Digital Microsoft: US-Kartellbehörde klagt gegen Übernahme von Activision Blizzard

10:40  09 dezember  2022
10:40  09 dezember  2022 Quelle:   manager-magazin.de

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Die US-Aufsicht FTC will die milliardenschwere Übernahme des Computerspiel-Herstellers Activision Blizzard durch den Softwarekonzern Microsoft verhindern. Die Unternehmen sind allerdings zuversichtlich, die Behörde doch noch überzeugen zu können.

  Microsoft: US-Kartellbehörde klagt gegen Übernahme von Activision Blizzard © Teresa Dapp/ dpa

Die US-Handelsaufsicht und Verbraucherschutzbehörde FTC hat eine kartellrechtliche Klage gegen die Übernahme des Videospielanbieters Activision Blizzard durch den Softwareriesen Microsoft eingereicht. Der rund 69 Milliarden Dollar (65,4 Milliarden Euro) teure Zukauf würde Microsoft zu viel Marktmacht verschaffen und dem Wettbewerb im Geschäft rund um Spielekonsolen wie der Xbox schaden, teilte die FTC am Donnerstag (Ortszeit) in Washington mit. Die Unternehmen stehen weiter zu dem Milliardendeal.

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Die Aktien von Activision Blizzard gerieten zunächst deutlicher unter Druck, berappelten sich dann aber und fielen zuletzt noch um 1,5 Prozent. So überrascht der Widerstand der FTC kaum. Microsoft-Papiere legten um gut 1 Prozent zu.

"Wir begrüßen die Gelegenheit, unseren Fall vor Gericht zu präsentieren", erklärte Microsoft-Manager Brad Smith (63) in einem Statement gegenüber US-Medien. Sein Konzern habe weiterhin "volles Vertrauen" in die Übernahme. Microsoft habe sich vom ersten Tag an mit Wettbewerbsbedenken auseinandergesetzt und der FTC Zugeständnisse angeboten.

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Microsoft und Activision Blizzard hatten den Megadeal im Januar angekündigt. Microsoft wollte sich damit beliebte Videospiele von Activision Blizzard wie "Call of Duty", "Overwatch" und "Candy Crush" sichern. Der Softwarekonzern mit der Xbox-Gaming-Plattform hat bereits andere Spielestudios mit bekannten Titeln wie "Doom" und "Minecraft" unter seinem Dach und würde durch den Deal zum weltweit drittgrößten Computerspiele-Konzern aufsteigen.

Übernahme wird auch in der EU untersucht

Die Vereinbarung der Transaktion erfolgte zu einem Zeitpunkt, als Activision Blizzard unter heftigem öffentlichem Druck stand – unter anderem wegen Diskriminierungs- und Belästigungsvorwürfen. Obwohl auch Konzernchef Bobby Kotick (59) dabei stark in die Kritik geriet, blieb er zunächst weiter an der Spitze der Spielefirma. Zur FTC-Klage sagte Kotick in einem Memo an die Mitarbeiter, aus dem die Nachrichtenagentur Bloomberg zitierte: "Ich glaube, dass wir diese Herausforderung gewinnen werden".

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Experten hatten bereits mit Widerstand der FTC gegen die Übernahme gerechnet. Der milliardenschwere Deal wird auch von den Wettbewerbshütern in Großbritannien und in der Europäischen Union untersucht. Im November erst hatte die EU-Kommission die Befürchtung geäußert, dass Microsoft durch die Übernahme den Zugang zu Spielen für Konkurrenten und deren Konsolen einschränken könnte. Auch könnten sich die Bedingungen verschlechtern, diese Spiele zu nutzen.

Microsoft will der EU-Wettbewerbsbehörde offenbar Zugeständnisse machen, um deren Zustimmung zur Übernahme zu erhalten. Ein Insider sagte, Microsoft wolle dem Konkurrenten Sony, dessen Spielkonsole Playstation direkt mit Microsofts Xbox konkurriert, ein zehnjähriges Lizenzabkommen anbieten. Die EU will bis zum 11. April über den Fall entscheiden.

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