Auto Kabinenroller und Freizeit-Bike in einem - BMW-Patent für neues Hybridfahrzeug

18:09  04 august  2020
18:09  04 august  2020 Quelle:   motorradonline.de

Kantiges Konzept mit Kompressor - Inoffizieller Entwurf einer BMW M 1000 RR

  Kantiges Konzept mit Kompressor - Inoffizieller Entwurf einer BMW M 1000 RR Nirjar Mardals Konzept zur BMW M 1000 RR nimmt den Gedanken des E-Kompressors auf, wozu BMW bereits 2019 auch ein Patent anmeldete. © Nirjar Mardal Im Frühjahr 2020 brachte BMW Motorrad die ersten M Performance Parts für die S 1000 RR auf den Markt. Besitzer des bayerischen Supersportmotorrads können ihre Maschine seitdem mit feinsten – und natürlich nicht gerade preisgünstigsten – Anbauteilen aufrüsten. Einen anderen Ansatz wählt Nirjar Mardal, der gleich ein ganzes Sportbike entwarf, welches auf den Namen BMW M 1000 RR hört.

Vom europäischen Patentamt wurden Zeichnungen veröffentlicht, die einen BMW-Elektroroller mit abnehmbarem Dach, Sicherheitsgurten sowie Airbags zeigen.

  Kabinenroller und Freizeit-Bike in einem - BMW-Patent für neues Hybridfahrzeug © BMW

Roller mit Dach – kommt euch bekannt vor? Klar, der unvergessene BMW C1 schiebt sich da sofort ins Bild. Dabei wurde er gerade mal drei Jahre gebaut, von 2000 bis 2003. C1 könnte ein neuer BMW-Kabinenroller aber nicht heißen, da BMW den Namen im Jahr 2004 an den Automobilhersteller Citroën verkaufte, der seinen Kleinwagen so nennt. Schade, denn C1 Evolution könnte gut passen – als Verweis auf den C1 und den C Evolution. Es liegt nämlich nahe, dass sich das Konzept – wenn es denn je realisiert wird – für Chassis, Akkus und Antrieb am Teileregal des C Evolution bedient.

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Dachkonstruktion aus Karbon

Die veröffentlichten Informationen zum aktuellen BMW-Patent verraten schonmal, dass ein möglicher neuer Kabinenroller mit einem Dach aus Kohlefaser und einer Plattform aus Aluminium ausgestattet sein könnte. Zwei Karbonbögen bilden die Hauptstruktur des Dachs. Sie verlaufen ungefähr von Fußhöhe des Fahrers über seinen Kopf und münden an einer schwenkbaren Aufhängung hinter dem Fahrer. Karbon bietet hohe Steifigkeit bei minimalem Gewicht, kostet aber auch wesentlich mehr als Aluminium.

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Antrieb des BMC C Evolution

Der damalige C1 hatte ein Alu-Dach und bringt 185 Kilogramm Leergewicht auf die Waage, womit der 125er-Einzylinder mit 15 PS und 110 km/h Höchstgeschwindigkeit etwas überfordert war. Der Nachfolger C1 200 mit 176 cm³ Hubraum und fast 18 PS verbesserte zwar die Beschleunigungswerte, die Höchstgeschwindigkeit stieg aber nur auf 112 km/h. Der bei BMW derzeit erhältliche E-Großroller C Evolution stellt 48 PS bereit, fährt bis zu 129 km/h schnell und kommt auf 160 Kilometer Reichweite. Das wären also schon mal brauchbare Leistungsdaten.

Abnehmbares Dach

Die gesamte Dachkonstruktion soll einfach abzunehmen sein – inklusive Winglets, Sicherheitszelle mit Airbags, Vierpunktgurt, Rückenlehne und Windschutzscheibe. Es scheint, als ob BMW mit diesem Entwurf ein Fahrzeugkonzept verfolgt, dass beispielsweise unter der Woche die Bedürfnisse eines Pendlers erfüllen und am Wochenende für eine Ausfahrt möglichst einem ganz normalen Motorrad ähneln soll – wenn auch elektrisch.

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Knautschzone, Sicherheitsgurt, Airbags

Vertikal sehen die Patentzeichnungen vier Knautschzonen von mehreren Zentimetern vor, und zwar durch die Halterungen des Karbondachs vorn und hinten (siehe Fig. 3, gestrichelte Linien bei den Ziffern 40).

Ein Vierpunktgurt soll den Fahrer im Falle eines Aufpralls im Sitz halten, so dass die Airbags in den Seitenwänden der Kabine, den Fahrer wirksam schützen können. Die Airbags sollen je Seite von den Hüften bis nach oben zur Schulter und bis zu den Ellenbogen nach vorne reichen. Der verstärkte Rückenbereich an der abnehmbaren Kabine soll die Wirbelsäule bei einem Heckaufprall schützen, zusätzlich sind aufblasbare Polster in diesem Bereich vorgesehen.

Winglets gegen Seitenwindempfindlichkeit

Die Dachkonstruktion sorgt zwar für mehr Schutz vor Verletzungen bei einem Unfall sowie vor Wind und Regen, aerodynamisch – vor allem bei Seitenwind – sorgt sie aber für Herausforderungen.

Hierfür sieht BMW in den Patentzeichnungen vier bewegliche Winglets vor: In Verbindung mit einem elektronischen Stabilitätssystem sollen zwei Winglets vorne und zwei hinten für Abtrieb sorgen. Gleichzeitig könnten sie wie das Querruder an einem Flugzeugs wirken. Die kleinen, beweglichen Bauteile würden sich ständig so ausrichten, dass sie den Kippkräften entgegenwirken, die durch die Seitenwinde erzeugt werden, und so das Fahrzeug stabilisieren.

Und was ist mit einem Sozius?

Beim C1 war die Mitnahme eines Sozius zwar möglich, allerdings nur in der Theorie. Der Mitfahrer musste außerhalb, beziehungsweise hinter der Kabine Platz nehmen. Und dann natürlich auch einen Helm tragen. Von dieser Mitnahmemöglichkeit haben wohl die wenigsten Gebrauch gemacht. Die aktuellen Zeichnungen lassen darauf schließen, dass bei diesem Kabinenfahrzeug kein Plätzchen für einen Mitfahrer vorgesehen ist und schon gar keines, das sich innerhalb der Sicherheitszelle befindet. Anders könnte es aber aussehen, wenn das Dach entfernt wird. Auf dem "ganz normalen" Freiluft-Bike könnte dann schon Platz für einen Sozius sein.

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BMW wollte beim Elektro-SUV iNext zu viel: Der Hersteller hat nun mitgeteilt, dass der Wagen doch nicht vollständig autonom fahren soll. © t3n.de Der iNext kommt nicht mit Level-3-Autopilot auf den Markt. Der Automobilwoche sagte ein Sprecher, der iNext werde nur autonomes Fahren der Stufe zwei besitzen. Demnach darf das Auto die Steuerung auch bei bestimmten Situationen nicht vollständig übernehmen. Die Haupt-Charakteristik des dritten Levels liegt darin, dass der Fahrer sich komplett vom Verkehrsgeschehen abwenden kann.

usr: 3
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