Auto In 7:38,9 Minuten über die Nordschleife - Porsche Cayenne stellt SUV-Rekord auf

15:35  17 juni  2021
15:35  17 juni  2021 Quelle:   auto-motor-und-sport.de

Darum schwächelt die Benchmark - Bremsentest Porsche 718 Cayman GT4

  Darum schwächelt die Benchmark - Bremsentest Porsche 718 Cayman GT4 Porsche setzt die Maßstäbe beim Bremsen. So lautet der Anspruch, so zeigen es unsere Tests. Die einzige Ausnahme ist ausgerechnet ein GT-Modell: der Cayman GT4, der zuletzt nicht nur hinter den eigenen Erwartungen zurückblieb, sondern auch hinter der Konkurrenz. Eine Ursachenforschung. © Rossen Gargolov Die Erwartungen an den zweiten Cayman GT4 waren hoch. Doch dann passierte das, was einem Porsche unter keinen Umständen passieren darf. Die Erwartungen waren hoch, als Porsche vor anderthalb Jahren den zweiten Cayman GT4 vom Stapel ließ. Und im Grunde wurden sie auch erfüllt.

Porsche stellt bald eine Performance-Version des Cayenne Turbo Coupés vor. Nun hat der SUV-Brecher auf dem Nürburgring gezeigt, was in ihm steckt.

  In 7:38,9 Minuten über die Nordschleife - Porsche Cayenne stellt SUV-Rekord auf © Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

7:38,9 Minuten für die Nürburgring-Nordschleife: Es ist nicht lange her, da hätten sich waschechte Sportwagen mit dieser Rundenzeit rühmen können. Heutzutage sind SUV dazu in der Lage, die 20,832 Kilometer lange Variante der Grünen Hölle in dieser Zeit zu umrunden. Oder präziser: Exakt ein SUV ist dazu in der Lage. Und zwar eine neue Performance-Version des Porsche Cayenne Turbo Coupés, die auto motor und sport bereits bei einer Erprobungsfahrt fahren konnte.

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Die Nürburgring GmbH hat die Rundenzeit offiziell anerkannt und führt sie in der Kategorie "SUVs, Geländewagen, Vans, Pick-Ups". Porsche-Testfahrer Lars Kern nahm die schnelle Nordschleifenrunde am 14. Juni 2021 um 11:31 Uhr bei 23 Grad Außen- und 46 Grad Asphalt-Temperatur in Angriff. Abgesehen vom aus Sicherheitsgründen eingebauten Rennsitz und Überrollkäfig befand sich das Auto dabei – von einem Notar bestätigt – im Serienzustand. Es rollte auf dem eigens dafür entwickelten Performance-Reifen Pirelli P Zero Corsa im 22-Zoll-Format (vorne 285 und hinten 315 Millimeter breit), der auch bei allen Serienautos montiert sein wird.

"Maximale Längs- und Querdynamik"

Die Performance-Version des Cayenne Turbo Coupés wurde mit einem neu abgestimmten Luftfahrwerk, einer modifizierten Vorder- und Hinterachslenkung sowie verringertem Gewicht "noch konsequenter auf maximale Längs- und Querdynamik ausgelegt", sagt Baureihenleiter Stefan Weckbach. Kern bescheinigt dem Crossover eine hohe Einlenkpräzision und stoische Ruhe an der Hinterachse – "das gibt einem schon im Bereich Hatzenbach viel Vertrauen". Auch zwischen der Hohen Acht und der Eiskurve habe der Cayenne ohne Nachwippen oder Tendenz zum Untersteuern "blitzschnelle Richtungswechsel" hingelegt.

Aber viel Power hilft natürlich ebenfalls: Mit 640 PS leistet der Biturbo-Achtzylinder 90 PS mehr als das reguläre Turbo-Modell. Das maximale Drehmoment steigt um 80 auf 850 Newtonmeter. Kern zufolge macht der Antriebsstrang einen "souveränen Eindruck" und "liefert Leistung in jeder Lebenslage". Auf dem Papier bedeutet das: Null auf Hundert in 3,3 bis 3,4 Sekunden und 300 km/h Topspeed.

Spoilerfrei und Spaß dabei - Porsche 911 GT3 Touring-Paket .
Porsche bietet den 911 GT3 auch wieder mit dem Touring-Paket an. Die 510 PS starke Performance-Maschine macht damit total auf Understatement. © Porsche Der Porsche 911 GT3, Typ 992, gilt für viele als der perfekte Sportwagen, wenn es um die Jagd nach schnellen Rundenzeiten geht. Der GT3 kann aber auch Understatement – ausgerüstet mit dem Touring-Paket ohne großen Heckspoiler. Den ersetzt ein eigenständig gestaltetes Heckdeckelgitter mit dem Schriftzug "GT3 touring".Fix-Flügel weicht Vario-SpoilerDieser Verzicht ist auch der auffälligste Unterschied im Exterieur gegenüber dem normalen 911 GT3.

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