Digital: Fake News zur Europawahl: Google und Facebook haben Probleme mit der Transparenz - PressFrom - Deutschland

DigitalFake News zur Europawahl: Google und Facebook haben Probleme mit der Transparenz

09:45  14 april  2019
09:45  14 april  2019 Quelle:   tagesspiegel.de

59 Parteien und Vereinigungen reichen Listen für Europawahl ein

59 Parteien und Vereinigungen reichen Listen für Europawahl ein Insgesamt 59 politische Parteien und Vereinigungen haben fristgerecht Listenvorschläge für die Europawahlen am 26. Mai eingereicht. Das teilte Bundeswahlleiter Georg Thiel am Mittwoch in Berlin mit. Davon treten 54 Vereinigungen bundesweit an. Fünf weitere haben Listen für einzelne Bundesländer eingereicht, darunter die CSU für Bayern und die CDU für alle übrigen Bundesländer. Das interessiert andere MSN-Leser: Neues Bürgergeld für Bedürftige: Italien führt Grundsicherung ein Mehr EU-Zusammenhalt: Barley gegen nationale Egoismen Über die Zulassung der Listenvorschläge entscheidet demnach der Bundeswahlausschuss am 15. Mai in Berlin.

Sechs Wochen vor der Europawahl kommt der Kampf gegen Desinformationskampagnen im Internet nur schleppend voran. Wie die Recherche von „Investigate Europe“ zeigt, kann Google die mit der EU vereinbarte Transparenz für politische Werbung bislang nicht vollständig umsetzen.

Facebook , Google und Twitter müssen nach Ansicht der EU-Kommission deutlich mehr gegen " Fake News " tun. Dies geht aus den monatlichen Berichten der Online-Dienste hervor, zu denen sie sich bis zur Europawahl Ende Mai bereiterklärt hatten, wie die Brüsseler Behörde am Donnerstag mitteilte.

Fake News zur Europawahl: Google und Facebook haben Probleme mit der Transparenz © Foto: imago images / IPON Schnell geteilt: Soziale Medien haben heute eine zentrale Funktion bei der Verbreitung von Nachrichten. (Symbolbild)

Wer steckt hinter politischer Werbung in sozialen Medien? Bisher lässt sich das kaum erkennen. EU-Kommissar Julian King fordert jetzt eine klare Kennzeichnung.

Sechs Wochen vor der Europawahl kommt der Kampf gegen Desinformationskampagnen im Internet nur schleppend voran. Das ist das Ergebnis einer Recherche des europäischen Journalisten-Netzwerks „Investigate Europe“, die der Tagesspiegel veröffentlicht. Politiker, Experten und Unternehmen gehen zwar davon aus, dass in den kommenden Wochen vermehrt falsche Informationen über soziale Netzwerke gestreut werden. Die Instrumente aber, mit denen gegengesteuert werden soll, sind unzureichend.

Google förderte deutsche Medien mit über 20 Millionen Euro

Google förderte deutsche Medien mit über 20 Millionen Euro Medien in Deutschland haben in den vergangenen vier Jahren Fördergelder in Höhe von knapp 21,5 Millionen Euro von Google erhalten. In den sechs Runden des «Digital News Innovation»-Fonds seien insgesamt 93 Projekte gefördert worden, teilte der Internet-Konzern in Berlin mit.

Wie funktioniert die Europawahl und wie kann man in den verschiedenen Mitgliedstaaten wählen? Im Rahmen unserer zahlreichen Angebote für Erstwählerinnen und Erstwählen sowie junge Erwachsene setzen wir mit dem Start des Sommersemesters 2019 die im letzten Jahr begonnene

Brüssel (dpa) - Facebook , Google und Twitter müssen nach Ansicht der EU-Kommission deutlich mehr gegen Fake News tun. Inhalt der monatlichen Berichte sind etwa die Untersuchung von Werbung, die Transparenz Im September hatten unter anderem Facebook , Twitter, Mozilla

Wie die Recherche von „Investigate Europe“ zeigt, kann Google die mit der EU vereinbarte Transparenz für politische Werbung bislang nicht vollständig umsetzen. Des Weiteren fallen in der EU Desinformationskampagnen, die ihren Ursprung in Mitgliedsstaaten haben, durch das Kontrollraster – das betrifft zum Beispiel Kampagnen, die von rechten Parteien oder Aktivisten gestartet werden.

Sowohl die zuständige Einheit bei der EU-Kommission als auch eine Koordinierungsgruppe der Mitgliedstaaten erfasst nur Kampagnen, die ihren Ursprung außerhalb der EU haben. Politiker wie Renate Künast von den Grünen, aber auch EU-Sicherheitskommissar Julian King bewerten darüber hinaus die Kennzeichnungspflichten für politische Werbung in sozialen Netzwerken als unzureichend.

BVB: Mario Götze ruft mit flammendem Appell zur Europawahl auf

BVB: Mario Götze ruft mit flammendem Appell zur Europawahl auf Weltmeister Mario Götze hat zur Beteiligung an der Europawahl im Mai aufgerufen. "Wir müssen kämpfen: Für jeden, der an das Team Europa glaubt. Ein Team aus 500 Millionen Menschen", sagte der WM-Held von 2014 in einem Twitter-Videoclip des NRW-Europaministeriums. Mehr: BVB mit vier Neuzugängen im Sommer? Europa werde "in der Kabine entschieden", sagte Götze: "Und zwar in der Wahlkabine." Die Europaminister der Bundesländer halten ihre Konferenz am Mittwoch im Signal Iduna Park von Borussia Dortmund ab. Dabei wird ein gemeinsamer, überparteilicher Aufruf zur Wahl (23. bis 26. Mai) gestartet.

28.02.2019 - Facebook , Google und Twitter müssen nach Ansicht der EU-Kommission deutlich mehr Inhalt der monatlichen Berichte sind etwa die Untersuchung von Werbung, die Transparenz Die EU-Kommission will bis zur Europawahl monatlich über die Arbeit der Online-Dienste berichten.

Die Angst vor Fake News ist vor der Europawahl im Mai groß. Brüssel will soziale Netzwerke wie Facebook zum Kampf verpflichten. Die EU-Kommission droht Facebook , Google und Co. mit gesetzlichen Auflagen, sollten sie nicht entschlossener gegen gezielte Falsch-Nachrichten und

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Im vergangenen Jahr hatte die Europäische Union die Plattformbetreiber bereits zu einem Verhaltenskodex gedrängt. Der enthält auch die Forderung, transparent zu machen, wer politische Werbung auf Social-Media-Plattformen finanziert. Doch der Kodex ist freiwillig und gilt nur für Werbespots, die explizit für einen Kandidaten, eine Partei oder einen Amtsinhaber werben.

EU-Sicherheitskommissar Julian King fordert deshalb, die Kennzeichnungspflicht auszuweiten. Aus seiner Sicht sollte bei jeder geschalteten Werbung in sozialen Netzwerken für den Nutzer sichtbar sein, wer dafür bezahlt hat. King kritisierte weiter die Unternehmen: „Die Plattformen haben versprochen, etwas zu unternehmen, doch bis jetzt ist nichts geschehen. Und wir wissen nicht, wie lange es dauert, bis die Systeme in ganz Europa funktionieren.“

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Stiftung Warentest: Warum eine Suchmaschine aus Holland besser als Google sein soll Startpage holt sich als einziger Anbieter mit der Note Gut (2,3) den Testsieg. Im Gegensatz zu Google bietet das Suchunternehmen aus den Niederlanden auch Apps mit unkritischem Datensendeverhalten und weist keine Mängel in der Datenschutzerklärung auf.

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Auf Facebook haben sich in der Vergangenheit immer wieder ausländische Regierungen und Organisationen in den Wahlkampf eines Landes eingemischt. Zur Europawahl soll das nicht mehr möglich sein. Außerdem will das Netzwerk für mehr Transparenz sorgen.

Ein Google-Manager gab dem Journalistenteam „Investigate Europe“ gegenüber zu, dass ein Tool (Werkzeug) für Werbetransparenz bisher nicht funktioniere. Auch bei Facebook gab es Anfang April noch Startschwierigkeiten.

Gesetz gegen intransparente Wahlwerbung gefordert

Oppositionspolitiker fordern von der Bundesregierung, gegen intransparente Wahlwerbung mit einem Gesetz vorzugehen. „Für den digitalen Wahlkampf müssen die gleichen Rechte und Pflichten gelten wie für den analogen“, sagte Grünen-Politikerin Renate Künast dem Journalistenteam. Sie verlangt, dass der Staat die Betreiber großer Social-Media-Plattformen wie Facebook und Twitter dazu verpflichtet, Nutzern anzuzeigen, wer für welche politischen Werbeanzeigen gezahlt hat. Bisher gibt es eine solche Regelung nicht.

Die vollständige Dokumentation der Recherche von „Investigate Europe“ lesen Sie in der gedruckten Sonntagsausgabe des Tagesspiegels oder am Samstagabend schon im E-Paper.


BGH verkündet Entscheidung zu Klage gegen Facebook.
Der Bundesgerichtshof (BGH) verkündet heute eine Entscheidung zu einer Datenschutz-Klage von Verbraucherschützern gegen Facebook. Mit einem abschließenden Urteil dürfte allerdings eher nicht zu rechnen sein. Nach der Verhandlung Mitte Dezember erscheint es wahrscheinlicher, dass die Karlsruher Richter in dem Fall den Europäischen Gerichtshof (EuGH) einschalten. Gestritten wird wegen Spielen anderer Anbieter, die Nutzer über das «App-Zentrum» von Facebook in der Version aus dem Jahr 2012 ansteuern konnten. Mit ihrem Klick auf «Sofort spielen» stimmten sie direkt der Übermittlung ihrer Daten an den Spielebetreiber zu.

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