Auto Oberverwaltungsgericht stoppt Rodungsarbeiten für Tesla-Werk

00:45  17 februar  2020
00:45  17 februar  2020 Quelle:   rp-online.de

Tesla will Elektro-Pickup vorstellen

  Tesla will Elektro-Pickup vorstellen Los Angeles. Die schweren Wagen mit meist offener Ladefläche sind der zentrale Geldbringer für Ford, General Motors und Fiat Chrysler in den USA. Elon Musk gab dem Tesla-Pickup den Namen „Cybertruck“. © FREDERIC J. BROWN Tesla-Chef Elon Musk (Archivfoto). Los Angeles (dpa) - Tesla-Chef Elon Musk will seinen Plan für die Attacke im wichtigsten Markt amerikanischer Autokonzerne präsentieren. Musk kündigte die Premiere eines elektrischen Pickups von Tesla an (ab 5.00 Uhr am Freitag MEZ).Musk gab dem Tesla-Pickup den Namen „Cybertruck“ und versprach ein futuristisches Design.

Sonntag, 16. Februar 2020 Oberverwaltungsgericht stoppt Rodungsarbeiten für Tesla - Werk | Sky Österreich Autos Grünheide. Am Freitagabend noch konnten der

Die Rodungsarbeiten für die Tesla -Fabrik in Brandenburg müssen erst einmal gestoppt werden. Das entschied das zuständige Oberverwaltungsgericht am Samstag. Noch am Freitagabend hatte das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) einen Stopp der Arbeiten abgelehnt.

Grünheide. Am Freitagabend noch konnten der Investor und Brandenburgs Landesregierung aufatmen: Ein gerichtlicher Stopp für die Rodungsarbeiten auf dem Gelände der künftigen Tesla-Fabrik schien abgewendet. Einen Tag später sieht das plötzlich ganz anders aus.

 Am Freitag starteten die Rodungsarbeiten. © Jörg Carstensen Am Freitag starteten die Rodungsarbeiten.

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg hat die laufenden Rodungsarbeiten auf dem Gelände für die geplante Tesla-Fabrik in Grünheide vorläufig gestoppt. Es entsprach damit einem Antrag der Grünen Liga Brandenburg, wie das Gericht am Samstagabend mitteilte. (Az.: OVG 11 S 8.20) Der Umweltverein war noch am Freitag zusammen mit dem Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB) vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) damit gescheitert, mit Eilanträgen die Baumfällarbeiten zu verhindern.

Altmaier bietet Tesla Bundeshilfen für Fabrik in Brandenburg an

  Altmaier bietet Tesla Bundeshilfen für Fabrik in Brandenburg an Berlin. Der Wirtschaftsminister öffnet die Arme: Peter Altmaier hat Unterstützung des Bundes für die geplante Ansiedlung der sogenannten Gigafabrik des US-Elektroautoherstellers Tesla angeboten. © Patrick Pleul Das Güterverkehrszentrum Freienbrink östlich von Berlin. Links die A10. In dem Waldgebiet rechts der Autobahn plant Tesla den Bau der Gigafactory. „Leuten wie Elon Musk wird überall in Europa ein roter Teppich ausgelegt. Deshalb ist die Entscheidung für Brandenburg und Deutschland ein großer Erfolg“, sagte Altmaier dem Berliner „Tagesspiegel“ mit Blick auf Tesla-Chef Elon Musk.

Beitrag per E-Mail versenden. Oberverwaltungsgericht stoppt Rodung für Tesla - Werk vorläufig. Brandenburg. Hü und hott rund um die Bauvorbereitungen für das neue Tesla - Werk in Brandenburg. Am Samstagmorgen durfte noch der Wald gerodet werden, am Abend ist schon wieder Schluss damit.

Umweltschützer sind gegen die Rodung eines Waldes bei Berlin für das neue Werk des Elektroautobauers Tesla . Jetzt haben sie vor dem Oberverwaltungsgericht einen Erfolg erzielt.

Der jetzt verfügte Stopp gelte, bis über die Beschwerde der Grünen Liga gegen den Frankfurter Beschluss entschieden ist, heißt es in dem OVG-Bescheid. Die fortgeschrittenen Rodungsarbeiten machten die vorläufige Untersagung der Baumfällarbeiten erforderlich, denn sie könnten schon binnen weiterer drei Tage abgeschlossen sein. Auch ist laut OVG nicht davon auszugehen, „dass das Rechtsschutzbegehren der Grünen Liga von vornherein offensichtlich aussichtslos“ sei.

Das Verwaltungsgericht hatte dagegen befunden, dass die Abwägung der naturschutzrechtlichen Belange durch das Landesumweltamt nicht zu beanstanden sei. Die Baumfällarbeiten könnten demzufolge fortgeführt werden. (VG 5 L 69/20) Prompt gingen sie am Samstag zunächst weiter. Stück für Stück hatte sich seit Donnerstagnachmittag die schwere Technik auf dem 90 Hektar großen Gelände vorgearbeitet. Bäume wurden gefällt und die Stämme in etwa zwei Meter lange Stücke gesägt. Das Landesamt für Umwelt hatte dafür vorzeitig die Erlaubnis gegeben, obwohl noch die Genehmigung für den Bau der Fabrik fehlt. Insgesamt hat Tesla 300 Hektar erworben.

Im Genehmigungsverfahren sind noch bis zum 5. März Einwendungen möglich; ab 18. März werden sie öffentlich erörtert. Nur wenn nach Prüfung des Antrages alle Voraussetzungen erfüllt sind, wird abschließend eine Genehmigung erteilt. Vom Juli 2021 an will Tesla jährlich bis zu 500 000 Elektro-Autos in Grünheide produzieren.

Aktivisten stören Tesla-Arbeiten .
Grünheide. Einsatzkräfte der Polizei holen die beiden Frauen am Freitagabend von den Bäumen. Sie hatten dadurch die Sprengung von Weltkriegsbomben verzögert. Ministerpräsident Woidke ist zuversichtlich, dass in der kommenden Woche die Rodungsarbeiten beendet sein werden. © Bernd Settnik Mit schwerem Gerät wird die Kiefernholzplantage gerodet. (RP) Einen Tag nach der Aufhebung des Rodungsstopps auf dem Gelände der geplanten Tesla-Fabrik in Brandenburg, haben zwei Umweltaktivistinnen Arbeiten auf dem Gelände behindert.

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