AutoAkustischer Fußgängerschutz

17:16  08 november  2018
17:16  08 november  2018 Quelle:   msn.com
Akustischer Fußgängerschutz © Bereitgestellt von Bauer XCEL Media Deutschland KG Sound für E-Autos

Nach einer EU-Verordnung müssen Elektroautos ab Juli 2019 ein Soundgeräusch absondern. Hintergrund ist der Schutz der Fußgänger, die flüsterleise E-Autos kaum hören. Bereits 2014 hat die EU in Gestalt des Parlaments beschlossen, dass Elektroautos mit einem künstlichen (Motoren-) Sound ausgerüstet werden müssen, der akustisch auf das Herannahen aufmerksam macht.

Hintergrund ist die Tatsache, dass insbesondere blinde Menschen sich ausschließlich auf ihr Gehör verlassen (können). Im Straßenverkehr orientieren sie sich normalerweise an dem Geräusch der Verbrennermotoren. Das Geräusch bleibt bei Elektroautos logischerweise aus, so ist deren größter Vorteil zugleich ein Nachteil.

Die US-Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit (NHTSA) hat herausgefunden, dass E-Autos 37 Prozent häufiger in Unfällen mit Fußgängern involviert sind als Autos mit Verbrennern. Um das zu ändern, müssen in der EU ab Juli 2019 neue Elektroautos mit dem sogenannten Avas-System (Acoustic Vehicle Alerting System) ausgerüstet sein.

Zwei Jahre später müssen auch Hybridfahrzeuge ein akustisches Warnsignal von sich geben. Das Geräusch wird bis zu einer Geschwindigkeit von 20 km/h dauerhaft eingespielt. Gleiches gilt beim Rückwärtsfahren. Ab 20 km/h ist der künstliche Sound für Elektroautos nicht mehr nötig, da die Abrollgeräusche der Reifen den Klang eines Soundgenerators oder herkömmlichen Motors übertönen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Neuer Elektroautoanbieter: Kennen Sie ZhiDou?

Mehr auf MSN:

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke

Aktuelle videos:

Siehe auch:

Das ist interessant!