Auto Kommen neue Autos erst 2023? - Red Bull befürchtet weitere Corona-Folgen

16:26  01 april  2020
16:26  01 april  2020 Quelle:   auto-motor-und-sport.de

Erste Runden im Red Bull RB16: Verstappen-Shakedown in Silverstone

  Erste Runden im Red Bull RB16: Verstappen-Shakedown in Silverstone Max Verstappen hat am Mittwoch die ersten Runden im neuen Red Bull RB16 absolviert: Trotz eisiger Temperaturen in Silverstone keine ProblemeRed Bull nutzte dazu einen seiner beiden verfügbaren Filmtage, an dem die Teams 100 Kilometer auf speziell dafür vorgesehenen Pirelli-Reifen absolvieren dürfen. "Die Fahrer können schauen, ob es ordentlich passt, und wir können Kleinigkeiten ausbügeln, bevor es zum Test nach Barcelona geht", erklärt Teamchef Christian Horner.

Red Bull befürchtet weitere Corona - Folgen . Kommen neue Autos erst 2023 ? Und geht es nach Red - Bull -Teamchef Christian Horner, könnte es sogar noch länger dauern. "Meiner Meinung nach wäre es total unverantwortlich, wenn wir die zusätzlichen Entwicklungskosten in der Saison 2021 haben"

Coronavirus im Sport: Red - Bull -Berater wollte Fahrer absichtlich infizieren. Der 47-Jährige befürchtet , dass sich die Corona -Pandemie auch auf den Bau des neuen Freiburger Stadions Es wird erwartet, dass weitere spanische Erstligisten dem Beispiel des FC Barcelona folgen .

  Kommen neue Autos erst 2023? - Red Bull befürchtet weitere Corona-Folgen © FOM

Dass die Formel 1 nach dem Ende der Corona-Pause nicht einfach wieder zum Tagesgeschäft übergehen kann, ist allen klar. Doch die Auswirkungen der Pandemie auf den Rennsport könnten noch länger nachwirken, als es viele Experten zunächst befürchtet haben.

Die wegfallenden Einnahmen aus den Prämientöpfen der Rechteinhaber von Liberty Media bringen die Teams jetzt schon in finanzielle Nöte. In selten gesehener Einstimmigkeit haben sich die zehn teilnehmenden Rennställe deshalb zusammen mit der FIA und den F1-Bossen auf eine ganze Liste an Sofortmaßnahmen geeinigt.

In dem Paket sorgte vor allem die Verschiebung der neuen Technik-Regeln um 12 Monate für viel Aufregung bei den Fans. Die Verantwortlichen hatten den Zuschauern mit den neuen Autos der Generation 2021 schließlich deutlich mehr Action auf der Piste und ein Zusammenrücken des Feldes versprochen. Nach den letzten Beschlüssen müssen sich die Fans jetzt aber noch bis 2022 gedulden.

Erste Runden im Red Bull RB16: Verstappen-Shakedown in Silverstone

  Erste Runden im Red Bull RB16: Verstappen-Shakedown in Silverstone Manchester United hat kurzfristig das Hotel im spanischen Marbella aus Angst vor dem Coronavirus gewechselt.

Formel 1: Red - Bull -Motorsportberater wollte Fahrer bewusst mit Corona infizieren. Genau wie die Fußball-Bundesliga und viele weitere Sportevents liegt derzeit auch die Der Österreicher ist Motorsportberater bei Red - Bull -Racing und bekannt dafür, eine recht harte Kante zu fahren.

Berlin verabschiedet neuen Sicherstellungsgesetz: dieses soll in der Zukunft Grundversorgung und Reserven regeln. Innenminister Seehofer warnt in einem Gespräch mit der Bild-Zeitung, dass es Millionen Todesfälle wegen der Coronavirus-Pandemie geben könnte.

Werden neue Autos noch weiter verschoben?

Und geht es nach Red-Bull-Teamchef Christian Horner, könnte es sogar noch länger dauern. "Meiner Meinung nach wäre es total unverantwortlich, wenn wir die zusätzlichen Entwicklungskosten in der Saison 2021 haben", klagte der Brite im Interview mit der BBC. "Es benötigt noch die Zustimmung der FIA, aber viele sind der Meinung, die Entwicklungskosten lieber auf 2022 zu schieben und die neuen Autos erst in der Saison 2023 einzuführen."

Ob der Vorschlag Horners nur von der Sorge um die finanzschwachen Teams getrieben ist, darf bezweifelt werden. Schließlich soll mit der nächsten Generation F1-Autos auch die Aerodynamik-Entwicklung eingeschränkt werden, was Red Bull in der Theorie in eine schwächere Position bringen könnte.

Erste Runden im Red Bull RB16: Verstappen-Shakedown in Silverstone

  Erste Runden im Red Bull RB16: Verstappen-Shakedown in Silverstone Fortuna-Trainer Uwe Rösler gibt sich vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach kämpferisch - und hofft gegen das Spitzenteam auf ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf.

Red Bulls Motorsport-Boss Dr. Helmut Marko (76) hatte eine alternative Idee, mit dem Virus umzugehen. Manuel Neuer und der FC Bayern, wie geht's weiter ? Die bisherigen Verhandlungsrunden um eine Vertragsverlängerung verliefen erfolglos.

Aber: Ob es wirklich so weit komme , sei nur Spekulation. Auch der optimale Fall sei denkbar: dass die Krankenhäuser bis Ostern auf die maximale Kapazität hochgefahren seien und die getroffenen Anti- Corona -Maßnahmen bewirken Auto -Papst Dudenhöffer erwartet drastischen Stellenabbau.

Außerdem ist man beim Verstappen-Team der Meinung, dass man mit dem aktuellen RB16 nun endlich die Lücke zu Mercedes geschlossen hat. Da käme eine vorzeitige Regelreform natürlich äußerst ungelegen. "Wir brauchen jetzt Stabilität", fordert Horner. "Immer wenn es eine Reform gibt, bedeutet das zusätzliche Kosten. Ein stabiles Reglement und das Einfrieren so vieler Komponenten wie möglich, wäre die vernünftigste Art, die Ausgabe zu reduzieren."

In der aktuellen Liste der Teile, die für 2021 nicht mehr verändert werden dürfen, steht aktuell nur das Chassis. "Wir diskutieren aber auch über die Aufhängungen, die Radträger, die Räder oder die Getriebe-Innereien. Es geht um 60 Prozent der Teile, die nicht zu den aerodynamischen Flächen gehören, die eingefroren werden."

Corona-Camp bei Red Bull kein Thema

In dem Interview mit der BBC ging Horner auch auf die Zitate von Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko ein, der im Gespräch mit dem ORF angedeutet hatte, dass man die eigenen Piloten in ein gemeinsames Trainingscamp schicken könne, wobei man auch eine bewusste Infektion mit dem Coronavirus in Kauf genommen hätte.

Laut Horner war der Plan aber niemals ernsthaft in Erwägung gezogen worden: "Für den Vorschlag gab es keine Unterstützung. Das war nur ein lockerer Kommentar, bevor der Ernst der Pandemie überhaupt klar war. Wir haben nie richtig darüber diskutiert. Es wurde auch nicht als ernstzunehmender Vorschlag behandelt."

Teams in Krisenzeiten (fast) einig: Budgetgrenze soll weiter nach unten .
Bei einem Meeting am Montag haben sich die Formel-1-Teams darauf verständigt, die Budgetgrenze auf 150 Millionen Dollar zu senken - Weitere Verschiebung diskutiertDabei trafen sich Ross Brawn, Chase Carey und FIA-Präsident Jean Todt am Nachmittag virtuell mit den Teamverantwortlichen, um über weitere Schritte in der Coronakrise zu diskutieren. Über eine Senkung der Budgetgrenze auf 150 Millionen Dollar - inklusive weniger Ausnahmen - sind sich die Teams bereits formal einig. Eine weitere Senkung auf 125 Millionen Dollar wird diskutiert.

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