  Bezahlen per Selfie: Nestlé startet Pilotprojekt in Europa In einem Nestlé-Supermarkt in Spanien können Kunden künftig per Gesichtserkennung bezahlen. Das Pilotprojekt der Caixa Bank und Nestlé Spanien ist das erste dieser Art in Europa. Kunden benötigen zur Bezahlung nur eine App, die ihre biometrischen Daten vorher speichert. Mehr Artikel von Business Insider findet ihr hier. In der spanischen Provinz Barcelona können Supermarktkunden nun erstmals via Gesichtserkennung bezahlen. Kredit-, EC-Karten oder Bargeld sind in dem Nestlé-Markt in der Stadt Esplugues de Llobregat nicht mehr nötig.

"Wir möchten, dass der OECD-Prozess erfolgreich ist, sodass wir künftig ein stabiles und zuverlässiges System haben", so Zuckerberg weiter. "Und wir akzeptieren , dass ein neues Regelwerk bedeuten könnte, dass wir künftig mehr Steuern bezahlen , und dies in unterschiedlichen Ländern."

Zuckerberg : " Wir akzeptieren , dass wir künftig mehr Steuern bezahlen ". Seit Langem gibt es harsche Kritik aus Europa an Facebook . Nun beteuert Konzernchef Zuckerberg , dass auch er eine Steuerreform begrüße.

Mark Zuckerberg: © dpa Mark Zuckerberg:

• Facebook-Gründer Mark Zuckerberg kommt an diesem Samstag zur Münchner Sicherheitskonferenz.

• Dort will er mit den Staats- und Regierungschefs sowie Vertretern der EU-Kommission über die Besteuerung von Digitalkonzernen sprechen.

Zuckerberg: "Wir akzeptieren, dass wir künftig mehr Steuern bezahlen"

Angesichts der massiven Kritik wegen der mangelhaften Besteuerung der amerikanischen Tech-Konzerne in Europa bemüht sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg um Schadensbegrenzung. An diesem Samstag kommt er zur Münchner Sicherheitskonferenz und will die europäischen Politiker davon überzeugen, dass Facebook ein guter Steuerzahler sei. In München und anschließend in Brüssel sind Treffen mit Staats- und Regierungschefs sowie Vertretern der EU-Kommission vorgesehen.

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  Das Facebook-Experiment: Lassen sich Emotionen fremdsteuern? Täglich führen sie Tausende Experimente durch – die Datenanalysten von Facebook. Unser Alltag ist zu einem Testfeld und Millionen Menschen zu Versuchsobjekten geworden – ohne davon das Geringste zu ahnen. WdW deckt die drastischsten Fälle auf. Diese Woche: Das Facebook-Experiment. Etwa jeder sechste Mensch der Erde „lebt“ bei Facebook. Insgesamt besitzen also mehr als eine Milliarde Menschen eine zweite Staatsbürgerschaft, der sie im Schnitt jeden Tag 17 Minuten ihrer Zeit widmen.

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Digitalkonzerne wie Facebook und Google zahlen anders als viele Industriebetriebe auf ihre Milliardengewinne in Europa besonders wenig Steuern. Traditionell werden die Gewinne von Unternehmen in dem Land besteuert, in dem sie ihren Hauptsitz oder eine Produktion haben. Digitalkonzerne aber agieren über das Internet weltweit. Sie legen ihre Zentralen gerne in Staaten mit niedrigen Steuersätzen, zum Beispiel Irland oder die Niederlande. Laut Zahlen der EU-Kommission zahlen sie effektiv im Schnitt zehn Prozent Steuern, andere Unternehmen dagegen mehr als 20 Prozent.

Dem will Zuckerberg in München widersprechen. Facebook zahle alle Steuern, die gesetzlich vorgegeben sind; in den vergangenen fünf Jahren seien dies durchschnittlich mehr als 20 Prozent gewesen. Es sei auch nicht richtig, dass Facebook gegen eine Änderung des bestehenden Steuersystems sei. Im Hintergrund räumen Facebook-Vertreter ein, dass ihnen das in Europa niemand glaube.

Darum tragen erfolgreiche Menschen immer das Gleiche – ihr solltet euch ein Beispiel daran nehmen

  Darum tragen erfolgreiche Menschen immer das Gleiche – ihr solltet euch ein Beispiel daran nehmen Mark Zuckerberg mag Jeans, graue T-Shirts und dunkelblaue Kapuzenpullis. Steve Jobs trug gern schwarze Rollkragenpullis und Obama schlüpft immer in den gleichen Anzug-Typ. Aber warum ist der Kleiderschrank erfolgreicher Menschen eigentlich so mager bestückt? Mark Zuckerberg hat die Begründung auf die Frage, warum er so viele gleiche T-Shirts besitze, auf seiner ersten öffentlichen Frage-Antwort-Runde selbst beantwortet. „Ich streiche Unwichtiges aus meinem Leben, damit ich mich auf alle nötigen Entscheidungen konzentrieren kann, die dem sozialen Netzwerk dienen“, erklärte der Facebook-Gründer.

In München will Zuckerberg deshalb laut Redemanuskript sagen: "Ich verstehe, dass es Frustration darüber gibt, wie Tech-Unternehmen in Europa besteuert werden. Auch wir wollen eine Steuerreform und ich begrüße, dass die OECD sich damit befasst." Die Industrieländerorganisation sucht derzeit eine einheitliche Linie in dieser Frage. "Wir möchten, dass der OECD-Prozess erfolgreich ist, sodass wir künftig ein stabiles und zuverlässiges System haben", so Zuckerberg weiter. "Und wir akzeptieren, dass ein neues Regelwerk bedeuten könnte, dass wir künftig mehr Steuern bezahlen, und dies in unterschiedlichen Ländern."

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