Auto Perfekte Runde reicht Ricciardo nicht - Pierre Gasly in Hochform

23:05  31 oktober  2020
23:05  31 oktober  2020 Quelle:   auto-motor-und-sport.de

„Ich hätte eine Chance gegen Max“ - Pierre Gasly im Interview

  „Ich hätte eine Chance gegen Max“ - Pierre Gasly im Interview Pierre Gasly war einer von zwei Überraschungssiegern der Formel 1-Saison. Im Interview spricht der Franzose über den magischen Moment in Monza, einen verpassten Anruf von Frankreichs Präsident, seine Entwicklung als Fahrer und mit dem Team – und die Ziele für 2021.Gasly: Ich muss sagen, dass sich mein Leben wegen Corona und der Einschränkungen stark verändert hat. Man nimmt viel weniger am sozialen Leben teil. Du kannst praktisch niemanden sehen. Keine Fans. Wenn sie dabei gewesen wären, hätte sich für mich noch viel mehr ändern können. Unter diesem Aspekt hatte ich mehr Zeit für mich. Ich habe jetzt einen anderen Status im Fahrerlager. Dort haben nicht viele Fahrer ein Rennen gewonnen.

1.2 млн подписчиков, 995 подписок, 1,038 публикаций — посмотрите в Instagram фото и видео PIERRE GASLY 🇫🇷 (@pierregasly). PIERRE GASLY 🇫🇷. Formula 1 Driver 🔟 Striving for excellence.

Pierre Gasly : Trotz starker Leistungen kein Red-Bull-Kandidat Zoom. Umso verwunderlicher ist es für viele, dass Gasly von Red Bull nicht einmal in Erwägung für das zweite Cockpit neben Max Verstappen gezogen wurde. Entweder darf Alexander Albon den Platz trotz durchwachsener Leistung behalten

Dieser Pierre Gasly ist in dieser Saison eine Bank für Alpha Tauri. Der Franzose überzeugt auf der Rennstrecke, gewann das Chaos-Rennen von Monza und kurbelt obendrein die Verkäufe der Modelinie an, wegen der sich Toro Rosso ja für diese Saison umbenannt hatte. So paradox es klingt, doch man könnte sagen: Dieser Gasly fährt zu gut, um zu Red Bull 2021 aufzusteigen. Für Alpha Tauri wäre ein Abgang ein zu großer Verlust gewesen.

  Perfekte Runde reicht Ricciardo nicht - Pierre Gasly in Hochform © xpb

Schon seit Wochen weiß es der Pilot, dass er auch im nächsten Jahr im Schwesterteam bleiben muss. In der Woche zum GP der Emilia-Romagna wurde es offiziell gemacht. Red Bulls Motorsportlenker Helmut Marko begründet es damit, dass Alpha Tauri auch im nächsten Jahr einen starken Fahrer braucht, der regelmäßig punktet und dazu beiträgt, dass sich das Team weiterentwickelt. Gasly ist der wichtigste Eckpfeiler.

„Racing Point klar schneller“ - McLaren kündigt weitere Upgrades an

  „Racing Point klar schneller“ - McLaren kündigt weitere Upgrades an McLaren blieb beim GP Russland erstmals diese Saison ohne Punkte. Der Vorsprung im Mittelfeldkampf schrumpfte extrem zusammen. Teamchef Andreas Seidl hofft, den Negativ-Trend mit Technik-Upgrades noch einmal umzukehren.Während Mercedes an der Spitze des Feldes für klare Verhältnisse sorgt, ist der Kampf der Verfolger aktuell so spannend wie nie. Nach zehn Rennen haben sich mittlerweile drei klare Favoriten auf den dritten Platz im Konstrukteurspokal herauskristallisiert. McLaren, Racing Point und Renault kämpfen intensiv um die Verfolger-Krone.

Pierre Gasly fährt die Saison seines Lebens. Alexander Albon tut sich schwer gegen Max Verstappen. Beim GP Portugal wurde erste Kritik an dem Thailänder laut. "Albon muss sich steigern", sagten Sportdirektor Helmut Marko und Teamchef Christian Horner im Gleichklang.

Pierre Gasly bedankt sich nach seinem Freitagscrash mit Startplatz vier bei Die schnellste Runde wurde Gasly am Ende wegen der Track-Limits gestrichen. "Die Dinge entwickeln sich gut. Es ist noch nicht perfekt und es gibt noch Raum für

Der 24-Jährige ist die Speerspitze und wird es bleiben, wenn aller Voraussicht nach Formel 2-Fahrer und Honda-Protege Yuki Tsunoda zum Rennstall aus Faenza hinzustößt. Red Bull setzt dagegen entweder weiter auf Alexander Albon oder holt sich Verstärkung von außerhalb: Nico Hülkenberg und Sergio Perez sind Kandidaten.

Nächste Gasly-Gala in Imola

Auch wenn Gasly vor dem 13. Rennwochenende der Saison erklärte, er habe keine genaue Erklärung für seinen Verbleib bei Alpha Tauri bekommen und er sei überrascht, nicht einmal in Betracht für das Red Bull-Cockpit neben Max Verstappen gezogen worden zu sein, so kann er sich doch mit der Entscheidung arrangieren. "Ich werde noch mehr Verantwortung übernehmen. Zum ersten Mal überhaupt werde ich eine zweite Saison bei einem Team hinten dranhängen. Wir werden zusammen immer besser. Ich weiß, was das Auto braucht. Und das Team weiß, was sie mir in die Hände geben müssen."

Pirelli rätselt über Ursache - Verstappens Reifenschaden in Imola

  Pirelli rätselt über Ursache - Verstappens Reifenschaden in Imola Ein Reifenschaden kostete Max Verstappen einen sicheren zweiten Platz in Imola. Pirellis Analyse ergab, dass ein plötzlicher Luftverlust den Abflug einleitete. Doch wieso es dazu kam, ist unklar. Es gibt Hinweise, aber keine 100-prozentige Aufklärung.Es gab in dieser Saison schon ein paar Rennen, wo die Umstände zu Reifenschäden führten. In Silverstone beklagte Mercedes gleich zwei davon und McLaren einen. Ein frühes Safety Car, ein langer Stint auf dem harten Reifen, hohe Abnutzung in den schnellen Kurven, vielleicht ein paar Carbonteile sorgten dafür, dass der jeweils linke Voderreifen an den Autos von Lewis Hamilton, Valtteri Bottas und Carlos Sainz den weiteren Dienst verweigerte.

Motorsport-Magazin.com - Daniel Ricciardo wurde beim Formel-1-Rennen in Mexiko zum tragischen Held. Den Sieg hätte er Red-Bull-Teamkollege Max Verstappen zwar eher nicht streitig machen können

Toro-Rosso-Pilot Pierre Gasly führt eine Runde rund um die Energy-Station von Red Bull und Toro Rosso in Monaco. 78 Runden lang kommt er, wenn alles glatt läuft, am Sonntag in diesen Genuss - und damit es noch ein wenig weiter nach vorne geht, hat sich Gasly schon eine Taktik zurechtgelegt.

Das sieht auch der Teamchef so. "Es liegt an uns, Pierre ein noch schnelleres Auto zu geben. Dann werden wir noch mehr Erfolg haben und werden ihn sogar öfter auf dem Podest sehen", meint Franz Tost. Bislang hat das in der gemeinsamen Zeit zweimal geklappt: 2019 in Brasilien und in dieser Saison in Monza.

Zurück zur Nürburgring-Form - Renault erobert WM-Platz drei

  Zurück zur Nürburgring-Form - Renault erobert WM-Platz drei Renault feierte das zweite Podest im dritten Rennen. Daniel Ricciardo stellte sich auf einen fünften Platz ein. Doch als die Gegner die Geschenke auf der Strecke verteilten, sammelte sie der Australier ein. Einzig der Ausfall von Esteban Ocon trübt die Stimmung.In der Qualifikation war Alpha Tauri einen Hauch schneller als der Renault mit der Startnummer 3. 18 Hundertstel, um genau zu sein. Im Rennen war Racing Point flotter. Und auch Ferrari hatte über die Distanz etwas mehr Geschwindigkeit als die gelbschwarzen Autos. Charles Leclerc ließ sich von Ricciardo nicht abschütteln. Weder auf weichen, noch auf harten Reifen.

Pierre Gasly glaubte bis zuletzt daran, dass er das Ruder bei Red Bull noch einmal herumreißen kann - Dem Team waren die Fortschritte aber wohl nicht groß genug. Zehn Runden vor Ende lagen wir zwei Autos hinter Seb, der am Ende Zweiter geworden ist."

Zwölf Runden vor Schluss kostete Vettel eine Kollision mit Ricciardos Teamkollege Platz zwei. Dann krachten die beiden Toro-Rosso-Piloten Brendon Hartley und Pierre Gasly ineinander. Schließlich ließ Hamilton die deutlich schnelleren Ricciardo und Verstappen aber doch passieren.

Die nächste Gala-Vorstellung lieferte Gasly in Imola ab. Der 24-Jährige egalisierte seine beste Quali-Platzierung. Wie in Hockenheim im Vorjahr startet er vom vierten Startplatz. Gasly sprach von der besten Qualifikation seines Lebens. Ohnehin sei der Tag nahezu perfekt für das Team verlaufen. "Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt im Auto. Die Balance passte. Wir haben für die Qualifikation kleine Änderungen vorgenommen, die sich auszahlten. Meine Runden waren sehr stark. In Q3 ist mir dann einfach eine super Runde gelungen."

Wie sehr half Imola-Test?

Gasly, der zu Ehren von Ayrton Senna mit dessen Helmfarben beim Imola-Comeback antritt, besiegte zum elften Mal in dieser Saison Teamkollege Daniil Kvyat. Und er setzte sich um einen Wimpernschlag gegen Daniel Ricciardo durch. Der Renault verlor auf den 4909 Metern nur 18 Tausendstel auf den Alpha Tauri. "Ich wüsste nicht, wo ich mehr Zeit hätte herausholen können. Vielleicht in der Haarnadel. Da hatte ich einen kleinen Ausbrecher. Doch auch dort habe ich mich im Vergleich zu meinem besten Versuch verbessert. Ich war in jeder Kurve besser als in den Runden davor. Pierre ist sicher eine sehr gute Runde gefahren. Aber ich meine: Der Unterschied war, dass er einfach das schnellere Auto hatte", befand Ricciardo – und lachte.

Fragezeichen zu neuem Paket - McLaren verliert Platz drei

  Fragezeichen zu neuem Paket - McLaren verliert Platz drei McLaren verließ den Nürburgring mit einem fünften Platz und vielen Fragezeichen. Die Upgrades bereiten dem Team Kopfzerbrechen. Lando Norris war im alten MCL35 schneller als Carlos Sainz im neuen – scheiterte aber an einem Motor-Defekt.Das obere Mittelfeld schiebt sich zusammen. Es entscheiden Kleinigkeiten. Momentan ist es das bessere Verständnis für das Auto, was für Renault und Racing Point und gegen McLaren spricht. Der Renault ist inzwischen der beste Allrounder im Mittelfeld. Gut auf Strecken mit wenig oder viel Anpressdruck. Das war vor ein paar Monaten noch anders. Da strauchelte Renault in Ungarn und Barcelona. Jetzt kann der R.S.20 auch gute Rennen mit großen Flügeln ablegen.

Ricciardos Erfolg in China Angeleckt und abgeschickt. Eigentlich war alles angerichtet für den 50. Sieg von Sebastian Vettel. Weil sich die beiden Toro-Rosso-Piloten Pierre Gasly und Brendon Hartley bei eben jenem Duell in Runde 31 gegenseitig von der Strecke gerammt und damit die entscheidende

Daniel Ricciardo hadert mit seinen beiden Strafen beim Frankreich GP, bedauert seine Aktionen aber nicht . Auch Kimi Räikkönen und Lando Norris äußern Ich bereue nichts! Egal was passiert. Denn es war die letzte Runde und ging um eine Position. Es ist nicht mein Stil, mich zurückzulehnen und im

Es dürfte Alpha Tauri zumindest nicht geschadet haben, im Sommer einen Filmtag über 100 Kilometer in Imola absolviert zu haben, und auch Runden mit dem 2018er Toro Rosso abzuspulen. So machte sich das Team nicht nur mit dem Corona-Protokoll vertraut, sondern sammelte auch Erfahrungen mit der technischen Rennstrecke. Als Alpha Tauri den Test nur 15 Kilometer von der Fabrik absolvierte, war noch nicht klar, dass Imola überhaupt in den Notkalender rückt. Das nennt man das notwendige Glück. So ist es wenig verwunderlich, dass das Basissetup schon ab dem ersten Meter saß. Ab da betrieb Alpha Tauri nur noch Feintuning. Eine Bestätigung ist der achte Startplatz von Daniil Kvyat. Erstmals schaffte der Russe 2020 den Sprung in Q3. Es dürfte zu spät sein, um sein Cockpit für 2021 zu verteidigen.

Die Ziele für das Rennen sind abgesteckt. Alpha Tauri möchte zweistellig punkten und den Rückstand in der Weltmeisterschaft auf Ferrari von derzeit 16 Punkten verkürzen. "Ich will am Start meinen Platz hinter den Mercedes und Verstappen verteidigen. Dann sehen wir weiter." Die Ausgangsposition könnte kaum besser sein. Überholen dürfte in Imola wegen der hohen Geschwindigkeiten und der schmalen Strecke nur sehr schwer möglich sein. "Du kannst dem Vordermann kaum folgen, weil du nicht ausweichen kannst. Die schmale Fahrbahn erlaubt keine andere Linie, um der dreckigen Luft zu entkommen. Wir werden kein zweites Portimao mit vielen Überholmanövern erleben. Die ersten Runden werden ausschlaggebend sein", glaubt Ricciardo.

Die Ferrari-Piloten starten in die 63 Runden von den Positionen sieben und 14. Es ist Alpha Tauris große Chance, den Abstand in der WM von 16 Punkten zu verringern. Hoffnung machen dem Team nicht nur die Qualifikation, sondern auch die Longruns am Vormittag. Da präsentierte sich der AT01 nicht minder konkurrenzfähig. Die Mittelfeldkonkurrenz um Renault, Ferrari, McLaren und Racing Point wird sich strecken müssen, um Gasly einzufangen. "Hoffentlich können wir den Kampf gegen Ferrari mit dicken Punkten am Sonntag am Leben erhalten", sagt der Quali-Vierte.

Pierre Gasly: "Verbessern uns schneller als Ferrari und Renault" .
Exklusives Interview mit Formel-1-Fahrer Pierre Gasly: Wo er AlphaTauri im aktuellen Kräfteverhältnis sieht und wie er seine persönliche Leistung einschätzt Pierre Gasly glänzt am Steuer seines Formel-1-Autos und scheint oftmals sogar mehr damit herauszuholen, als das Material eigentlich hergibt. Und dafür gibt es regelmäßig Lob aus der Chefetage. Vor exakt einem Jahr war das alles noch ganz anders: Gasly fuhr bei Red Bull und fiel in Ungnade, weil er nicht mit Max Verstappen mithalten konnte. Im exklusiven Interview mit 'Motorsport-Total.com' erklärt er, was sich seither verändert hat.

usr: 1
Das ist interessant!