Digital: Was Apple heute vorstellen wird - PressFrom - Deutschland

DigitalWas Apple heute vorstellen wird

22:35  10 september  2019
22:35  10 september  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Apple schickt Kamera-Autos auf deutsche Straßen

Apple schickt Kamera-Autos auf deutsche Straßen München. Neun Jahre nach der Kontroverse um Google Street View bringt nun auch Apple Kamera-Wagen nach Deutschland. Ihre Bilder könnten auch in Apples neuem Street-View-Konkurrenzdienst Look Around landen. Der iPhone-Konzern richtet Widerspruchs-Kanäle ein. © Andrej Sokolow Ein Kamerafahrzeug von Apple, das Aufnahmen für den Kartendienst des iPhone-Konzerns macht, ist im Straßenverkehr unterwegs. Apple wird am kommenden Montag erstmals seine Kamera-Autos auch auf Straßen deutscher Städte schicken. Gut 80 Fahrzeuge sollen bis Mitte September Aufnahmen für den Kartendienst des iPhone-Konzerns machen.

Was Apple heute vorstellen wird © AFP Apple-Chef Tim Cook präsentiert am Dienstagabend neue Produkte.

• Am Dienstagabend stellt Apple neue Produkte vor, dabei wird es hauptsächlich um neue Smartphones gehen.

• Die neuen iPhones sollen Apple mit besseren Kameras und überarbeiteter Software wieder an die Spitze der Smartphone-Fotografie bringen.

• Möglicherweise gibt es auch Neuigkeiten zu den Airpods, Apples kabellosen Kopfhörern.

Anfang September sind drei Dinge unvermeidlich: Die Tage werden kürzer, die ersten Supermärkte verkaufen Spekulatius und die iPhone-Gerüchte erreichen ihren Höhepunkt. Natur und Kapitalismus bleiben sich auch 2019 treu. An diesem Dienstag wird Apple in Cupertino neue Hardware vorstellen, und seit Wochen spekulieren Fans, Journalisten und Analysten über Namen, Ausstattung und jedes erdenkliche Detail.

Zuwächse bei Online-Diensten: Apple löst sich aus der iPhone-Abhängigkeit

Zuwächse bei Online-Diensten: Apple löst sich aus der iPhone-Abhängigkeit Der US-Konzern verkauft deutlich weniger iPhones und kann dennoch zulegen. Noch bleibt das Smartphone aber das wichtigste Apple-Produkt. © Foto: picture alliance / dpa Auch die Apple Watch trägt zu den guten Zahlen bei. Apple hat die Rückgänge im iPhone-Geschäft verdaut und wächst wieder - dank Online-Diensten sowie Geräten wie der Computer-Uhr Apple Watch und der AirPods-Ohrhörer. Die iPhone-Erlöse fielen im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf knapp 26 Milliarden Dollar (23,3 Milliarden Euro).

Der große Glanz vergangener Jahre ist allerdings verblasst. Früher ließen neue iPhones noch das halbe Netz durchdrehen. Mittlerweile ist eine gewisse Routine eingekehrt, schon lange gab es kein spektakuläres "one more thing" mehr. Doch auch ohne Überraschungseffekt sind Apple-Events relevant. Man kann sich über Liveticker und Millionen Menschen lustig machen, die gebannt an den Lippen von Tim Cook hängen - oder einfach anerkennen, dass das iPhone das bisher wichtigste technische Produkt des 21. Jahrhunderts ist und immer noch Maßstäbe setzt.

In diesem Jahr steht die Präsentation unter ungewohnten Vorzeichen. Im Sommer trat Jony Ive zurück, es wird die erste große Apple-Veranstaltung ohne den langjährigen Design-Chef. Trumps Handelspolitik bedroht die Geschäfte mit chinesischen Zulieferern, und Apple streitet mit Google, wie gefährlich ein groß angelegter Hackerangriff auf iPhones tatsächlich war. Immer wieder wurden zuletzt Sicherheitslücken und Software-Fehler publik, hinter Apple und seinen Nutzern liegt das " schlechteste Jahr für iPhone-Sicherheit".

Apple stoppt vorerst Siri-Auswertung durch Menschen

Apple stoppt vorerst Siri-Auswertung durch Menschen Dass Aufnahmen von Sprachassistenten zum Teil von Menschen abgetippt werden, irritierte viele Nutzer. Nach Google beendet nun auch Apple diese Praxis und will künftig ausdrücklich die Erlaubnis dafür einholen.

Das interessiert andere MSN-Leser:

Ex-Bewohnerin erhebt Vorwürfe: Missbrauchten Pädagogen Kinder in Wohngruppe sexuell?

Neonazi-Überfall in Leipzig: Beim „Sturm auf Connewitz“ war auch ein Justizbeamter beteiligt

Epileptischer Anfall?: Polizei sucht Zeugen für tödlichen Unfall mit SUV in Berlin

Und noch etwas ist anders: Erstmals überträgt Apple eine Keynote live auf Youtube. Um 19 Uhr deutscher Zeit startet der Stream des "Apple Special Event". Die SZ verzichtet dieses Jahr auf einen Liveticker und wird stattdessen im Anschluss die wichtigsten Ankündigungen zusammenfassen und einordnen. Glaubt man den meist gut informierten Journalisten von Bloomberg, 9to5 Mac, Macrumors und Apple-Blogger John Gruber, werden dazu drei neue iPhones und eine Reihe weiterer Produkte zählen.

Die neuen iPhones

Vieles deutet daraufhin, dass Apple seine Namensgebung vereinfacht. Aus iPhone XS (sprich: "Ten S"), XS Max und XR dürften iPhone 11 Pro und iPhone 11 werden. Die große Version des Pro-Modells trägt wie gewohnt den Zusatz Max. Im Zentrum der Pro-Reihe steht die Kamera. Konkurrenten wie Google, Samsung und Huawei haben aufgeholt und Apple teils sogar überholt. Drei Kameras mit unterschiedlichen Brennweiten sollen das iPhone zurück an die Spitze bringen.

Apple wird Nutzer um Erlaubnis zum Anhören von Siri-Aufnahmen bitten

Apple wird Nutzer um Erlaubnis zum Anhören von Siri-Aufnahmen bitten Cupertino. Die Erkenntnis, dass Siri-Unterhaltungen auch von Menschen gehört werden können, hat Apple besonders unter Druck gesetzt - wirbt der iPhone-Konzern doch oft mit seinem Datenschutz-Versprechen. Jetzt gibt Apple den Nutzern mehr Kontrolle als die Konkurrenz. © Daniel Reinhardt Eine junge Frau bedient auf einem iPhone die Spracherkennung des Apple-Programms Siri. Apple wird als erster Anbieter von Sprachassistenten die Nutzer ab Herbst ausdrücklich um eine Erlaubnis zum nachträglichen Anhören von Mitschnitten durch Mitarbeiter fragen.

Apple setzt dabei nicht nur auf Hardware, sondern auch auf verbesserte Software. In diesem Bereich hat vor allem das Google Pixel einen Vorsprung und produziert bei schlechten Lichtverhältnissen oft überraschend brauchbare Fotos. Gute Nachrichten gibt es für Videoproduzenten: Das iPhone Pro nimmt wohl deutlich hochwertigere Videos auf, die sich direkt auf dem Gerät schneiden und produzieren lassen.

Der Akku der Pro-Serie soll nicht nur länger durchhalten - Nutzer können damit auch andere Apple-Produkte wie die Airpods oder die Apple Watch drahtlos aufladen, indem sie die Gadgets auf die Rückseite des iPhones legen. Samsung bietet bei seinen Galaxy-Modellen eine ähnliche Funktion an.

Optisch ändert sich wenig. Zumindest von vorn soll das iPhone Pro dem iPhone XS ähneln, die Rückseite erhält wohl einige neue Farbtöne. Außerdem brauchen die drei Kameras mehr Platz, vermutlich setzt Apple auf eine quadratische Einfassung. Was man nicht sieht: Die neuen iPhones sollen Stürze besser wegstecken und resistenter gegen Feuchtigkeit sein. Angeblich sind stundenlange Tauchgänge möglich.

Apple bringt neues Einsteiger-iPad mit 10,2-Zoll-Display

Apple bringt neues Einsteiger-iPad mit 10,2-Zoll-Display Neben der Apple Watch 5 und den neuen iPhones hat Apple auf seiner Keynote auch ein neues Einsteiger-iPad präsentiert. Das Tablet bekommt einen etwas größeren Bildschirm und den Smart Connector. Erst im Juni hatte Apple seinen iPads mit iPadOS eine eigene iOS-Version spendiert. Neben der Apple Watch 5 und dem iPhone 11 hat Apple am Dienstagabend im Rahmen seiner Keynote auch ein neues Einsteiger-Tablet präsentiert. Das neue iPad hat einen etwas größeren Bildschirm als das im März 2018 vorgestellte Vorgänger-iPad der sechsten Generation.

Alle drei neuen Modelle erhalten verbesserte Face-ID-Sensoren. Nutzer müssen das iPhone nicht mehr direkt vors Gesicht halten, sondern können es auch entsperren, wenn es flach auf dem Tisch liegt und sie aus einem schrägen Winkel darauf blicken.

Der neue A13-Chip dürfte auf der Bühne mal wieder als "schnellster mobile Prozessor der Welt" gefeiert werden. Einerseits ist das selbstverständlich: Natürlich steigt die Leistung Jahr für Jahr, nur das Gegenteil wäre überraschend. Andererseits hat Apple in dieser Hinsicht tatsächlich einen großen Vorsprung vor der Android-Konkurrenz. Die meisten Nutzer merken von diesem Geschwindigkeitszuwachs allerdings wenig.

Eine Funktion wird fehlen: 5G. Während Android-Hersteller wie Samsung, Huawei und Oneplus den neuen Mobilfunkstandard bereits unterstützen, müssen sich Apple-Fans bis 2020 gedulden. Aus Marketing-Gesichtspunkten ist das ein Nachteil. Da 5G jedoch Jahre brauchen wird, bis es flächendeckend verfügbar ist, spielt das im Alltag vorerst keine große Rolle.

Weitere mögliche Präsentationen

Apple wird dieses Jahr neue iPads, Macs und Macbooks präsentieren - mit hoher Wahrscheinlichkeit aber nicht an diesem Dienstag. Meist kündigt Apple diese Produkte auf separaten Veranstaltungen im Oktober an.

Apple präsentiert Apple Watch Series 5 mit „Always-on“-Display

Apple präsentiert Apple Watch Series 5 mit „Always-on“-Display Apple hat auf dem großen iPhone-Event wie erwartet eine neue Generation seiner Smartwatch vorgestellt. Die Apple Watch Series 5 kommt mit einem „Always-on“-Display und auch in einer Titan-Version. Wie üblich war im Vorfeld des Apple-Events viel über mögliche neue Features der erwarteten Apple Watch Series 5 spekuliert worden. Eines der wichtigsten neuen Hardware-Details hat Apple aber offenbar geheimhalten können. Die neue Apple-Smartwatch soll nämlich ein sogenanntes „Always-on“-Display in Retina-Qualität haben.

Die Gerüchte zur Apple Watch lassen vermuten, dass es weniger Neuerungen geben wird als im Vorjahr, als Apple seine Uhr komplett überarbeitete. Vermutlich erhält die Watch neue Materialien und Armbänder. Außerdem stellt Apple die sechste Version des Betriebssystems WatchOS vor. Nutzer sollen damit unter anderem ihre Schlafqualität überwachen können.

Ein Überraschungskandidat könnten neue Airpods sein. Die drahtlosen Kopfhörer waren anfangs verspottet worden, haben sich für Apple aber zu einem großen Erfolg entwickelt. Bereits im Februar berichtete Analyst Ming-Chi Kuo, dass Apple auch an Over-Ear-Kopfhörern arbeite. Im Juni bestätigte Bloomberg die Spekulationen und kündigte eine Vorstellung für 2019 an.

Mehr auf MSN

Weiterlesen

Apple und EU-Kommission streiten vor Gericht um 13 Milliarden Euro.
Luxemburg. Die EU wirft Apple vor, in Irland unzulässige Steuervergünstigungen erhalten zu haben. Das gerichtliche Verfahren könnte noch Jahre andauern, aber den Weg für eine Digitalsteuer ebnen. © Niall Carson Ein Blick auf die europäische Zentrale des Technologieunternehmens Apple im Hollyhill Industriepark in Cork, Irland. Im Streit zwischen Apple und der EU-Kommission um die 13 Milliarden Euro schwere Steuernachzahlung in Irland treffen die Seiten am Dienstag vor dem EU-Gericht aufeinander. In einer auf zwei Tage angesetzten Verhandlung werden sie ihre Argumente präsentieren und sich Fragen der Richter stellen.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke

Aktuelle videos:

usr: 2
Das ist interessant!