Digital Microsoft kauft Activision Blizzard für fast 70 Mrd. US-Dollar: Sind das die nächsten Übernahme-Ziele?

10:05  25 januar  2022
10:05  25 januar  2022 Quelle:   fool.de

Was will Microsoft denn mit Activision Blizzard?!

  Was will Microsoft denn mit Activision Blizzard?! Microsoft möchte Activision Blizzard kaufen. Welche Möglichkeiten ergeben sich dadurch? Spannende Fragen, auch für Investoren. Der Artikel Was will Microsoft denn mit Activision Blizzard?! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland. Unsere Top-Aktie für das Jahr 2022 Es gibt ein Unternehmen, dessen Name zurzeit bei den Analysten von The Motley Fool sehr, sehr häufig fällt. Es ist für uns DIE Top-Investition für das Jahr 2022. Du könntest ebenfalls davon profitieren. Dafür muss man zunächst alles über dieses einzigartige Unternehmen wissen.

  Microsoft kauft Activision Blizzard für fast 70 Mrd. US-Dollar: Sind das die nächsten Übernahme-Ziele? © Bereitgestellt von The Motley Fool, Inc

Dass Microsoft Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4) für fast 70 Mrd. US-Dollar kauft, schlug letzte Woche ein wie eine Bombe. Es zeigt, dass der große Tech-Konzern zukünftig stärker auf Videospiele setzen möchte. Aber auch, dass dieser Markt für Content, Mediennutzung und Unterhaltung im Allgemeinen überaus entscheidend sein kann.

Ob es weitere derartige Zukäufe gibt, das ist natürlich mit einem großen Fragezeichen behaftet. Wer auf Content oder die Bewertung setzen möchte, der sollte jedoch auf in meinen Augen zwei starke Unternehmen setzen. Ob sie ein Übernahmeziel werden, das ist eine andere Frage. Aber sie sind zumindest interessant, was deren Inhalte und Wettbewerbsposition im Markt der Videospiele angeht.

Microsoft übernimmt Spielegigant Activision Blizzard

  Microsoft übernimmt Spielegigant Activision Blizzard Redmond. Für fast 70 Milliarden Dollar übernimmt Microsoft den großen Videospieleanbieter Activision Blizzard. Der Software-Riese, der hinter der Xbox-Spielekonsole steht, sichert sich damit populäre Spiele wie „Call of Duty“, „Diablo“ und „Warcraft/Starcraft“. © Jae C. Hong Das Logo von Activision Blizzard (Symbolbild). Der US-Softwareriese Microsoft steht vor der größten Übernahme seiner Geschichte: Für knapp 69 Milliarden Dollar (rund 60 Milliarden Euro) will der Konzern den für die Videospiele "Call of Duty" und "World of Warcraft" bekannten Entwickler Activision Blizzard kaufen.

Besserer Content als Activision Blizzard? Die Nintendo-Aktie!

Content im Videospiele-Segment ist natürlich Geschmackssache und wir können uns darüber streiten, ob Nintendo (WKN: 864009) oder Activision Blizzard beliebtere Inhalte besitzen. Worüber wir nicht diskutieren brauchen, ist, dass die Japaner einen sehr breiten Fundus beliebter Inhalte haben.

Nintendo ist zwar auch in anderen Bereichen aktiv, beispielsweise als Lizenzgeber für Freizeitparks. Aber: Mit Franchises wie The Legend of Zelda, Super Mario, Donkey Kong, Pokémon und anderen beliebten Franchises verfügt das Unternehmen über eine sehr beliebte Spielebasis. Der japanische Konzern ist jedoch auch im Konsolensegment aktiv. Wobei man mit der Switch und Switch Online sogar einen eigenen Streaming-Dienst für das Gaming herausgebracht hat. Ohne Zweifel eine spannende Ausgangslage für Investoren.

Microsoft kauft Spieleentwickler Activision Blizzard

  Microsoft kauft Spieleentwickler Activision Blizzard Der Preis beläuft sich auf 68,7 Milliarden Dollar. Microsoft steigt damit zum drittgrößten Gaming-Anbieter weltweit auf. Die Gaming-Sparte steht künftig unter der Leitung von Phil Spencer. Microsoft hat die bisher größte Akquisition seiner Geschichte angekündigt. Der Softwarekonzern plant die Übernahme von Activision Blizzard für 68,7 Milliarden Dollar. Ziel ist es nach Angaben des Unternehmens, die Gaming-Sparte in den Bereichen Mobile, PC, Konsole und Cloud zu stärken. Zum Portfolio von Activision Blizzard gehören Titel wie Call of Duty, Candy Crush, Warcraft, Diablo, Overwatch und Hearthstone.

Ob dieser operative, doch sehr breite Fokus aus Nintendo wie bei Activision Blizzard ein Übernahmeziel macht, das ist eine andere Frage. Mit dem starken Content und einer Marktkapitalisierung in Höhe von 56,3 Mrd. US-Dollar ist das Bewertungsmaß ziemlich ähnlich. Vielleicht eine Aktie, die Foolishe Investoren mit einem langen Atem im Auge behalten sollten. Vor allem, wenn Content eine immer wichtigere Währung im Unterhaltungssegment wird.

Take-Two: Gemessen am Börsenwert wirklich klein!

Take-Two (WKN: 914508) ist eher ein direkter ehemaliger Konkurrent von Activision Blizzard. Das Unternehmen ist ebenfalls ein reiner Spieleentwickler, was den Fokus auf Content womöglich vergrößert. Dafür ist die Bewertung jedoch vergleichsweise klein. Mit einer Marktkapitalisierung in Höhe von 19 Mrd. US-Dollar macht das aus dem Unternehmen vielleicht schon eher ein Übernahmeziel.

Macher von „Call of Duty“ und „Candy Crush“: Microsoft kauft Spielefirma Activision Blizzard für 70 Milliarden Dollar

  Macher von „Call of Duty“ und „Candy Crush“: Microsoft kauft Spielefirma Activision Blizzard für 70 Milliarden Dollar Der große Videospieleanbieter Activision Blizzard geht für 95 Dollar pro Aktie an Microsoft. Der umstrittene Firmenchef bleibt an der Spitze. © Foto: Michael Nelson/EPA/dpa Microsoft übernimmt in einem fast 70 Milliarden Dollar schweren Deal den großen Videospieleanbieter Activision Blizzard. Microsoft übernimmt in einem fast 70 Milliarden Dollar schweren Deal den großen Videospieleanbieter Activision Blizzard. Der Software-Riese, der hinter der Xbox-Spielekonsole steht, sichert sich damit populäre Spiele wie „Call of Duty“, „Overwatch“ und „Candy Crush“.

Selbst wenn nicht: Im Markt des Contents verfügt das im Jahre 1993 gegründete Unternehmen ebenfalls über starke Klassiker. Vor allem die Grand-Theft-Auto-Reihe (GTA) sowie Red Dead Redemption haben in den vergangenen Jahren hohe Wellen geschlagen. Klassiker sind hingegen eher Duke Nukem, die Max-Payne-Serie oder die Mafia-Serie. Für Investoren, die nach Content suchen, ist das definitiv ein spannender Anknüpfungspunkt.

Für sich alleine ist Take-Two natürlich stets auf den Release erstklassiger Inhalte angewiesen. Wobei alleine die GTA-Reihe alle Jubeljahre für starke Umsätze sorgen sollte. Ob es zu einer Übernahme wie bei Activision Blizzard kommt, das steht, wie gesagt, in den Sternen. Aber ein vergleichsweise kleines Unternehmen mit beliebten Inhalten ist womöglich ein geeignetes Ziel. Insbesondere, wenn sich der Markt stärker fragmentiert.

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Unsere Top-Aktie für das Jahr 2022

Microsoft plant Neuauflage von ‘Guitar Hero’

  Microsoft plant Neuauflage von ‘Guitar Hero’ Drücken wir uns die Daumen dafür, dass uns Microsoft und Activision Blizzard in absehbarer Zeit ein neues ‘Guitar Hero’ vor den Latz knallen. © Bereitgestellt von www.metal-hammer.de Gaming-Fans zocken "Guitar Hero III: Legends of Rock" (New York, 2007) Drücken wir uns die Daumen dafür, dass uns Microsoft und Activision Blizzard in absehbarer Zeit ein neues ‘Guit Ein Videospiel mit direktem Metal- und/oder Rock-Bezug hat es in letzter Zeit nicht wirklich gegeben. Geht es nach Microsoft, soll sich das jedoch mittelfristig ändern.

Es gibt ein Unternehmen, dessen Name zurzeit bei den Analysten von The Motley Fool sehr, sehr häufig fällt. Es ist für uns DIE Top-Investition für das Jahr 2022.

Du könntest ebenfalls davon profitieren. Dafür muss man zunächst alles über dieses einzigartige Unternehmen wissen. Deshalb haben wir jetzt einen kostenlosen Spezialreport zusammengestellt, der dieses Unternehmen detailliert vorstellt.

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Vincent besitzt Aktien von Nintendo. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Activision Blizzard, Microsoft und Take-Two und empfiehlt Nintendo, sowie die folgenden Optionen: Long January 2023 $115 Call auf Take-Two Interactive.

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Microsoft-Aktie: Zuflucht in der Cloud - das sind die Chancen .
Charlie Bell rät allen Unternehmen und Institutionen, die von einer scheinbar endlosen Reihe von Cyberangriffen betroffen sind: Suchen Sie Zuflucht in der Cloud. Microsoft hat ein 15-Milliarden-Dollar-Geschäft - und eine der größten privaten Cyberarmeen der Welt - aufgebaut, um Cyberangriffe abzuwehren. Die Flut an Bedrohungen wird aber immer größer. US-Banken verzeichneten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 nach Ransomware-Angriffen Lösegeldzahlungen in Höhe von fast 600 Millionen Dollar. Cybersecurity-Experten schätzen die Kosten dafür noch viel höher ein.

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