Digital Privatsphäre: Tausende Whatsapp-Gruppen für Unbefugte zugänglich

18:45  26 februar  2020
18:45  26 februar  2020 Quelle:   sueddeutsche.de

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Um Teilnehmer zu Gruppen hinzufügen, hat der Administrator entweder die Möglichkeit, einzelne Nummern manuell hinzuzufügen oder einen Link zu teilen. Letztlich waren allerdings tausende von Einladungslinks für Gruppenchats einsehbar, da WhatsApp sich weigert, Maßnahmen dagegen zu

Gruppenchats auf Whatsapp sind öffentlicher als gedacht. © AFP Gruppenchats auf Whatsapp sind öffentlicher als gedacht.

• Vielen Nutzern von Whatsapp dürfte nicht bewusst sein, dass sich ihre Gruppenchats leicht über eine Suchmaschine finden lassen. Unbefugte können den Chats so einfach beitreten.

• Auf Google hat Whatsapp diese Zugänge schon am Wochenende gesperrt, über Bing funktioniert der Trick nach wie vor.

Tausende Whatsapp-Gruppen für Unbefugte zugänglich

Unbefugte können sich leichter Zugang zu Whatsapp-Gruppen verschaffen als viele denken. Tausende Gruppenchats sind einfach über Microsofts Suchmaschine Bing zu erreichen. Whatsapp-Gruppen werden auch von vielen Schulklassen, Vereinen und Unternehmen genutzt - trotz diverser Datenschutzbedenken.

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Ein Sicherheitsproblem hat dazu geführt, dass Hunderttausende Einladungslinks zu Whatsapp -Gruppenchats in der Google-Suche erschienen sind. Neben Chatverläufen waren so auch Namen und Telefonnummern einsehbar. Was Nutzer nun tun können.

Sehr viele Menschen nutzen WhatsApp nicht nur für die direkte Kommunikation mit Freunden und Bekannten, sondern auch für Gruppenchats mit den Arbeitskollegen, der Angelgruppe oder der Familie. Hinzugefügt werden Teilnehmer hier entweder durch den Admin oder über einen Link.

Die Suchmaschine erfasst viele jener Einladungslinks, die Mitglieder einer Gruppe verschicken können, wenn sie gezielt neue Menschen in ihre Gruppe bringen wollen. Tatsächlich ist die Idee hinter dem Einladungslink, dass jeder, der ihn kennt, Zugang zur Gruppe erhält. Dass diese Zugänge aber offen im Netz stehen, dürfte den allerwenigsten Whatsapp-Nutzern bekannt sein. Gruppenmitglieder, die als Administratoren erweiterte Rechte haben, müssen auf den Besucher aufmerksam werden, um ihn wieder aus der Gruppe zu werfen.

Bing erfasst offensichtlich viele dieser Links als normale Suchergebnisse. Eine kurze Eingabe in Bings Suchmaske reicht, um den Gruppen beitreten zu können. Denn alle Einladungslinks beinhalten eine bestimmte URL. Wer alle Sub-Seiten dieser URL auf Bing sucht, erhält Hunderttausende Treffer.

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WhatsApp wirklich kostenlos? WhatsApp gibt es für Android, iOS, BlackBerry OS, Symbian und Windows Phone. Die App selbst und die Aus Sicherheitsgründen ist es auch wichtig, Whatsapp stets in der aktuellen Version zu verwenden. Sie können über den Google Play Store (unter „Meine Apps

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Die SZ konnte so problemlos einer arabischsprachigen Gruppe beitreten, zu deren Mitgliedern sie keinerlei Kontakt hatte. Eine Suche nach "Deutschland" brachte als ersten Treffer eine Gruppe, deren Beschreibung nur aus den Worten "Heil Hitler" besteht. Jordan Wildon, Journalist der Deutschen Welle, fand auf Google vor Tagen unter anderem eine Gruppe namens "child porn", und andere, die dem Augenschein nach dem Austausch von Kinderpornografie dienen.

Nutzern bleibt derzeit nur, ihre Einladungslinks zu widerrufen, damit sie nicht mehr über die Listen funktionieren. Mehrere von der SZ getestete Treffer sind auf diese Weise schon zu "toten" Links geworden.

Whatsapp erklärte in einer Stellungnahme, man wolle den Fall nicht weiter kommentieren, Links zu Gruppenchats könnten aber "nur gefunden werden können, wenn diese vorher öffentlich im Internet gepostet worden sind". Nur weiß vermutlich kein Gruppenadministrator, ob der Link zu seiner Gruppe schon einmal ins Netz gestellt wurde.

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WhatsApp Gruppen Germany has 11,779 members. Gruppenregeln : 1. Nur Gruppenwerbung Posten 2. Keine Beleidigungen 3. Keine Nacktbilder 4 Wir suchen für unsere Gruppe noch neue Leute es wird Freitag die neusten Rap Lieder rein geschickt wer rein will soll kommentieren die Gruppe ist ab 16.

In einer der WhatsApp - Gruppen reagieren viele der damals gut 200 Mitglieder sofort mit Dutzenden Nachrichten. Vor allem mit: Gelächter. BuzzFeed News war seit Oktober in neun rechtsextremen WhatsApp - Gruppen Mitglied. Dort sind in dieser Zeit zehntausende Nachrichten verschickt worden.

Eigentlich sollten die Einladungslinks im Netz nicht mehr auffindbar sein. Am Wochenende hatte Wildon bekannt gemacht, dass sich die Gruppen über Google finden und betreten lassen. Whatsapp sorgte dann mit einer technischen Umstellung dafür, dass die Gruppen über Google nicht mehr auffindbar waren. Auf Bing sind sie nach wie vor zu finden.

Offensichtlich war diese Art, Gruppen per Suchmaschine zu finden, vom Facebook-Konzern gewollt. Whatsapp gehört zu Facebook. Als ein Hacker Facebook auf diese - seiner Meinung nach gefährliche - Situation aufmerksam machte, antwortete ihm Facebook nur: Es handele sich nicht um einen Fehler, sondern um eine "bewusste Produktentscheidung".

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