AutoDiese E-Autos wollen den Automarkt 2021 kräftig durcheinanderwirbeln

14:20  09 august  2021
14:20  09 august  2021 Quelle:   pressfrom.com

Autos mit einem Elektroantrieb sind die Zukunft, daran gibt es keine Zweifel mehr. Es waren gerade die deutschen Hersteller, die dem Treiben ausländischer Autobauer wie Tesla mit einer Art angenehmen Desinteresse verfolgten und Elektroautos ähnlich belächelten wie Spieler ein Casino mit Bonus, wenn dieser sich als ziemlich gering herausstellt. Mittlerweile hat jedoch auch bei den deutschen Autobauern ein Umdenken eingesetzt und die Elektromobilität gewinnt immer mehr an Einfluss. Dieses Umdenken setzte allerdings nicht ganz freiwillig ein, nach dem Motto Zuckerbrot und Peitsche greift die Politik immer wieder ein und zwingt die Autobauer dazu, einen anderen Kurs einzuschlagen. Deutlichen Druck gibt es beispielsweise von der Europäischen Union, denn die hat dem Verbrennungsmotor endgültig ein Ende gesetzt.

Ab 2035 wird diesem ein für alle Mal der Garaus gemacht. Hier haben wir also die Peitsche, das Zuckerbrot kommt dagegen direkt vom deutschen Staat. Die Bundesregierung hat nämlich beschlossen, den Autobauern mit einer Kaufprämie unter die Arme zu greifen. Diese im Sommer 2020 eingeführte Prämie in Höhe von 10.000 Euro wurde unlängst sogar noch bis Dezember 2025 verlängert. Diese Maßnahme zeigt Wirkung, denn die Zahl der neuzugelassenen E-Autos erreicht 2021 einen neuen Höchststand. Eifrig wird deshalb in den Werkstätten weltweit an neuen E-Modellen gearbeitet. Über 20 brandneue Modelle und sogar über 40 neue Modelle, wenn man die Facelift-Neuauflagen hinzuzählt, werden 2021 vorgestellt. Zehn von diesen werden wir Ihnen heute präsentieren.

Volkswagen ID.4

Der ID.4 von Volkswagen ist das zweite Modell, das es ausschließlich in einer Elektroversion geben wird. Interessant ist an diesem Modell, das es zu 100% Made in Germany ist, denn produziert wird es in Zwickau. Der ID.4 ist etwas größer als sein kleinerer Bruder der ID.3 und kommt der Größe des Tiguan ziemlich nahe. In der günstigsten Version wird der ID.4 für 36.950 Euro angeboten, abzüglich der staatlichen Prämie ergibt sich also ein Nettobetrag von ca. 28.000 Euro.

BMW iX

Auch in München hat das Elektrozeitalter längst Einzug erhalten. BMW arbeitet sogar besonders eifrig an seiner eigenen Elektromobilität und wird 2021 gleich drei Modelle auf den Markt bringen. Der iX ist eines von ihnen und ohne Zweifel ein Fahrzeug der Oberklasse. Auf den ersten Blick könnte man den iX fast mit dem X5 verwechseln und dabei beziehen wir uns nicht nur auf die Größe, sondern auch auf den Preis von 77.300 Euro in der Basisversion.

Tesla Model Y

Tesla ist der Platzhirsch in Sachen elektronischen Antriebe. Das oftmals von Kritikern vorgebrachte Argument des hohen Preises wurde erst kürzlich von Elon Musk als nächstes Ziel ausgerufen. Ein Elektroauto für alle ab 30.000 Euro wurde von ihm angekündigt. Das Model Y kann man daher als Etappenziel bezeichnen. Der 2021 auf den Markt gebrachte neue Tesla wird nicht nur deutlich größer als das Model 3, sondern auch im neuen Werk in Deutschland gebaut und ab ca. 45.000 Euro zu haben sein.

Ford Mustang Mach E

Die Amerikaner von Ford zeigen sich sogar als ganz besonderer Fan der Klimaneutralität und natürlich auch der elektronischen Antriebe. Besonders in den deutschen Fordwerken in Köln hat man groß investiert, um den Markt in Europa anzugreifen. Das erste Ergebnis kann sich sehen lassen, denn der Mustang Mach E weiß voll und ganz zu überzeugen. Sein Preis ist mit 46.900 Euro aufwärts zwar etwas happiger als ein Elektrofahrzeug einiger Konkurrenten, dafür gibt es jedoch auch einen Wagen, das im SUV-Format daherkommt und mit seiner Ausstattung punkten kann.

Nissan Ariya

Nissan gehört neben Tesla zu den Pionieren des Elektroantriebs. Der Nissan Leaf wurde bereits 2012 mit einem Elektromotor angeboten und galt als erstes echtes Fahrzeug ohne Verbrennungsmotor. Dieser Wissensvorsprung wurde leider verspielt, der Ariya soll jedoch dabei helfen, Marktanteile wieder zurückzugewinnen. Der Ariya ist ein sogenannter Crossover-SUV und in vielen verschiedenen Ausstattungsvarianten zu haben.

Porsche Taycan Cross Turismo

Wer sich den Fahrspaß eines Porsche mit einem Elektroantrieb gönnen möchte, der muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Taycan Cross Turismo wird zum Preis von 93.635 und mehr angeboten. Er ist kein reiner SUV, sondern ähnelt eher einer Limousine. Sein Kofferraum ist jedoch deutlich größer und überhaupt macht das Platzangebot ihn zu einem echten Allrounder. Auf die Kraft eines Porschemotors muss man bei all dem allerdings nicht verzichten. Der Taycan wird mit einem 625 PS oder sogar mit einem 700 PS-Motor ausgestattet.

Audi Q4 e-tron

Die Ingolstädter haben sich bereits frühzeitig klar positioniert, ab 2025 wird kein Verbrennungsmotormodell mehr vom Band laufen. Das Konzernziel lautet 20 verschiedene E-Modelle zu produzieren und der Q4 e-tron wird vermutlich zu diesen gehören. In der Spitzenausstattungsklasse kommt er mit einer Reichweite von bis zu 534 Kilometern und einem 77 kWh Motor, der 125 PS leistet. Sein Basispreis liegt bei 41.900 Euro sowie 53.600 Euro in der Topversion.

BMW i4

Für November 2021 ist die Vorstellung des i4 von BMW geplant. BMW zielt bei diesem Modell in erster Linie auf Käufer im oberen Preissegment ab. Der i4 wird in zwei Versionen angeboten werden, einmal mit einem 340 PS- und einmal mit einem 544 PS-Motor. Letzter wird sogar einen Allradantrieb erhalten! Der Preis von 58.300 bzw. 69.900 Euro wirkt jedoch eher abschreckend, ganz im Gegensatz zu den Daten der Reichweite von bis zu 590 km.

Renault Kangoo

Renault gehört zweifellos zu den Gewinnern der Elektromobilität. Die Franzosen haben mit dem Zoe bereits einen Traumstart hingelegt und der Kangoo möchte diese Erfolgsgeschichte fortschreiben. Ob es mit der Vorstellung 2021 klappen wird, ist hingegen noch unsicher. Erste Meldungen deuten darauf hin, dass der Kangoo E erst 2022 zu haben sein wird. Der Kangoo E wird deutlich mehr Stauraum als seine Vorgänger besitzen und zudem standardmäßig mit zwei Schiebetüren und einer innovativen Dachreling ausgestattet sein.

Opel Combo-e

Der Opel Combo-e ist in vielerlei Hinsicht ein Prämierenfahrzeug. Er wird die erste Neuentwicklung seit der Übernahme des französischen PSA-Konzerns sein und dies wirkt sich direkt positiv aus. Ab Herbst wird der elektrische Combo angeboten, ausgestattet ist er mit einem 136 PS E-Motor sowie mit einer 50 kWh Batterie. Diese ermöglicht dem Combo eine Reichweite von bis zu 280 Kilometern. Der Combo-e kommt in einer Standardversion sowie in einer XL-Version.

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Der multinationale Konzern hat auf einem Aktionstag seine Elektrifizierungsstrategie vorgestellt. Demnach nimmt er 30 Milliarden Euro in die Hand, um mehrere Führungsrollen einzunehmen. © Screenshot Opel/t3n Neben der Ankündigung des elektrischen Manta-E präsentierte Opel auch einen neuen Slogan: „Gree is the new cool“. Die Leitung um CEO Carlos Tavares hat umfangreiche Pläne zur Neuausrichtung von Stellantis und der 14 Automarken auf dem konzerneigenen „EV Day“ angekündigt. Sie sollen dem Automobil-Multi ermöglichen, „mittelfristig nachhaltige, zweistellige operative bereinigte Gewinnmargen“ zu erzielen.

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