Digital EU erwägt Verbot von Gesichtserkennung an öffentlichen Plätzen

22:55  20 januar  2020
22:55  20 januar  2020 Quelle:   msn.com

Verwaltungsgericht hebt Verbot von NPD-Kundgebung in Hannover auf

  Verwaltungsgericht hebt Verbot von NPD-Kundgebung in Hannover auf Hannover. Das Verwaltungsgericht Hannover hat das polizeiliche Verbot der für Samstag geplanten NPD-Demonstration gegen kritische Journalisten in der niedersächsischen Hauptstadt gekippt. Das Verwaltungsgericht Hannover hat das Verbot einer NPD-Demo in Hannover an diesem Samstag gekippt. Es gab damit einem Eilantrag der rechtsextremen Partei vom Freitag gegen das von der Polizeidirektion Hannover ausgesprochene Verbot statt. Die Polizei kündigte an, die Möglichkeit einer Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht zu prüfen.

Privatsphäre (Bild: Shutterstock) © DEFAULT_CREDIT Privatsphäre (Bild: Shutterstock) Es soll über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren gelten. Bis dahin will die EU Richtlinien für den Gebrauch von Gesichtserkennung und gegen den Missbrauch der Technik erarbeiten. Erste Test im öffentlichen Raum in Großbritannien stoßen vor allem auf Kritik.

Die Europäische Union diskutiert ein Verbot für die Nutzung von Techniken zur Gesichtserkennung im öffentlichen Raum. Vor allem Strafverfolgungsbehörden setzen sich für deren Einsatz ein, um vermisste Personen zu finden oder bei der Ermittlung von Straftätern. Kritiker warnen indes vor einem möglichen Missbrauch und befürchten, dass die Gesichtserkennung im öffentlichen Raum das Recht auf Privatsphäre verletzt.

Gesichtserkennung: Diese Technik ist zu gefährlich

  Gesichtserkennung: Diese Technik ist zu gefährlich Überwachungskameras mit Gesichtserkennung werden verändern, wie die Menschen sich öffentlich bewegen. Die deutsche Politik setzt nun großflächig darauf - doch die Technik gehört verboten. Diese Technik ist zu gefährlichHorst Seehofer hätte es in Las Vegas diese Woche sicher gefallen. Auf der Technikmesse CES präsentierten Hersteller Fortschritte der Gesichtserkennungstechnik. Immer mehr Geräte lesen unsere Gesichter - vom Flughafen-Check-in bis zum Auto, das seinen Fahrer beobachtet.

Wie die Agentur Reuters berichtet, soll die EU nun in Betracht ziehen, den Einsatz von Gesichtserkennung an öffentlichen Orten über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren zu untersagen. Dazu sollen beispielsweise Parks, beliebte Ziele von Touristen und Sportstätten gehören. Politiker sollen in dieser Zeit Gesetze erarbeiten und verabschieden, die die Nutzung reglementieren und einen Missbrauch verhindern.

In einem internen Bericht, der Reuters vorliegt, soll die EU auch vorschlagen, dass die Zeit genutzt werden kann, um Methoden zu entwickeln, die die Auswirkungen der Technologie erfassen. Außerdem sollen Maßnahmen zur Risikoerkennung erarbeitet werden.

Umstritten ist der Einsatz von Gesichtserkennung im öffentlichen Raum nicht nur unter Politikern, sondern auch bei Nutzern. So hatte die Polizei in der südwalisischen Stadt Cardiff zuletzt bei einem Fußballspiel Gesichtserkennung eingesetzt, um Personen mit Stadionverbot zu erkennen, was zu Protesten führte.

Datenschutzbeauftragter plädiert für Verbot der Gesichtserkennung in Europa

  Datenschutzbeauftragter plädiert für Verbot der Gesichtserkennung in Europa Berlin. Die US-Firma Clearview nutzt eine Datensammlung aus Internetfotos zur Gesichtserkennung im öffentlichen Raum. Der Bundesbeautragte für Datenschutz sieht darin eine mögliche Gefahr für den Rechtsstaat. © vchal/Shutterstock.com Welche Regeln sollen für den Einsatz von Technologie zur Gesichtserkennung gelten? Der Bundesbeauftragte für Datenschutz, Ulrich Kelber, sieht in dem Einsatz von Technologien zur Gesichtserkennung im öffentlichen Raum auch eine Gefahr für den liberalen Rechtsstaat.

Auch Datenschutzbehörden begegnen der Technik mit Skepsis. Die britische Datenschutzbehörde hatte im vergangenen Jahr ein Projekt zur Überwachung von Pendlern und Besuchern am Londoner Bahnhof King’s Cross ohne deren Wissen und Zustimmung als „mögliche Bedrohung für die Privatsphäre, die uns alle betrifft“ eingestuft.

In den USA äußerten Abgeordnete am Mittwoch unter anderem Bedenken gegenüber der Genauigkeit von Gesichtserkennungstechnologien. Man dürfe es Unternehmen nicht erlauben, voranzupreschen, bevor Gesetze zum Schutz der Privatsphäre verabschiedet seien.

Viele Smartphones sind heute bereits mit Techniken zur Gesichtserkennung ausgestattet. Sie dienen häufig der Authentifizierung. Aber auch die Kameras moderner Smartphones nutzen Gesichtserkennung zur Verbesserung von Portraitaufnahmen und Selfies.

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