Digital: Trump darf keine Twitter-User blockieren - PressFrom - Deutschland

DigitalTrump darf keine Twitter-User blockieren

12:05  11 juli  2019
12:05  11 juli  2019 Quelle:   msn.com

Erfolg für Demokraten: Trump verliert ersten Prozess um Finanzunterlagen

Erfolg für Demokraten: Trump verliert ersten Prozess um Finanzunterlagen Trump hatte sich gewehrt, Einblick in seine Finanzen geben zu müssen.

Darf auf Twitter keine User blockieren : US-Präsident Donald Trump (Foto: Shutterstock). Losgetreten hatte den Prozess ein Institut der Columbia University im Namen von sieben Twitter - Usern . Diese habe Donald Trump laut Gerichtsunterlagen im Mai und Juni 2017 aufgrund

US-Präsident Donald Trump (73) darf niemanden mehr auf dem Kurznachrichtendienst Twitter blockieren . Wenn ein User auf Twitter blockiert wird, kann er das Profil der ausführenden Person nicht mehr sehen, auch deren Tweets sind dann für den Blockierten gefiltert.

Trump darf keine Twitter-User blockieren © Shutterstock Darf auf Twitter keine User blockieren: US-Präsident Donald Trump

Immer wieder polarisiert Donald Trump mit seinen Tweets und soll dabei auch regelmäßig User blockiert haben. Am Dienstag hat ein US-Gericht geurteilt, dass dies verfassungswidrig sei.

Donald Trump schafft es durch diffuse Aussagen und die falsche Darstellung von Sachverhalten immer wieder, Negativschlagzeilen zu machen. So hatte der 45. US-Präsident bei seiner Rede zum amerikanischen Unabhängigkeitstag am 4. Juli das amerikanische Militär gelobt. Es habe zur Zeit der amerikanischen Revolution 1775 siegreich gegen die Briten gekämpft und ihre Flughäfen besetzt. Später verteidigte Trump sich – der Teleprompter „went kaput“. Während ihm während einer solchen Rede niemand direktes Contra geben kann, erntet Trump auf dem Nachrichtendienst Twitter regelmäßig und meist binnen Sekunden starken Gegenwind.

Donald Trump: "Ich habe Meghan Markle nicht 'böse' genannt"

Donald Trump: Herzogin Meghan sei "böse"? Diese Beschreibung will Donald Trump niemals gewählt haben. Bei Twitter wehrt er sich gegen "Fake News" und fordert eine Entschuldigung seitens der Medien. US-Präsident Donald Trump (72) hat sich bei Twitter zu seinem Interview mit der britischen Tageszeitung "The Sun" geäußert. Darin soll er Herzogin Meghan (37) als "böse" bezeichnet haben. Eine Lüge, meint er jetzt. "Ich habe Meghan Markle nie 'böse' genannt." Die vermeintliche Aussage bezeichnet er als "Fake News". Dass sich "CNN, 'The New York Times' und andere" dafür entschuldigen würden, bezweifle er stark.

Trump blockierte Twitter -Accounts von Kritikern. Die nahmen das nicht hin, zogen vor Gericht – und bekamen Recht. Die Details zum Urteilsspruch.

US-Präsident Donald Trump (73) darf niemanden mehr auf dem Kurznachrichtendienst Twitter blockieren . Wenn ein User auf Twitter blockiert wird, kann er das Profil der ausführenden Person nicht mehr sehen, auch deren Tweets sind dann für den Blockierten gefiltert.

Die Top-Themen der MSN-Leser:

Erdogan: Komplette Erneuerung der Notenbank gefordert

Griechische Reparationsforderungen: Deutschland in Bedrängnis

Rip Torn: "Men in Black"-Star gestorben

Diesen Gegenwind soll Trump immer wieder durch das Blockieren von Nutzern unterbunden haben. Damit sei es nun jedoch vorbei. Das Blockieren von Nutzern sei verfassungswidrig. Trump diskriminiere die User damit und schließe sie von der öffentlichen Diskussion aus, so das Urteil eines US-Berufungsgerichts am Dienstag. Das US-Justizministerium hat angekündigt, weitere Schritte prüfen zu wollen.

Blockieren verstößt gegen ersten Zusatzartikel

Medienberichten zufolge habe Trump im Prozess zugegeben, etwa hundert User blockiert zu haben. Ihre Reaktionen hätten ihm inhaltlich missfallen. Seine Anwälte argumentierten, dass die Blockade einzelner User reine Privatsache sei. Das Konto sei ausschließlich für dessen eigene Meinungsäußerung vorgesehen.

Donald und Melania Trump: Keine Verbeugung und kein Knicks für die Queen

Donald und Melania Trump: Keine Verbeugung und kein Knicks für die Queen Der US-Präsident Donald Trump und seine Familie kamen am Montag in Großbritannien an. Dort wurden der Präsident und seine Frau Melania gleich von den Royals empfangen. Wie schon beim letzten Besuch von Königin Elisabeth II., leistete Donald Trump sich erneut einen Fauxpas.

Wenn ein User auf Twitter blockiert wird, kann er das Profil der ausführenden Person nicht mehr sehen, auch deren Tweets sind dann für den Blockierten gefiltert. Die Kläger argumentierten, dass Twitter eine öffentliche Plattform sei und deswegen niemand von Trump einfach von der Teilhabe am

US-Präsident Donald Trump darf keine Twitter - User mehr blockieren . Betroffene hatten geklagt und ein US-Gericht gab ihnen nun Recht. Wenn ein User auf Twitter blockiert wird, kann er das Profil der ausführenden Person nicht mehr sehen, auch deren Tweets sind dann für den Blockierten gefiltert.

Das New Yorker Gericht haben die Anwälte mit ihrer Argumentation nicht überzeugen können. Donald Trump dürfe keine User blockieren, weil ihm deren Meinung nicht gefalle. Als US-Präsident sei er Staatsvertreter, damit an die amerikanische Verfassung gebunden und würde Twitter zu offiziellen Zwecken nutzen. Dabei dürfe er durch den ersten Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung, der die Meinungsfreiheit schützt, keine User von öffentlichen Diskussionen auf Twitter ausschließen. Damit hat das Berufungsgericht das Urteil eines New Yorker Bundesgerichts aus dem Jahr 2018 bestätigt.

Prozess gegen Trump zieht sich seit 2017

Losgetreten hatte den Prozess ein Institut der Columbia University im Namen von sieben Twitter-Usern. Diese habe Donald Trump laut Gerichtsunterlagen im Mai und Juni 2017 aufgrund kritischer Aussagen blockiert. Das New Yorker Bundesgericht kam daraufhin zu dem Urteil, dass das Blockieren von Twitter-Usern durch Trump gegen den ersten Verfassungszusatz verstoße. Der US-Präsident entfernte die Blockade der User, hatte aber Berufung gegen das Urteil eingelegt.

Begeisterung über Geste: Camilla zwinkert hinter Trumps Rücken

Begeisterung über Geste: Camilla zwinkert hinter Trumps Rücken Die Trumps wurden von der königlichen Familie empfangen.

Denn Trumps Twitter -Seite fungiere als offizieller Account des Präsidenten. Der Staatschef der USA muss nun also wieder allen den Zugang zu seinen Posts gewähren. Und das dürfte einige User freuen: Schließlich weiß Trump mit seinen Tweets durchaus auch zu amüsieren – wenn auch unfreiwillig.

US-Präsident Donald Trump darf unliebsame Twitter -Follower nicht blockieren , weil ihm deren Meinungsäußerungen nicht gefallen. Mehrere Nutzer hatten sich dagegen gewehrt, dass Trump ihre Accounts blockiert hatte. Das Gericht folgte der Entscheidung der Vorinstanz.

Das könnte dich auch interessieren:

Twitter löscht Video von Trump – Copyrightverletzung

Handelsstreit: Trump will US-Lieferungen an Huawei wieder erlauben

Huawei-Sanktionen: Trump hält Deal für möglich

Mehr auf MSN

Bericht: Das FBI ermittelt offenbar gegen die Deutsche Bank wegen Geldwäsche.
Die Behörden in den USA untersuchen offenbar, ob die Deutsche Bank gegen die Anti-Geldwäsche-Gesetze verstoßen hat, wie die Zeitung „The New York Times“ am Mittwoch berichtete. In dem Bericht werden sieben Quellen zitiert, die mit der Angelegenheit vertraut seien. Nach ihren Aussagen würden derzeit Bundesanwälte aus mehreren Gerichtsbarkeiten und das FBI untersuchen, wie die Deutsche Bank mit internen Berichten über verdächtigen Tätigkeiten umgegangen ist, die auf mögliche Geldwäsche hinwiesen. Die Untersuchung schließe auch Transaktionen ein, die mit Donald Trumps Berater und Schwiegersohn Jared Kushner verbunden sind.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke

Aktuelle videos:

usr: 2
Das ist interessant!