Auto 911-Turbo-S-Sondermodell für China - Porsche 911 Turbo S 20th Anniversary Edition

03:05  21 april  2021
03:05  21 april  2021 Quelle:   auto-motor-und-sport.de

Letztes Facelift vor dem Ende - Erlkönig Porsche Macan

  Letztes Facelift vor dem Ende - Erlkönig Porsche Macan Porsche bringt 2021 die nächste Generation des Macan als rein elektrisches Modell an den Start. Das bedeutet jedoch nicht das Aus des Macan mit Verbrennungsmotoren. © Stefan Baldauf Nach dem großen Facelift 2018 überarbeitet Porsche den Macan erneut, um ihn fit für ein Leben neben der Elektroversion zu machen. Zusammen dürften sie dann ab 2021 für drei Jahre den gemeinsamen Weg beschreiten. Allerdings kommt der konventionelle Macan nur noch mit Benziner-Motoren an den Start, vom Diesel hat sich Porsche bereits seit 2018 verabschiedet.

Für 20 Jahre Porsche in China bekommen die Chinesen jetzt ein Sondermodell – natürlich auf Basis des potenten 911 Turbo S.

  911-Turbo-S-Sondermodell für China - Porsche 911 Turbo S 20th Anniversary Edition © Porsche

Porsche feiert im Rahmen der Auto Shanghai (noch bis zum 28. April) seinen Eintritt in den chinesischen Markt vor 20 Jahren mit dem Sondermodell 911 Turbo S 20th Anniversary Edition. Damit dient der mit 650 PS aktuell leistungsfähigste Elfer der Baureihe 992 als Basis für das chinesische Geburtstagsmodell. Er spurtet in 2,7 Sekunden von null auf 100 km/h und ist maximal 330 km/h schnell.

Weißgold und Anleihen am 356

Der 911 Turbo S 20th Anniversary Edition kommt von Porsche Exclusive. Das auffälligste Erkennungsmerkmal ist die spezifische Lackierung mit silberfarbenen Rallye-Streifen und einer großen 20, die im Stil einer Rallye-Nummer groß an den Seitentüren prangt. Die auf der Automesse gezeigte Grundfarbe heißt Oslo Blue, zusammen mit Gulf Orange, Star Ruby Red, Mint Green und Viola Purple sind fünf Basisfarben möglich. Laut Porsche kommt die Inspiration zu Oslo Blue vom 356, in Gulf Orange waren Varianten des legendären Gulf-917-Rennwagens (gebaut 1968 bis 1973) lackiert. Die Außenfarbe kommt auch im Innenraum zum Einsatz: Das vordere Ende der Mittelkonsole und der untere Bereich des Armaturenbretts sind beispielsweise so lackiert. Ins Leder der Mittelarmlehne ist der Schriftzug "Porsche Exclusive Manufaktur" geprägt. Und der Sonder-Porsche trägt auch zusätzlichen Materialwert: Die Schriftzüge der am Fahrzeug angebrachten Editionsplaketten bestehen aus Weißgold.

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Sondermodell zum hohen Preis

Porsche bietet das Jubiläumsmodell ausschließlich auf Basis des Turbo S an. Es kostet 3,1 Millionen RMB (aktuell umgerechnet zirka 397.789 Euro). In Deutschland geht die Basisversion des Turbo S bei 221.782 Euro los.

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  Den DDR-Porsche gibt es heute noch - Miersch Porsche 356 Lindner Coupé (1954) Ferry Porsche half den Reinmann-Zwillingen, ihren Traum vom Porsche zu verwirklichen. Zunächst mussten jedoch Teile über die Grenze in die DDR. © Porsche Dass dieses Coupé aussieht wie ein etwas größerer Porsche 356, hat zwei gute Gründe. Die Zwillingsbrüder Knut und Falk Reimann, Studenten an der Technischen Hochschule in Dresden, hatten eine Idee, Mut und Fernweh. Im Alter von 21 Jahren bauten sie einen Porsche 356 nach, mit dem sie über die Alpen, nach Frankreich und bis vor das Porsche-Werk in Stuttgart-Zuffenhausen fuhren.

718 Spyder mit zweifarbigem Dach

Außerdem führt Porsche im Rahmen der Automesse den 718 Spyder auf dem chinesischen Markt ein. Das Auto ist erstmals mit einem zweifarbigen Faltdach (rot-schwarz) ausgestattet, dazu passend gibt es innen Leder in der Farbkombination Bordeauxrot/Schwarz. Der 718 Spyder startet in China bei 738.000 RMB (94.254 Euro), in Deutschland kostet das Modell mindestens 95.642 Euro. Der von Porsche in echt nachgebaute 911 Turbo Cyberpunk aus dem Computerspiel Cyberpunk 2077 und der rein elektrisch angetriebene 99X aus der Formel-E runden den Messeauftritt ab.

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Porsche stellt bald eine Performance-Version des Cayenne Turbo Coupés vor. Nun hat der SUV-Brecher auf dem Nürburgring gezeigt, was in ihm steckt. © Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG 7:38,9 Minuten für die Nürburgring-Nordschleife: Es ist nicht lange her, da hätten sich waschechte Sportwagen mit dieser Rundenzeit rühmen können. Heutzutage sind SUV dazu in der Lage, die 20,832 Kilometer lange Variante der Grünen Hölle in dieser Zeit zu umrunden. Oder präziser: Exakt ein SUV ist dazu in der Lage.

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