Auto Zurück zur Nürburgring-Form - Renault erobert WM-Platz drei

15:20  03 november  2020
15:20  03 november  2020 Quelle:   auto-motor-und-sport.de

Darum können Mavs zum Schreck der großen Favoriten werden

  Darum können Mavs zum Schreck der großen Favoriten werden Die Mavericks setzen mit dem Sieg gegen die Clippers ein Ausrufezeichen. Mehrere Gründe sprechen dafür, dass sie zum großen Favoritenschreck werden können.Drei Siege, um den großen Favoriten aus L.A. zu stürzen und in die nächste Runde der NBA-Playoffs einzuziehen. "Ich denke, wir können gegen sie bestehen. Wir haben immer den Glauben an den Sieg. Wenn du nicht daran glaubst, hast du hier nichts verloren", erklärte der 21 Jahre alte Superstar der Mavs selbstbewusst.

Auf Platz drei fuhr Gary Paffett im Mercedes, der damit wieder die Führung in der Gesamtwertung übernahm. Der Brite verdrängte seinen Landsmann und Markenkollegen Paul di Resta wieder von der DTM-Spitze, nachdem der ehemalige Formel-1-Fahrer wegen einer Kollision die Punkteränge klar

Auf Platz drei fuhr Gary Paffett im Mercedes, der damit wieder die Führung in der Gesamtwertung übernahm. Der Brite verdrängte seinen Landsmann und Am Sonntag findet auf dem Nürburgring der nächste DTM-Lauf statt. Es folgen noch die Rennen im österreichischen Spielberg am 22. und 23.

Eigentlich hatte Renault in Imola nicht das schnellste Auto im Mittelfeld. Und doch ging Daniel Ricciardo nach 63 Rennrunden seinem Ritual nach. Er trank zusammen mit Lewis Hamilton Champagner aus den Rennschuhen. Der salzige Schaumwein auf dem Podest war die Belohnung für eine weitere herausragende Leistung des Mannes mit dem breitesten Grinsen im Fahrerlager.

Daniel Ricciardo - Renault - GP Emilia-Romagna 2020 - Imola - Rennen © xpb Daniel Ricciardo - Renault - GP Emilia-Romagna 2020 - Imola - Rennen

In der Qualifikation war Alpha Tauri einen Hauch schneller als der Renault mit der Startnummer 3. 18 Hundertstel, um genau zu sein. Im Rennen war Racing Point flotter. Und auch Ferrari hatte über die Distanz etwas mehr Geschwindigkeit als die gelbschwarzen Autos. Charles Leclerc ließ sich von Ricciardo nicht abschütteln. Weder auf weichen, noch auf harten Reifen. Der Ferrari fuhr in der verwirbelten Luft des Renault und beanspruchte die Reifen trotzdem nicht stärker. Das lässt den Schluss zu, dass das rote Auto ein bisschen schneller war.

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Der spanische Motorrad-Pilot Aron Canet hat das Moto3-Rennen beim Großen Preis von Tschechien in Brünn gewonnen und die WM -Führung zurückerobert.

Touristenfahrt Nürburgring -Nordschleife: die Preise! Und: die Kosten bei einem Unfall & das sagt die Versicherung! Alle nachfolgenden Informationen zur Touristenfahrt über die Nürburgring -Nordschleife beziehen sich auf den Normalfall mit geöffneten Strecken.

Racing Point schenkt Ricciardo Podest

Doch Renault war am Rennsonntag von Imola clever. Der Werksrennstall und seine Nummer eins sammelten die Geschenke ein. Am Start profitierte Ricciardo davon, dass Pierre Gasly von Lewis Hamilton abgeklemmt wurde. Damit war schon mal eine Position gewonnen. Ricciardo war darauf aus, es sich hinter den großen Drei der Saison einzurichten. "Ich dachte, wir können maximal Vierter werden. Und nachdem uns Perez über den Overcut überholte maximal Fünfter. Die Strecke ist zwar wunderschön, aber das Überholen wahnsinnig schwer."

Ricciardo blieb fehlerlos mit Leclerc in seinem Nacken und schlug zu, als der Rennverlauf plötzlich die Chance auf das Podest offerierte. Max Verstappens Red Bull platzte der rechte Hinterreifen. Racing Point wechselte Sergio Perez ein zweites Mal die Reifen, obwohl man damit rechnen musste, dass nicht alle aus der Gruppe um Ricciardo, Leclerc, Albon, Kvyat, Sainz und Norris folgen werden. Ricciardo, Leclerc und Albon blieben draußen. Damit war der Australier neuer Dritter und hatte gleich zwei Autos als Absicherung gegen den schnelleren Racing Point.

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  Rückschritt von Quali zu Rennen - Eifel-Enttäuschung für Ferrari Nach dem vierten Startplatz von Charles Leclerc schien sich am Nürburgring bereits die Wende für Ferrari anzudeuten. Doch dann lief es am Sonntag wie in Mugello. Ferrari sucht weiter nach dem Schlüssel, ein ganzes Wochenende zu glänzen.Sebastian Vettel ging zum sechsten Mal in dieser Saison komplett leer aus. Teamchef Mattia Binotto zog ernüchtert Bilanz: "Wir sind natürlich nicht zufrieden mit diesem Resultat, aber wir werden weiter hart daran arbeiten, unser Auto zu verbessern.

Sebastian Vettel hat Lewis Hamiltons Paradestrecke im Sturm erobert und mit seinem Jubiläumssieg die WM -Führung an sich gerissen. Der Ferrari-Star gewann den Großen Preis von Kanada am Sonntag vor Mercedes-Pilot Valtteri Bottas und Max Verstappen im Red Bull

Die SG Flensburg-Handewitt eroberte derweil den dritten Platz in der Liga vorerst zurück . Der Champions-League-Gewinner setzte sich gegen das abgeschlagene Schlusslicht SG BBM Bietigheim deutlich mit 31:25 (12:13) durch und liegt mit 38:12 Punkten weiter auf Champions-League-Kurs.

Fahrer und Strategen entschieden Hand in Hand, auf dem harten Reifen auszuharren. "Ich wusste, dass es schwierig sein würde. Aber ich war glücklich, auf den dritten Platz zu rutschen. Die Position ist in Imola wichtiger als ein frischer Reifen", berichtete der Mann aus Perth, der zum 31. Mal auf ein Formel-1-Podest kletterte. Ingenieur und Fahrer standen in regem Austausch, damit die Reifentemperaturen hinter dem Safety Car nicht in den Keller fallen. "Daniel hat es mit seiner Crew vorzüglich hinbekommen, dass die Reifen beim Restart sofort da waren. Mit tollen Schlussrunden hat er uns das Podest abgesichert", lobte Teamchef Cyril Abiteboul.

Ricciardo verteidigt gegen Kvyat

In Imola musste man schon zwei Sekunden schneller sein, um zu überholen. Die Strecke ist zu schmal und zu flüssig, als das der Hintermann einfach dranbleiben kann. Daniil Kvyat sprintete mit den weichen Reifen zwar innerhalb von zwei Kilometern an drei Autos mit eiskalten Reifen vorbei, doch gegen Ricciardo war der Alpha Tauri-Pilot machtlos – trotz weicher Mischung, die allerdings gebraucht war. Trotz eines 1,2 Kilometer langen Vollgasstücks und einer DRS-Zone von mehr als 700 Meter.

Fragezeichen zu neuem Paket - McLaren verliert Platz drei

  Fragezeichen zu neuem Paket - McLaren verliert Platz drei McLaren verließ den Nürburgring mit einem fünften Platz und vielen Fragezeichen. Die Upgrades bereiten dem Team Kopfzerbrechen. Lando Norris war im alten MCL35 schneller als Carlos Sainz im neuen – scheiterte aber an einem Motor-Defekt.Das obere Mittelfeld schiebt sich zusammen. Es entscheiden Kleinigkeiten. Momentan ist es das bessere Verständnis für das Auto, was für Renault und Racing Point und gegen McLaren spricht. Der Renault ist inzwischen der beste Allrounder im Mittelfeld. Gut auf Strecken mit wenig oder viel Anpressdruck. Das war vor ein paar Monaten noch anders. Da strauchelte Renault in Ungarn und Barcelona. Jetzt kann der R.S.20 auch gute Rennen mit großen Flügeln ablegen.

Und trotzdem: Löst man die Lesersäule aus der Addition aller drei Säulen (Leser, Experte, Redaktion) heraus, hätte nicht der WM -Leader die Monza-Wertung für sich Sergei Sirotkin ( Williams ) landet erstmals in den Top 10 und löscht damit die letzte noch existierende Null in der Gesamtwertung 2018.

Perez lag auf Platz 3, als man ihm in der Safety Car-Phase weiche Reifen für den Schlussspurt verpasste. Lando Norris: 7/10 - Endlich mal wieder WM -Punkte für den Engländer. Esteban Ocon: 6/10 - Renault hatte den Speed für das Q3. Ocon hat es nicht geschafft, auch wenn er nah dran war.

Dass der Australier ein eiskalter Vollstrecker ist, hatte er bereits am Nürburgring unterstrichen. Das zweite Podest in den letzten drei Rennen fühlte sich anders an. "Dieses Podium kommt unerwarteter." Weil der 31-Jährige von Pannen und Taktikfehlern der anderen profitierte. Doch der Werksrennstall ist gewachsen, und kann jetzt die Elfmeter auch verwandeln. Renault taktierte richtig – auch schon beim ersten Boxenstopp. Man musste auf Leclercs Undercut reagieren, auch auf die Gefahr hin, Perez die Bahn freizuräumen. Die Ferrari-Mechaniker hatten zwar die flinkeren Hände (Standzeit 2,77 vs. 2,89 Sekunden), doch Ricciardo blieb auf der Strecke vor dem Monegassen.

Die Franzosen haben das schwächere Rennwochenende von Portimao hinter sich gelassen. Da betrieb man auf den Plätzen acht und neun Schadensbegrenzung. Die Ursache für den schwächsten Auftritt der letzten Wochen war schnell gefunden. Die Reifen zu hart, der Asphalt zu glatt, die Temperaturen zu kühl. Dieser Mix lähmte die gelbschwarzen Autos.

Ein Punkt vor McLaren und Racing Point

In Imola kehrte Renault zu der Form zurück, die man am Nürburgring hatte. Weichere Reifen und ein rauerer Asphalt halfen. Der 4,909 Kilometer lange Kurs ist zwar eine schnelle und flüssige Strecke, doch die Kurvenradien sind eher auf der kurzen Seite. Renault hat noch eine Schwachstelle: Das sind schnelle Kurven mit langen Radien. Strecken, auf denen man ohne maximalen Anpressdruck nichts reißt. Wie Barcelona zum Beispiel.

Arzt erkannte Symptome nicht - Lance Stroll Corona positiv getestet

  Arzt erkannte Symptome nicht - Lance Stroll Corona positiv getestet Es gab viele Gerüchte um die Erkrankung von Lance Stroll, die zu seiner Absage des Nürburgring-Rennens führte. Nun gab der Pilot zu, dass er positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. In Portimao ist er aber wieder dabei.Der Kanadier hatte das Rennen in der Eifel kurzfristig abgesagt, nachdem er sich am Samstag plötzlich unwohl fühlte. Die ersten Corona-Tests seien dabei allerdings noch negativ ausgefallen, erklärte das Team. Deshalb wurde zunächst die Vermutung verbreitet, dass es sich um einen Magen-Darm-Virus handele. So kam Nico Hülkenberg unverhofft zu einem weiteren Einsatz.

Marco Wittmann bejubelt seinen dritten Platz auf dem Nürburgring . Den Platz ganz vorn gab Mortara nicht mehr her, er darf sich weiter Hoffnungen auf den ersten DTM-Titel machen. Bleibt Wittmann so konstant, ist ihm die zweite Meisterschaft im vierten DTM-Jahr allerdings nicht mehr zu

Drei Superstars und wer? So könnte man böse formuliert zu dem Bild sagen. Während einige Fahrer der Formel 1 ihren Stempel aufgedrückt haben, weiß man bei Charles Pic: Als dritter Teamkollege von Timo Glock in drei Jahren bei Marussia kann sich auch der Franzose nur schwer in Szene setzen.

"Racing Point hat aus der Mittelfeldgruppe den meisten Abtrieb", sagt Ricciardo. "Sie haben dadurch einen kleinen Vorteil gegenüber uns und McLaren. Aber Abtrieb ist nicht alles." McLaren ist besser in schnellen Kurven, doch schlechter in langsamen. Und dieser Ricciardo ist in dieser Saison Renaults Faustpfand. In der Qualifikation steigerte er sich um eine halbe Sekunde von Q2 auf Q3, um den fünften Platz vor Albon und Leclerc zu sichern. In den Rennen hat der Australier nun schon 95 Punkte eingefahren. Mehr als Renault in der gesamten letzten Saison (91).

Renault sammelte in der Emilia-Romagna fünf Punkte mehr als McLaren und sieben mehr als Racing Point. Es hätten mehr sein können. Esteban Ocon bleibt das Sorgenkind. Der Franzose kann das Tempo des Teamkollegen auf eine Runde nicht mitgehen. Es hagelte die zwölfte Niederlage im Quali-Vergleich.

Und dann wären da noch die Zuverlässigkeitsdefizite, die den Franzosen aus den Rennen werfen. In Imola schon das vierte Mal in dieser Saison. Auf eine überhitzende Antriebseinheit in der Steiermark, einen Bremsdefekt in der Toskana und Hydraulik-Schlamassel in der Eifel folgte ein Getriebeschaden. So verpasste es Renault, in der Weltmeisterschaft mehr als nur einen Punkt zwischen sich und McLaren sowie Racing Point zu legen. Ricciardo fordert: "Wenn wir die Nase vorne behalten möchten, müssen beide Autos punkten."

Sorgen um 2021er Reifen - Klare Vorschriften für Pirelli-Test .
In der nächsten Saison ändert sich nicht nur die Aerodynamik. Auch die Reifen sind neu. Pirelli homologierte die Neukonstruktion nach einem Test in Portimao. Die Teams machen sich Sorgen, weil sie erst in Bahrain und Abu Dhabi herausfinden werden, wie sich dieser neue Reifen verhält.Der daraus berechnete Abtriebsverlust soll die Autos auf den Stand von Anfang 2020 bringen. Die Ingenieure rechnen damit, dass sie im Verlauf der kommenden Saison wieder auf die Abtriebswerte kommen, wie wir sie Ende 2020 haben werden. Damit hielt man das Thema für erledigt. Bis Pirelli mit dem Plan um die Ecke bog, nun doch für nächstes Jahr neue Reifen zu bauen.

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