Digital „Sie haben sich kaputt gelacht“: Wie Microsoft 1999 Nintendo kaufen wollte

13:00  25 november  2021
13:00  25 november  2021 Quelle:   businessinsider.de

Nintendo Online: Noch mehr Retroklassiker für die Switch

  Nintendo Online: Noch mehr Retroklassiker für die Switch Lange galt es nur als Gerücht. Nun hat sich Nintendo tatsächlich dazu entschieden, das Portfolio seines Online-Service aufzustocken. © Bereitgestellt von www.metal-hammer.de Quelle: Nintendo Lange galt es nur als Gerücht. Nun hat sich Nintendo tatsächlich dazu entschieden, das Portfolio seine Zukünftig soll es möglich sein auf der Nintendo Switch Retroklassiker weiterer Nintendo-Konsolen als bisher möglich spielen zu können.

Vor 20 Jahren, im Jahr 2001, brachte Microsoft die erste Xbox auf den Markt.

Zwei Jahre zuvor, im Jahr 1999, traten Führungskräfte von Microsoft mit einem Vorschlag an den japanischen Spielegiganten Nintendo heran: Microsoft würde die Hardware entwickeln – eine Spielkonsole – und Nintendo würde die Spiele entwickeln. Darüber hinaus würde Microsoft Nintendo im Rahmen des Deals komplett aufkaufen.

Die Reaktion von Nintendo? "Sie haben sich kaputt gelacht", sagte Kevin Bachus, ehemaliger Leiter der Abteilung für Beziehungen zu Drittanbietern bei Microsoft, Anfang des Jahres der Nachrichttenagentur Bloomberg. "Stellen Sie sich vor, dass Sie eine Stunde lang nur ausgelacht werden. So lief das Treffen ab."

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In einem digitalen Museum, das Microsoft zur Feier des 20-jährigen Jubiläums der Xbox eingerichtet hat, kann man jetzt einen Brief aus den gescheiterten Verhandlungen sehen:

Trotz des Vermerks "Frühjahr 2000" am unteren Rand ist das Datum des Briefs selbst der 20. Oktober 1999.

Das Schreiben, das der damalige Vizepräsident für Hardware von Microsoft, Rick Thompson, an die damalige Vizepräsidentin für Geschäftsangelegenheiten von Nintendo of America, Jacqualee Story, schickte, scheint eine Reaktion auf ein Geschäftstreffen zwischen Microsoft und zwei der wichtigsten Persönlichkeiten von Nintendo zu sein: Nintendo-Hardware-Chef Genyo Takeda und Nintendo-Präsident Hiroshi Yamauchi.

In dem Brief schreibt Thompson, er verstehe die Bedenken von Herrn Takeda bezüglich einer möglichen Partnerschaft. Er bezieht sich auch direkt auf Nintendos "Delphin"-Konsole, die der Codename für das war, was schließlich 2001 als Nintendo GameCube auf den Markt kommen sollte.

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Microsoft über Nintento: "Unser Argument war, dass ihre Hardware schlecht sei"

Ende 1999 arbeitete Microsoft an seiner ersten Xbox-Konsole, während Sony an der PlayStation 2 und Nintendo an dem Nintendo GameCube arbeitete. Sony sollte später sowohl Nintendo als auch Microsoft zuvorkommen, indem es die PlayStation 2 in den Ferien 2000 auf den Markt brachte.

Microsofts Vorschlag an Nintendo lautete damals, dass Nintendo durch die Zusammenarbeit mit Microsofts Hardware besser mit Sonys PlayStation 2 konkurrieren könnte, was die Leistung angeht.

"Wir hatten Nintendo im Januar 2000 bei uns im Haus, um die Details eines Joint Ventures auszuarbeiten, bei dem wir ihnen alle technischen Daten der Xbox gegeben hätten", sagte der ehemalige Microsoft-Chef für Geschäftsentwicklung, Bob McBreen, zu Bloomberg. "Unser Argument war, dass ihre Hardware schlecht sei, und im Vergleich zur Sony PlayStation war sie das auch."

Cathie Wood wirft fast alle Nintendo-Aktien aus dem Depot

  Cathie Wood wirft fast alle Nintendo-Aktien aus dem Depot Investorin Cathie Wood setzte mit ihrem Flaggschiff-ETF ARK Innovation bislang unter anderem auch auf die Nintendo-Aktie. In den vergangenen Wochen trennte sie sich jedoch nach und nach von ihren Anteilen an dem japanischen Spielekonzern und hat so insgesamt fast fünf Millionen Nintendo-Aktien auf den Markt geworfen. © Bereitgestellt von Finanzen.net Mario Vedder/Getty Images • Cathie Wood trennt sich von nahezu allen Nintendo-Aktien• Anteil im Portfolio des ARK Innovation sinkt von 4,7 Millionen Aktien auf 1.

Aber Nintendo biss nicht an – und Sonys PlayStation 2 dominierte die Videospielkultur im folgenden Jahrzehnt, während sowohl der GameCube als auch die ursprüngliche Xbox Mühe hatten, mitzuhalten. Heutzutage ist der Videospielmarkt jedoch weitaus diversifizierter und alle drei großen Konsolenhersteller sind auf ihre Weise erfolgreich.

  „Sie haben sich kaputt gelacht“: Wie Microsoft 1999 Nintendo kaufen wollte © Bereitgestellt von Business Insider Deutschland

Dieser Artikel wurde von Josh Groeneveld aus dem Englischen übersetzt und editiert. Das Original könnt ihr hier lesen.

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Nintendo arbeitet bereits an einer neuen Videospielkonsole nach der "Switch" .
Der Spielekonsolenhersteller Nintendo arbeitet zurzeit an dem Konzept und Design für eine Nachfolgekonsole der beliebten "Switch".Die Führungskräfte sagten auch, dass sich die "Nintendo Switch in der mittleren Phase" ihres Lebenszyklus befindet, wobei die zukünftigen Verkäufe durch das neue "Switch-OLED-Modell" in Verbindung mit wichtigen kommenden Spieleveröffentlichungen angekurbelt werden. Diese Vorhersage könnte sich bewahrheiten. Die Verkaufszahlen der "Switch" sind jedoch im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Noch kritischer: Die "Switch" wird ab März nächsten Jahres eine fünf Jahre alte Konsole sein.

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